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Beiträge von  

17.07.2007   00:35

Lesetipp Schlaghosen und Sozialismus

Wenn mein lieber Kollege Hannes Stein schon wieder nicht selbst verlinkt, mache ich das eben:
Schlaghosen und Sozialismus
Gäbe es über den Wolken Aussichten auf eine höhere Gerechtigkeit - ich würde das Schicksal vor die Schranken eines himmlischen Gerichts zitieren, das mich dazu verdammt hat, eine Jugend in den Siebzigerjahren zu verbringen. Schon die Mode war eine Zumutung: Hemden, die vor Buntheit nicht mehr schrieen, sondern verzweifelt orange brüllten. Krawatten, die so breit waren, dass zur Not Autobusse auf ihnen hätten wenden können. Urwälder im Gesicht, die noch nie von einem Rasiermesser gerodet worden waren. Außerdem wurde jene Ära von einer ungesunden Liebe zu Synthetikstoffen beherrscht: Was müssen wir alle gestunken haben! Wer in den Siebzigerjahren zum Teenager heranwuchs, litt nicht nur unter Akne und schlaksigen Gliedmaßen - er bewegte sich auch inmitten einer Schweißwolke durch die Welt. Hier ganz lesen!

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10.07.2007   19:19

Rasanter Aufstieg

Selten stieg jemand so schnell so sehr in meiner Achtung wie Günter Wallraff innerhalb der letzten 2 Minuten. Ich las bei SPON:
Günter Wallraff will in Moschee aus ‘Satanischen Versen’ lesen

Der Journalist Wallraff und der Schriftsteller Rushdie sind enge Freunde. Nun will Wallraff in einer Kölner Moschee aus dessen “Satanischen Versen” lesen. Irans Revolutionsführer Khomeini hatte nach der Veröffentlichung dieses Buchs eine Fatwa gegen Rushdie ausgesprochen.
Köln - Der Journalist Günter Wallraff will in einer Kölner Moschee aus Salman Rushdies ‘Satanischen Versen’ lesen. Man müsse den Träger der Moschee, die Türkisch-Islamische Anstalt für Religion (Ditib), beim Wort nehmen, sagte Wallraff in einem Interview, das der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ morgen veröffentlichen will. ‘Sie will sich öffnen und in die Moschee zu kulturellen Veranstaltungen einladen.’ Der Dialogbeauftragte der Ditib, Bekir Alboga, wolle das Vorhaben nun innerhalb der Organisation zur Diskussion stellen. [...] Er sei …

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07.07.2007   18:55

A propos “Live Earth”

"If you’re listening to a rock star in order to get your information on who to vote for, you’re a bigger moron than they are. Why are we rock stars? Because we’re morons. We sleep all day, we play music at night and very rarely do we sit around reading the Washington Journal.” Das sagte der stets unterschätzte Alice Cooper, dem ich übrigens durchaus zutraue, regelmäßig das WJ zu lesen. (Via Café Hayek)

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07.07.2007   16:41

Freitagsforum

Das ZDF startete bekanntlich das “Forum am Freitag” online. Leser S.H. fordert auf, doch auch mal http://freitagsforum.de zu testen. Achten Sie auf die Titelleiste!

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07.07.2007   15:44

Tom verstehen

Ich lese, lache und bewundere Kollege Hannes Stein für seine extrem blühende Phantasie, als ich feststelle, daß ich soeben den berichtenden Teil seines Artikels gelesen habe, und nicht etwa eine Persiflage.

Der böse Außerirdische und die Kinosäle
Der Streit um die Frage, ob der Scientologe Tom Cruise würdig sei, den deutschen Widerstandskämpfer Stauffenberg in einem Film zu verkörpern, ruft ins Gedächtnis zurück, dass auffällig viele Hollywoodschauspieler der Church of Scientology angehören. Scientology ist in Hollywood wie in Los Angeles mit imposanten Gebäuden vertreten, und auch Organisationen, die nicht das Logo dieser Sekte im Firmenschild führen, arbeiten eng mit ihr zusammen. Es scheint etwas zu geben, was die Lehre von Scientology gerade für Filmschauspieler ungeheuer attraktiv macht. Aber was?” Hier gibt’s die Antwort.

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07.07.2007   15:33

Clever

SPON: “Hamburg - Venezuelas Staatschef Chávez habe viele Lizenzen für offene Kanäle vergeben, im positiven Gegensatz zur ‘immer stärker werdenden Medienkonzentration in den westlichen Demokratien’, schrieb Oskar Lafontaine, Chef der Partei ‘Die Linke’, in einem Gastbeitrag für die ‘Welt am Sonntag’.” Stimmt, man stelle sich vor, z.B. der mächtige Springerverlag entschiede darüber, wer seinen Schwachsinn verbreiten darf - schrecklich! 

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07.07.2007   13:47

“Free Tibet…

... nuke China.” Schöner Bumpersticker. Aber der Feind meines Feindes ist noch lange nicht mein Freund. Und Tibet war auch vor der chinesischen Besatzung kein Robinsonclub, zeigen Penn & Teller in der “Bullshit"-Episode über den Dalai Lama.

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06.07.2007   09:29

Islamkritik? 4, setzen!

Klaus Schroeder fragt in der Welt

Darf man den Islam kritisieren?
Auslöser ist eine nicht nachvollziehbare Benotung eines Schulaufsatzes:
“Schüler sollen, heißt es, in der Schule auf das Leben vorbereitet werden. Hierzu gehört mancherorts nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern leider auch die Lektion, sich im Zweifelsfall opportunistisch zu verhalten und bei kontrovers diskutierten Themen dem Lehrer möglichst nicht zu widersprechen.

Wie es Schülern geht, die sich der verordneten Meinung ihrer Lehrer nicht anpassen wollen, verdeutlicht ein Beispiel aus einer Gesamtschule im Berliner Südwesten. Ein Schüler beschäftigte sich dort in seiner Facharbeit, die als besondere Lernleistung in die Abiturnote eingeht, am Beispiel des Karikaturenstreits kritisch mit dem Konflikt zwischen Christen und Muslimen. Er legte eine schlüssig aufgebaute 30-seitige Arbeit vor, in der er nachvollziehbar und plausibel argumentiert. Trotz einiger sprachlicher Holprigkeiten handelt es sich um eine gute bis sehr …

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