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15.10.2007   07:37

Spitzelpolitik

SPON:
“UMSTRITTENE GESETZESVORLAGE
Experten werben für von der Leyens Kinderspitzel

Ursula von der Leyen musste ihren Kinderspitzel-Vorstoß zwar stoppen. Doch Politiker und Kriminologen verteidigen die Idee der Familienministerin, Jugendliche als Testkäufer von Alkohol und Nikotin einzusetzen.”

Das Familienministerium soll bei der GEZ die Gebührenzahlerin ausleihen, die in der Bäckerei ihre völlige Unkenntnis simpelster Zusammenhänge beweist und dabei aussieht, als sei sie allerhöchstens elf - Problem gelöst.

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12.10.2007   18:09

Ein ganz normaler Tag

... in Darfur sieht so aus: Klick!

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12.10.2007   15:20

Anruffernsehen

Gestern sah ich im Kino den sehr kranken, sehr lustigen Film ”Immer nie am Meer”. Hiervon inspiriert stolperte ich bei youtube über einen Clip von Stermann und Grissemann: ”Das deutsche Telefon-Quiz”. Ebenfalls ein Klassiker der beiden: Cordoba. Viel Spaß!

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10.10.2007   02:55

“Die Linke” und die rechte Hand des Teufels

Extra 3 ist wieder mal grandios: Ein Interview mit der rechten Hand des Teufels darüber, wie Lafo seine Seele verkaufte und die Erklärung, worunter die afghanischen Frauen wirklich leiden - hier.

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08.10.2007   13:48

Christophobie

Wann immer man darauf hinweist, dass Sprengstoffgürtel außerhalb des islamischen Glaubens nicht en vogue sind, kann man die Sekunden zählen, bis einem die Kreuzzüge als schlimme Verfehlung des Christentums präsentiert werden. Die sind allerdings schon arg lange her, weswegen es eigentlich verwunderte, dass noch kein Journalist sich an die Fersen derjenigen “fundamentalistischen Christen” geheftet hat, die gern als “genauso schlimm” wie Mohammed Atta & co. tituliert werden. Der WDR schafft nun Abhilfe:

die story: „Jesus Camp – Die Gotteskrieger vom Teufelssee“
WDR Fernsehen, 15. Oktober 2007, 22 Uhr

Am ‘Devil’s Lake’, dem Teufelssee in Nord Dakota, werden junge Christen in „Gotteskrieger“ verwandelt. Sie sollen genau so radikal ihr Leben für das Evangelium riskieren, wie junge Moslems das ihre für den Islam.
So will es Becky Fischer, Pastorin der evangelikalen Christen, die mit mehr als 80 Millionen Mitgliedern in den USA zunehmend an …

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08.10.2007   02:22

Exzellenter Nachwuchs bei der taz

Die taz ist zurecht berühmt als Inkubator für vorzügliche Journalisten. Veit Medick volontiert dort grade und liefert einen großartigen Text zum Antisemitismus der RAF.
“Die RAF ist Geschichte. Nicht zuletzt ihr dürfte es aber zu verdanken sein, dass bei vielen die Verlockung nicht nachgelassen hat, den Nahen Osten durch das beschränkte Prisma der antiimperialistischen Perspektive zu betrachten. Überlebt hat die Obsession, den politischen Konflikt zwischen Israel und seinen Nachbarn mit Nazifantasien anzuheizen. Der aus dieser Haltung resultierende Antizionismus beschränkt sich heutzutage jedoch mitnichten auf linksradikale Szenemilieus.

Längst ist er salonfähig geworden und Teil jedweder “objektiven Bewertung” der nahöstlichen Situation, kurz: Heute ist er in Kreisen wahrnehmbar, die des Terrorismus gänzlich unverdächtig sind. Es scheint sich dort der Glaube durchzusetzen, durch den Geschichtsunterricht gleichzeitig die Ausbildung zum Therapeuten genossen zu haben, und zwar für zwei Patienten: für das ehemalige Opfer, das selbst handgreiflich wird, und für …

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04.10.2007   11:41

He likes to play with his balls

Zum Glück spricht in Israel praktisch jeder so gut Englisch, dass man ihn dennoch verstünde:

‘Loddar’ zu Tel Aviv?
Der bei Salzburg geschasste Sportdirektor Lothar Matthäus hat Interesse an einem Trainerjob in Israel. Der Deutsche machte sich schon einmal einen Eindruck vor Ort.
Seit seinem Rauswurf bei Red Bull Salzburg genießt Lothar Matthäus die neu gewonnen Freizeit. Nach einigen Wochen dürfte dem 150-fachen Nationalspieler aber doch langweilig geworden sein. Wie Bild, die vormalige Hofzeitung des Mittelfeldstars berichtet, will Maccabi Tel Aviv den Deutschen nach Israel holen.
Matthäus weilte zuletzt tatsächlich in Tel Aviv und sah ein 0:3 Maccabis gegen Haifa – aus rein privaten Gründen, wie er dem Boulevardblatt erklärte. ‘Es wäre aber eine Ehre, Tel Aviv zu trainieren’, gestand Matthäus ein.
Die Gerüchte werden jedenfalls auch hierzulande aufmerksam verfolgt werden. Immerhin steht der im …

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03.10.2007   22:43

Bush erweitert Staatshilfen nicht von der unteren Mittelschicht auf die mittlere Mittelschicht

Die Überschrift klingt nicht knackig, oder? Folglich möchte SPON sich die Schlagzeile nicht kaputtrecherchieren:

“PRÄSIDENTEN-VETO
Bush stoppt Hilfen für arme Kinder

US-Präsident Bush hat eine höchst unpopuläre Entscheidung getroffen: Er hat ein Sozialprogramm auf Eis gelegt, das Millionen Kindern aus ärmeren Familien eine Krankenversicherung bezahlte. Begründung: zu teuer.”

Also muss ich kurz googlen. Eins nach dem anderen: Die Schlagzeile ist eine Lüge, der Teaser hingegen ist fast wahr. Das SCHIP-Programm finanziert Kindern aus ”Low-Income”-Familien die Krankenversicherung. “Low Income” bedeutet in diesem Fall, dass das Familieneinkommen das Doppelte der Armutsgrenze nicht überschreitet, die Armutsgrenze aber auch nicht unterschreitet. Für eine vierköpfige Familie beträgt das zulässige Jahreseinkommen, um hundertprozentig SCHIP-förderungsberechtigt zu sein 41.000 US-$ (Nach den Zahlen für 2007).
Kinder, deren Familieneinkommen weniger als 20.500 US-$ (wieder gerechnet für eine vierköpfige Familie) beträgt, gelten als “arm” nach offizieller Definition und …

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