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Beiträge von  

31.01.2007   17:49

Buback, Schleyer, Ponto

Drei Namen, die jedem bekannt sind. Im Gegensatz zu Bothe, Menzel und Kimmig.

Dringender Lesebefehl für die heutige WELT:

Was wäre wenn?
Guantánamo, im Lichte Stammheims besehen
Wozu wäre Deutschland fähig gewesen wären, hätte es im Herbst 1977 3000 Tote gegeben? Der Ort, von dem aus die Deutschen gern die Amerikaner kritisieren und verachten, ist ein Glashaus. Eine Polemik unseres Washington-Korrespondenten.

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31.01.2007   12:33

Subventionen für Straftaten

Novo-Chefredakteur und Publizist Thomas Deichmann schreibt in der FAZ über Steuerprivilegien für Greenpeace:

[...] Kürzlich hat die Bundesregierung jedoch angekündigt, das deutsche Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht zu reformieren. Dagegen laufen Greenpeace und andere Organisationen nun Sturm.[...]

Der Beirat ist der Meinung, das geltende Recht vergebe diese Steuervergünstigungen viel zu großzügig. Ein wesentlicher Reformvorschlag lautet, die Gemeinnützigkeit in der Abgabenordnung (AO) klarer zu definieren. So soll es Steuervorteile nur noch dann geben, wenn „echte Kollektivgüter“ bereitgestellt werden - wenn also nicht nur in Vereinssatzungen behauptet wird, die Allgemeinheit würde von dieser oder jener Betätigung profitieren, sondern wenn ein versprochener Nutzen auch nachweislich erbracht wird. Die Politiker in Berlin sind sich mittlerweile weitgehend einig, dass die Förderung von kirchlichen und anderen karitativen Wohlfahrtsinitiativen beibehalten werden soll. Mehr Reformwille zeigt sich bisweilen gegenüber Organisationen, die als sogenannte „Themenanwälte“ …

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30.01.2007   23:46

Nr. 1 der Holocaustbekämpfung von britischen Hindus besiegt

Pech für den innenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, der sich für ein generelles Verbot von Nazi-Symbolen in ganz Europa aussprach. Burkhard Müller-Ullrich schrieb vor einigen Tagen über das Thema. Der Vorschlag wird laut BBC wohl am britischen Minderheitenschutz scheitern:

Hindus opposing EU swastika ban

Hindus in Europe have joined forces against a German proposal to ban the display of the swastika across the European Union, a Hindu leader said. Ramesh Kallidai of the Hindu Forum of Britain said the swastika had been a symbol of peace for thousands of years before the Nazis adopted it. He said a ban on the symbol would discriminate against Hindus.

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30.01.2007   23:19

Jahr des Schweins

Während die UN das Jahr des Delfins ausriefen, ist in China ab dem 18.2. das Jahr des Schweins. Nestlé ("Wir sind keine Dänen!") wollte im chinesischen Fernsehen in Spots ein Zeichentrick-Schwein ein “Frohes neues Jahr des Schweins” wünschen lassen. Das geht natürlich nicht, wie das Wall Street Journal laut Fox News berichtet:

Chinese TV Network Bans Pig Ads During Year of Pig Celebrations Due to Muslim Sensitivity

SHANGHAI — Companies looking to reach China’s consumer market with pig images during Year of the Pig celebrations next month will have to adjust after a national television network adopted a policy to be sensitive to the country’s small Muslim population, according to published reports.
China Central Television said it would ban all verbal and visual pork references from advertisements during Lunar New Year celebrations next …

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30.01.2007   18:29

Hochkultur vs. NPD

Dass ein Kulturmagazin naturgemäß gegen jede Sparbemühung in jedem Kulturetat Stellung bezieht, verstehe ich. Dass dabei kein Argument zu weit hergeholt ist, erwarte ich - leider - auch.

Ebenfalls aus der gestrigen Kulturzeit:

Kulturkahlschlag in Thüringen
Theater und Orchester kämpfen gegen Kürzungspläne der Landesregierung

Zu Goethes und zu Schillers Zeiten gab es in jeder Fürstenresidenzstadt ein Theater. Damals schmückten sich die Landesherren mit der Kultur. Heute wird sie demontiert. In Thüringen kämpfen Theater und Orchester derzeit gegen die Kürzungspläne der Landesregierung. Zehn Millionen Euro weniger sollen ihnen zur Verfügung stehen. Für die Thüringer Philharmonie Gotha/Suhl oder das Theater in Rudolstadt würde das Aus bedeuten.

Beispiel Theater Rudolstadt: Gegründet 1793, zu Goethes Zeiten, kann das Haus auf eine glanzvolle Vergangenheit zurückblicken. Doch heute ist die Residenzstadt vom Verfall geprägt. Viele Menschen sind arbeitslos und ziehen weg. Das …

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30.01.2007   18:16

Regen ist out

Soeben höre ich in den Kulturzeit-Nachrichten von gestern eine APA-Meldung, die auch der österreichische Kurier widergibt:

Quod erat expectandum
Historisches Rom einsturzgefährdet
Häufige Niederschläge zermürben die archäologischen Kostbarkeiten der Ewigen Stadt. Den Hügeln Roms fehlt das Geld.

Mehrere archäologische Stätten wie die Thermen von Caracalla und das Palatinum sind ernsthaft einsturzgefährdet. “In den Ausgrabungen des Palatinums ist es kürzlich zum Einsturz einer Mauer aus dem 19. Jahrhundert gekommen. Gravierende Probleme belasten auch die Thermen von Caracalla, in denen die Rundgänge bereits stark eingeschränkt worden sind”, sagte der Experte Giuseppe Croci, der dem italienischen Kulturminister Francesco Rutelli einen Plan der am stärksten gefährdeten archäologischen Stätten vorgelegt hat. [...]

Zweifelsfrei schlimm. Und wer ist schuld?

Wegen des Klimawandels und häufiger Niederschläge in der Ewigen Stadt sickere immer mehr Wasser durch die Jahrtausende alten Steine des antiken Amphitheaters.[...]

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30.01.2007   17:46

Videoempfehlung “Globalization is Good”

Soeben sah ich bei den stets lesenswerten Weapons of Modern Democracy einen Tip des hochgeschätzten Kollegen Michael Holmes: Johan Norbergs TV-Sendung “Globalization is Good” in voller Länge. 50 Minuten, die sich lohnen.

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30.01.2007   13:45

Klimakatastrophal wenig Arbeitslose

SPON meldet:

UMFRAGE UNTER EXPERTEN
Arbeitslosigkeit im Januar “sensationell niedrig”

Nürnberg - Experten gehen für den Januar von einer geradezu “sensationell niedrigen Arbeitslosigkeit” aus. Mit 4,2 bis 4,25 Millionen Erwerbslosen dürften sie lediglich um rund 200.000 bis 250.000 über dem Dezemberwert 2006 liegen, berichteten Konjunkturforscher und Bankenvolkswirte heute in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Dies wären rund 750.000 bis 800.000 weniger Jobsucher als vor einem Jahr. Als wichtigsten Grund führen die Fachleute die milde Witterung an.

Schlimm, schlimm, schlimm…

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