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Beiträge von  

05.04.2013   14:30

Wir müssen uns Elad als einen glücklichen Menschen vorstellen

Elad (37) betreut gemeinsam mit einer Mitarbeiterin die arabischen Social-Media-Kanäle des israelischen Außenministeriums und diskutiert auf Facebook, YouTube und Twitter mit mehr als einer Viertelmillion arabischer »Fans«. Er tut, was sich viele Israelis wünschen: den antisemitischen Verschwörungstheorien etwas entgegensetzen und die israelische Position erklären.

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01.04.2013   15:43

Deutschland immer weltoffener

Die Betreiber der ein wenig zu authentischen “Weltoffenes Deutschland”-Aktion haben sich, nachdem sie vom Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschuss zu recht in den Senkel gestellt wurden, nun mehrfach und wortreich von dem zuvor laustark bejubelten Foto der Muslima mit Maschinengewehr im Holocaustmahnmal distanziert und es von ihrer Seite genommen.
Kamuran Sezer, laut seiner Facebookseite ehemals bei der Föderation Türkischer Elternvereine in NRW e.V tätig, heute beim futureorg institut, einer “unabhängigen und überparteilischen Denkfabrik, die es [sich, Anm. d. Red.] zur Aufgabe gemacht hat, Wandel in der Gesellschaft sichtbar zu machen und mit betroffenen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft Lösungen und Konzepte zu entwickeln”, will die Geschichte aber weiterdrehen. So schreibt er auf seiner Facebookseite: “Lol.

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31.03.2013   16:09

Weltoffenes Deutschland

Ruprecht Polenz empfiehlt eine prima Facebookseite: “Kein fiktives Promi-Coming-Out sondern authentisch und gut.” Weltoffenes Deutschland - Wir zeigen Realität lädt ein: “JEDER ist aufgerufen, gegen Diskriminierung von Minderheiten in Deutschland Gesicht zu zeigen. Macht mit, ladet eure Freunde ein, teilt unsere Seite und die Fotos.” Wie sieht die Realität aus? So: “MERVE DAG- Selbewusste, muslimische Studentin aus Berlin. Interkulturelle Trainerin, daher sehr aktiv in verschiedenen Vereinen, die sich mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund beschäftigen, wie JUMA, JugA, Young Voice oder Friedrich- Ebert- Stiftung. Eine ungewöhnliche, junge Dame: Waffen sind ihr größtes Hobby:)” Und deshalb posiert die interkulturelle Trainerin nicht irgendwie. Sondern stolz mit Kopftuch. Und Maschinenpistole. Im Holocaustmahnmal.

PS: Durch

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29.03.2013   01:06

Non-News aus Nahost

Lila schreibt zu den neuesten Vorgängen an der israelisch-syrischen Grenze:

Die Armee hat die Konsequenzen aus den Vorfällen an der syrischen Grenze gezogen. In den letzten Wochen haben mehrmals verletzte syrische Kämpfer am Grenzzaun um Hilfe gebeten und sind in Israel behandelt worden.

Welche Konsequenz? Wollt ihr raten? Nach allem, was ihr aus den Medien über Israel hört, was wäre eine typisch israelische Konsequenz?

Ein Feldhospital natürlich.

Heute hat sie Informationen aus Erster Hand:
Die “leichtverletzten” Syrer, die vor Ort behandelt wurden, hatten Verletzungen, die ich nicht als leicht bezeichnen würde, sondern als schrecklich… aber im medizinischen Jargon gilt wohl alles, was nur schmerzhaft ist und verstümmelt, nicht aber lebensbedrohlich ist, als mittelschwer oder leicht. Im Vergleich zu anderen Einsätzen

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27.03.2013   16:36

Der grüne Ekel vor bildungsfernen Discount-Deutschen

Alexander Marguier im Cicero:

Die Plastiktüte soll es treffen, besser gesagt: die Plastiktütenträger. Diese Spezies ist gewöhnlich nicht auf den Wochenmärkten in den bürgerlichen Stadtvierteln anzutreffen oder im Manufactum-Shop. Sondern bei Aldi, Penny und Lidl. Überall dort also, wo Leute einkaufen, die nicht unbedingt zu den Privilegierten in diesem Land gehören. Die Grünen sagen „Plastiktüte“ (oder auch „Einwegdose“) und meinen in Wahrheit: Unterschicht. Es geht ihnen im Kern nämlich nicht um die Umwelt, sondern um kulturelle Hegemonie. So manifestiert sich der grüne Ekel vor den bildungsfernen Discount-Deutschen auch in einer ästhetischen Rigorosität gegenüber Tüten. Lesen!

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26.03.2013   19:33

Kindesmissbrauch à la Turquie

Einerseits hat Erdowahn seinem inoffiziellen Botschafter Ruprecht Polenz offenbar nicht zugehört, sonst wüsste er, dass es “Den Islam” gar nicht gibt. Andererseits ist die Ehrlichkeit begrüßenswert, mit der wir von ihm bzw. seinem Schwiegersohn erfahren, dass es aus Sicht der “Kultur des Islam” keineswegs “Kindesmissbrauch” darstellt, Babys der Gewalt ihrer leiblichen Sozialschrottfamilie auszusetzen - sondern sie in die liebenden Hände eines lesbischen Paares zu geben.

Es könnte aber natürlich theoretisch auch sein, dass der türkische Ministerpräsident schlicht genau das meint, was er sagt. Womit er exakt die unüberwindliche Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei, zwischen Westen und Islam markiert hätte.

Ruprecht Polenz meint: “Der Umgang mit Homosexualität hat sich in unserer westlichen Zivilisation gewandelt, wie Sie

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25.03.2013   15:36

Deutsches Risikobewusstsein

Montag, 14:00 Uhr an der Kasse des Discounters meines Vertrauens:

Freundlicher Zottel hinter mir, auf meine “SchwippSchapp ohne Zucker” deutend: “Hey Kumpel, da sind so chemische Zuckeraustauschstoffe drin. Die können echt krank machen.”
Ich: “Naja, die Dosis macht das Gift, ich hatte nicht vor, die acht Liter auf einen Zug zu trinken.”
Er: “Ein Freund von mir hat jeden Tag zwei Flaschen von so Light-Zeugs getrunken, der wurde fies krank.”
Ich: “Eben. Man muss halt maßhalten.”

Sein Einkauf bestand übrigens aus 6 Halbliterdosen der unter Gourmets beliebten, nach ihrem Alkoholgehalt benannten Biermarke “5,0%”.

Passt schön hierzu.

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24.03.2013   22:24

Wohlsein!

In normalen Pflegeheimen heißt es: Wir wissen schon, was gut für dich ist. Und Alkohol gehört nicht dazu. In einer Hamburger Einrichtung für Suchtkranke sagt man den Bewohnern: Entscheide selbst, was du möchtest – und wenn es der tägliche Rausch ist, geht das in Ordnung.

Es ist drei Uhr nachmittags an einem Montag Ende Januar. Draußen liegt Schnee, aber der Winter hat beschlossen, eine zehn Grad warme Pause einzulegen. Drinnen, im Heim „Pflegen & Wohnen Öjendorf“ im äußersten Hamburger Osten, haben Peter Penning und sein Kumpel Simon Firmenich beschlossen, es sich gemütlich zu machen. Sie sitzen in Firmenichs Zimmer an einem Tisch, die Heizung wärmt, das Radio spielt „Sweet Home Alabama“. Zeit für noch ein Glas Wein und eine Selbstgedrehte. Und für Auszüge aus zwei Lebensgeschichten, die in den Details variieren,

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