Archiv

Beiträge von  

15.05.2008   16:14

Menschenrechte in guten Händen

Eigentlich ist es zum heulen, aber ich gestehe, bei der ersten Lektüre dieses grandiosen Weltwoche-Textes laut gelacht zu haben:

In einer grotesken Debatte hat der Uno-Menschenrechtsrat der Schweiz Rassismus, Gewalt und Diskriminierung der Frau vorgeworfen.
[...]
Verschiedenste Länder mahnten daher die Schweiz an, so schnell als möglich eine landesweite, «unabhängige Menschenrechtsin­stitu­tion» zu schaffen, welche die Verstösse beobachten, melden und anprangern könnte. Die Betonung auf «unabhängig» suggerierte, dass sie die bestehenden helvetischen Behörden und Gesetze als «abhängig», das heisst als unfähig, parteiisch, verfault oder was auch immer erachten. Die Empfehlungen kamen unter anderem von Ländern wie Deutschland, Malaysia, Mexiko, Indien, Algerien, Saudi-Arabien oder Mauretanien, einem hochkorrupten, von hausgemachten Hungersnöten und Sklavenwirtschaft geprägten Staat, dessen verschleierte Vertreterin der Schweiz immerhin zubilligte, im «Gender-Bereich» Fortschritte gemacht zu haben.

Ansonsten blieb die Geschlechterfrage eher eine Domäne westlicher, offensichtlich feministischer Diplomatinnen. Slowenien rügte …

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

15.05.2008   11:10

HMB in der Kulturzeit

Es geht weiter mit hochkarätigen Gesprächspartnern in der Kulturzeit: Hier anzusehen!

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

14.05.2008   16:43

Björn Lomborg in der Kulturzeit

Unser aller Lieblingssendung hat diese Woche tolle Leute zu Gast! Heut kommt HMB (19:20 Uhr 3sat einschalten!) gestern war Björn Lomborg zu sehen. Falls Sie’s verpasst haben - hier gucken!

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

14.05.2008   10:47

Die SED hat recht

Nicht zu glauben - ich gebe einem Politiker der SED recht:

Berlin - Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Wolfgang Neskovic, hält ein militärisches Eingreifen in Birma für gerechtfertigt. ‘Da muss man militärisch eingreifen. Man kann die Menschen nicht im Stich lassen’, sagte Neskovic dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Das Militärregime in Birma weigert auch zwei Wochen nach dem Wirbelsturm mit zehntausenden Opfern umfassende internationale Hilfe zuzulassen. ‘Es ist so, wie Sarkozy das sagt: Man kommt mit Militär an und verteilt die Güter. Und wenn sich dann das dortige Militär einem entgegenstellt, dann stellt man sicher, dass man die Güter weiter verteilen kann.’”

In einem möchte ich Neskovic aber widersprechen:

“Aber es geht hier ja nicht um militärische Intervention, um die Verhältnisse umzudrehen oder das Regime zu beseitigen.”

Ich habe keine Schimmer, wieso man das unterlassen sollte, wenn man …

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

13.05.2008   14:34

Das Elend der Kunstkritik

Christian Demand schreibt für NZZ FOLIO einen schönen Text über Sprachmüll in der Kunstkritik:

Um den Einwand gleich vorwegzunehmen: Ich bin kein Kunstkritiker. Ich bin es nicht, ich war es nicht, und ich habe auch nicht vor, es zu werden. Wenn ich vom Elend der Kritik spreche, stützt sich dieser Befund also nicht auf die Autorität dessen, der bewiesen hat, dass er es selber besser kann.

Mein Antrieb ist zunächst der schlichte Missmut des kunstinteressierten Lesers, der einfach nicht fassen kann, welche Ansammlung von sprachlicher Wichtigtuerei, moralischer Hochstapelei und schlechtem Denken ihm in diesem Genre regelmässig zugemutet wird. Zum Beispiel im offiziellen Begleittext zur Ausstellung von Anish Kapoor im Münchner Haus der Kunst (2007/08): «In Kapoors Schaffen ist die Materie von zentraler Bedeutung, ­allerdings stets verbunden mit einer Idee von Präsenz und Spiritualität, welche die oberflächliche ‹Tatsächlichkeit› des Objekts übersteigt. In Kapoors Worten: …

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

13.05.2008   12:04

Warum “Naqba” (die “Katastrophe") nichts mit Israel zu tun hat

On page 312 of The Arab Awakening, Antonius writes, “The year 1920 has an evil name in Arab annals: it is referred to as the Year of the Catastrophe (Am al-Nakba). It saw the first armed risings that occurred in protest against the post-War settlement imposed by the Allies on the Arab countries. In that year, serious outbreaks took place in Syria, Palestine, and Iraq.”

Yes, the answer to our little quiz is 1920, not 1948. That’s 1920 – when there was no Zionist state, no Jewish sovereignty, no “settlements” in “occupied territories,” no Israel Defense Forces, no Israeli missiles and choppers targeting terror leaders, and no Jewish control over Jerusalem (which had a Jewish demographic majority going back at least to 1850).

The original “nakba” had nothing to do with Jews, and nothing to do with demands by Palestinian Arabs …

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

12.05.2008   13:04

Tel Aviv Street Art

Nicht nur das Nachtleben Tal Avivs kann locker mit dem sehr viel größerer Metropolen mithalten - auch urbanen Wandschmuck findet man hier, teilweise in Banksy-Qualität. 

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

11.05.2008   11:11

Mit Steuergeldern auf Safari (II)

Es war absehbar - das Programm “Weltwärts” mit dem der Bund auf meine (und natürlich Ihre) Kosten junge Idioten in die Dritte Welt verfrachtet, ist ein Desaster:

»Wie sollen 18-jährige Weißnasen mit Rückflugticket in Entwicklungsländern auch helfen?«, fragt die Berliner Politikprofessorin Claudia von Braunmühl fast verärgert. Sie ist »entsetzt« über das neue Weltwärts-Programm der Bundesregierung. Die Professorin hält die Initiative für »grenzenlos populistisch«, weil sie kaum frage: Was brauchen die Menschen in diesen Ländern wirklich? Eines sei jedenfalls sicher, schimpft von Braunmühl: »An unqualifizierten Händen fehlt es dort nirgends!«
Hier ganz lesen!

Kompletter Artikel: permanenter Link
 

Seite 1 von 44 Seiten  1 2 3 >  Letzte »