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24.04.2007   21:23

Äquatorialguinea öffentlich kritisieren

Die hießige Facebook-Imitation studivz.net bietet die schöne Funktion, Gruppen zu jedem abstrusen Thema zu gründen. Das ist so witzig wie praktisch, anhand der Gruppenmitgliedschaften kann man sich u.U. ein recht präzises Bild der betreffenden Person machen. Wer das aus Gründen des Datenschutzes nicht möchte, muß eben auf diesen Spaß verzichten. Um auch Nicht-Mitgliedern unter der Leserschaft einen Eindruck zu vermitteln, was es da so alles gibt (und weil ich ohnehin nicht vorhabe, mich jemals bei der Friedrich-Ebert-Stiftung zu bewerben), hier ein Überblick über meine Gruppenmitgliedschaften:

* “Harald Schmidt"-Gucker
* “Hurra wir kapitulieren vor dem Islam”!!!
* “Tatort” Münster
* ‘’Durch die Nacht mit...’’
* Abiwatch ‘96 - DHG/FR
* Ahmadinedschad ist komisch!
* Anti-DDR-Nostalgie und -Verharmlosung
* Anti-Ernesto “Che” Guevara-Kult-Gruppe
* Anti-Friedensbewegung
* Anti-Polohemdkragen-hochgeklappt-Träger
* Arosa isch huara …

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13.04.2007   12:35

Orange Revolution Reloaded

Der ukrainische Journalist Mykola Rjabtschuk gibt in der Berliner Zeitung einen lesenswerten Überblick über die Lage in Kiew:

Abschied vom Cargo-Kult
In Kiew wird eine Revolution als Farce nachgespielt. Aber es gibt weiter Grund zum Optimismus
[...]
Die Obrigkeit bestreitet natürlich jegliche Zahlungen an die Demonstranten, aber Parteiführer gestehen auf Nachfrage, dass nicht näher bestimmte “Parteimittel” für Reisekosten und Tagesspesen verwendet werden. Die Zahl der “Protestierer”, ihre Passivität, ja das völlige Fehlen von Enthusiasmus verraten viel über ihre Beweggründe. Warum, rätseln Fachleute, versuchen die anti-orangenen Mächtigen den orangenen Majdan so öde und so einfallslos zu imitieren? Vermutlich glauben die Verantwortlichen immer noch, dass die Orangene Revolution mit Geld organisiert wurde. Und dass man nur mehr Geld investieren muss, um dasselbe Ergebnis zu bekommen. Volodymyr Scht-scherbyna, Kolumnist der Zeitung Gazeta po-ukrayinsky, nannte das treffend einen “Cargo-Kult”.
[...] …

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13.04.2007   11:32

Bernard-Henry Lévy im taz-Interview

Absolut lesenswert:

Er ist für Amerika, war aber gegen den Irakkrieg. Ein Gespräch mit dem französischen Intellektuellen Bernard-Henry Lévy über sein neues Buch “American Vertigo”, die moralische Hybris der Neokonservativen und den Kampf gegen den Islamismus

Einerseits Demokratie verbreiten, andererseits den Islamismus bekämpfen - das sind zwei Ziele, die sich nur schwer vereinbaren lassen. Wenn es freie Wahlen gäbe, würden islamistische Parteien wohl davon profitieren - nicht nur in Pakistan, sondern auch in vielen anderen Ländern.

Das stimmt. Deshalb bin ich auch kein Neokonservativer. Ich denke, der erste Schritt müsste sein, die demokratische Opposition und die Zivilgesellschaft zu fördern. Demokratie sollte erst der zweite Schritt sein, denn sie ist ein langwieriger Prozess.

Und wie, meinen Sie, sollte man mit Islamisten umgehen, die in demokratischen Wahlen bestehen? So wie die Hamas in Palästina oder die Hisbollah im Libanon?

Die …

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13.04.2007   02:39

Exotische Europäer

Matthias Rüb fasst in der FAZ den Stand der transatlantischen Beziehungen am Beispiel des Irak, Afghanistans, der Raketenabwehr und nicht zuletzt der Umweltpolitik zusammen:

In der Debatte über den Klimawandel haben es selbst duldsame Beamte des State Department wie Volker mittlerweile satt, dass die Vereinigten Staaten in Europa „als eine Art qualmendes, dreckspeiendes Umweltungeheuer betrachtet werden, das sich um nichts kümmert und nichts tut“. Denn das sei „schlicht falsch: Wir kümmern uns sehr um den Klimawandel, um die Umwelt und um Treibhausgase, und wir tun eine Menge.“

Nach den Zahlen der Internationalen Energiebehörde (IEA) habe der Anstieg der Kohlendioxidemissionen in den Vereinigten Staaten zwischen 2000 und 2004 bei 1,7 Prozent gelegen, in den Staaten der EU aber im Durchschnitt bei fünf Prozent - und das bei einem wesentlich niedrigeren Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum als in den Vereinigten Staaten.

Dass die Vereinigten Staaten …

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12.04.2007   12:10

Day for Darfur in Deutschland

Die Darfurgruppe Berlin ruft zur Beteiligung auf:

Stoppt das Morden in Darfur!

Vier Jahre nach Beginn des Völkermordes im Westen des Sudan ist die Lage der Zivilbevölkerung in Darfur schlimmer denn je zuvor: 400.000 Menschen sind dem Genozid schon zum Opfer gefallen, 2,6 Millionen Menschen mussten flüchten und die Gewalt hält weiter an. Dörfer werden bombardiert, Menschen werden vergewaltigt und vertrieben.

Die Zeit läuft ab für die Menschen in Darfur. Vor drei Jahren hat die Afrikanische Union einen Waffenstillstand vereinbart und Friedenstruppen entsandt. Doch bis heute wird die Zivilbevölkerung nicht wirksam vor Gewalt und Menschenrechtsverletzungen geschützt.

Deswegen wird das weltweite Bündnis “Globe for Darfur” am 29. April 2007 den dritten Global Day for Darfur veranstalten. Zum ersten Mal wird auch die deutsche Beteiligung über eine Pressekonferenz (wie beim letzten Mal) hinausgehen. Bitte setzen Sie sich mit uns dafür ein, dass …

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05.04.2007   16:59

Raketenquatsch mit Gernot

Mein Lieblings-Staatsminister hat zum Raketenabwehrsystem einen Video-Podcast aufgenommen. Und ich habe zurückgepodcastet: Anzuhören hier.

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05.04.2007   14:21

Sanktionen

Bibber! Zitter!

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04.04.2007   12:44

SPON geht eine Leuchtstofflampe auf

ÖKOSTROM-STUDIE
Solarfirmen kassieren Milliarden - auf Kosten der Verbraucher

Von Anselm Waldermann

Gerade einmal ein halbes Prozent - das ist der Anteil der Sonnenenergie an der deutschen Stromproduktion. Trotzdem fahren die Solarkonzerne horrende Gewinne ein, die Zeche zahlen die Verbraucher. Das belegt eine Studie aus der Branche, die SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Hamburg - Wer sich eine Solaranlage kauft, ist meist ein Idealist. In der Regel muss man das auch sein, denn das Geschäft lohnt sich für Privatleute selten. Zu diesem Schluss kommen die Analysten Joel Conkling und Michael Rogol vom Bostoner Beratungsunternehmen Photon Consulting. In ihrer Studie “The true cost of solar power”, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, haben sie die Herstellungskosten von Solaranlagen untersucht. Das Ergebnis: Die Produzenten schaufeln sich die Taschen voll, die Rechnung bezahlen die Stromkunden.

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