Beiträge von David Harnasch
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29.08.2007 17:26
Tabatabai spricht Tacheles
Der ttt-Beitrag, auf den Henryk M. Broder schon aufmerksam machte, kann hier als Video angesehen werden.
28.08.2007 16:47
Querverweis “Im Land der Wirklichkeitsverweigerer”
Henryk M. Broder bei SPIEGEL online:
”Im Land der Wirklichkeitsverweigerer
Die Vergangenheit wird aufgehübscht, die Zukunft rosa gemalt - von Mügeln bis zur Mauerdebatte, vom Umgang mit Russland bis zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte. So kommt die Wirklichkeit unter die Räder des Wunschdenkens.” Hier lesen!
28.08.2007 09:33
Bio weniger öko als gedacht
... oder war’s andersrum? Öko und Bio sind keineswegs so umweltfreundlich, wie die Vermarkter (auch hier im Beitrag offensichtlich erfolgreich) suggerieren. Das 3sat-Magazin nano berichtigt ein paar populäre Irrtümer. Hier ist das Video.
27.08.2007 21:33
Opfer und Zahlen im Irak
Lesenswert bei den FdoG:
”Opfer und Zahlen im Irak
Sicher, kaum etwas ist zynischer als das Aufrechnen von Opferzahlen. Warum es trotzdem Erkenntnisgewinn bergen kann, zeigt dieser Gastbeitrag von South Park Republican.
Kriegsgegner führen immer die Verschlimmerung der Lage im Irak durch die Invasion von 2003 ins Feld. Es würden, so die Argumentation, im befreiten Irak mehr Menschen sterben als unter Saddam Husseins «Stabilität gewährleistender» Diktatur. Aber stimmt das? Vorausgesetzt, eine tyrannische Stabilität wäre überhaupt wünschenswert – sind unter Saddam weniger Menschen gewaltsam umgekommen, als nach seinem Sturz?
Eine grobe Überschlagsrechnung impliziert –selbst wenn sie zu Gunsten des Diktators ausfällt–, dass nach Saddams Sturz durchschnittlich weniger Menschen an einem Tag durch Gewalt starben als an einem Tag während seiner Herrschaft.
Durch Saddam starben nach Schätzungen ca. 1 Mio. Iraker gewaltsam. Seine Herrschaft über den Irak …
27.08.2007 20:52
Neues vom Bienensterben
Sterbende Bienen beschäftigten hier schon Maxeiner & Miersch, Prof. Stadler, und auch mich. Nun gibt es Neuigkeiten von der Bienenfront:
Die taz sprach mit PD Dr. rer. nat. Elke Genersch, stellv. Direktorin am Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e. V., Leiterin d. Abt. Diagnostik u. Molekularbiologie. Die hat interessantes über den vom SPIEGEL verdächtigten BT-Mais zu berichten:
“Das sind die Völkerverluste in der Vergangenheit. Sie sehen hier: 1945/1946 außergewöhnliche Winterverluste. Es war ein sehr kalter Winter und just Kriegsende, Zucker war Mangelware. Aber 1962/1963, 1972/73 und 1974/75 gab es die Verluste ebenso, 1995/96 und 2002/03 waren sie teilweise zwar höher, aber die Winterverluste gab es immer, schon vor dem Saatgutbeizmittel, schon vor der Varroamilbe, schon vor gentechnisch veränderten Pflanzen. Das heißt, es muss Gründe geben, die unabhängig davon sind. Was nicht …
27.08.2007 11:48
Wolfgang Behringer: “Kulturgeschichte des Klimas”
Deutschlandradio Kultur berichtet:
”Grönland war mal grün
Klimawandel ist in der Erdgeschichte nichts Neues. Mindestens siebenmal kam es in ihrer Frühzeit zu so katastrophalen Veränderungen, dass die Geschichte des Lebens auf unserem Planeten fast beendet gewesen wäre. Selbst in der jüngsten Vergangenheit, jenen knapp zwei Millionen Jahren, seit es Menschen gibt, hat es nicht an heftigen Klimaschwankungen gefehlt. Ganze Kulturen sind dadurch untergegangen, andere aufgeblüht.
[...]
Zeiten mit höheren Temperaturen erweisen sich als besonders produktiv: die landwirtschaftlichen Erträge stiegen, die Gesundheit des Bevölkerung verbesserte sich, sie wuchs an. Ressourcen wurden frei für Handel, Kultur und Wissenschaft. Als Beispiel erwähnt Wolfgang Behringer die hochmittelalterliche Warmzeit Europas von rund 1000 bis 1300. Die Temperaturen lagen im Schnitt zwei Grad über den heutigen. Die Vegetationsperiode war länger. Bis in den Norden Norwegens konnte Korn angebaut werden. Die Wikinger besiedelten Grönland, Grünland …
27.08.2007 10:30
Einer geht noch
Hans Zippert in der heutigen WELT:
“ Agitations-Material und Studentenfutter: Auf Wanderschaft mit einem Retter der Welt
‘Genfreies Gehen’ in der Rhön
[...] Mittags versammeln wir uns um das Biomobil, einen bunt angemalten VW-Bus, der direkt aus dem Summer of Love in die Rhön gefahren zu sein scheint. Es gibt Agitations-Material, fair gehandelte Schokolade und Studentenfutter. Wir nehmen im Kreis Aufstellung, reiben uns mit der linken Hand die Brust und machen “Hahahahihihihohoho”, dabei atmen wir tief aus, und dann gehen wir erfrischt weiter.
Ein Fotograf von dpa erscheint und fragt, wer von uns ‘die Antonia’ sei. Antonia ist die prominenteste Geherin, sie hat mal mit DJ Oetzi gesungen, identifiziert sich mit den Zielen der Bewegung und wandert mit, ‘wenn der Tourneeplan es zulässt’. Der Fotograf hat sich eigentlich auf einen Bürotag vorbereitet und muss nun …
26.08.2007 18:14
Sichere Energiegewinnung
SPON berichtet über den sanften Kuschelstrom aus Windrädchen:
”Unerwartete Kräfte
Brechende Rotoren, zerstörte Getriebe, rissige Fundamente - die wachsende Zahl von Schäden an Windrädern verunsichert die Öko-Branche. [...]
Ganz ungefährlich sind die technischen Macken auch nicht. So
* flogen im Dezember vergangenen Jahres bei Trier Trümmer eines geborstenen Rotorblatts kurz vor dem Berufsverkehr auf eine Kreisstraße;
* gingen im Januar bei Osnabrück und im Havelland zwei Windräder in Flammen auf. Die Feuerwehr musste tatenlos zusehen - ihre Leitern reichten nicht bis zu den brennenden Gondeln;
* knickte im selben Monat in Schleswig-Holstein eine 70 Meter hohe Mühle wie ein Strohhalm um - neben einer Autobahn;
* rissen im Mai in Brandenburg in 100 Meter Höhe die Rotorblätter einer Windmühle ab, Stücke schlugen neben einer Straße in einem Getreidefeld auf. [...]

