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14.02.2008   22:43

Talentfreie Zone

Deutschland sucht den Superstar, kurz DSDS genannt, geht dieses Jahr schon in die fünfte Runde. In Amerika heißt die Castingshow ‘American Idol’ und ist genauso aufgezogen wie in Deutschland, nur mit einem wichtigen Unterschied: Die US-Amerikaner verstehen wirklich was vom Showbusiness, die EU-Deutschen hingegen nicht. Die amerikanischen Schauspieler sind die besten der Welt.  Daran ist nicht zu rütteln. Sie können nicht nur hervorragend spielen, sie können häufig obendrein noch singen, tanzen und Instrumente spielen.
Einige können das sogar alles gleichzeitig, während manche deutschen Kollegen noch daran arbeiten müssen, dialektfreie Sätze aus Subjekt, Prädikat und Objekt zu bilden…

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09.11.2007   16:39

Saufen für den Dschihad

Wer schon meinte, so etwas wie Nazi-Punk wäre eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, wird nicht weiter überrascht sein, dass es jetzt obendrein Muslim-Punk gibt. Die Ramones werden sich im Grabe umdrehen Unter dem irreführenden Titel „"Karawanen der Liebe"“ erschien in der Novemberausgabe des deutschen Rolling Stone Magazins ein Artikel zu US-Bands mit Namen wie „"Vote Hezbollah"“, ihren Songs wie „Sharia law in The USA“ und dem Textklau bei den Sex Pistols („I am an islamist! And I am an anti-christ!“). Sie saufen literweise Bier, ohne sich anscheinend darüber klar zu sein, dass sie dafür dereinst in der Hölle schmoren werden!…

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02.10.2007   17:46

Marzipan für Wildschweine

Was ich schon seit längerer Zeit vermutet habe, kann jetzt gern als amtlich betrachtet werden: Das Prädikat ‚Sehr gut’, das von der Zeitschrift ‚Öko-Test’ zunehmend an die merkwürdigsten Produkte verliehen wird, kann man jetzt endgültig in die Tonne treten. Das entscheidende Kriterium ist offenbar ausschließlich die ökologische Unbedenklichkeit; sonstige Eigenschaften spielen nicht die geringste Rolle. Die Augencreme, mit der meine Augenpartie sofort so trocken und faltig wurde wie noch nie, habe ich ja noch klaglos hingenommen. Die zerfasernde Zahnseide von fast watteähnlicher Konsistenz gleichfalls.
Jetzt aber prangt das Gütesiegel auf dem Artikel, der es am allerwenigsten verdient hat: Zentis Marzipankartoffeln! Wie jeder echte Marzipankenner (Niederegger!!!!!!) weiß, kann man Zentis Marzipankartoffeln unter anderem als Dämmstoff bei Dachausbauten oder zur Wildschweinmast verwenden; auch eignet sich das Produkt nach längerer Lagerung als hervorragendes Wurfgeschoss. Oder Murmelersatz. Oder Katzenspielzeug. Als eines eignet es sich allerdings überhaupt nicht: Als Marzipankartoffel.

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18.06.2007   18:44

Der Literaturtipp zum Abgewöhnen

’Die Girls von Riad’ von der saudi-arabischen Autorin Rajaa Alsanea ist auf der Spiegel-Bestsellerliste gelandet. “Jung, muslimisch, sexy” jubelte auch das Zentralorgan der gepflegten deutschen Hausfrau noch vor kurzem und attestierte dem “Tabubestseller” “die Sprengkraft einer Bombe”. Jung und muslimisch mag stimmen, sexy werden wir der ‘Brigitte’ wohl einfach glauben müssen, denn die Autorin ist bis über die Ohren in Burberryschal gewickelt und trägt eine Chanel-Sonnenbrille. “Tut mit leid, die Diskrepanz zwischen ihrem Buch und dem Kopftuch kann ich nicht verstehen” empörte sich daraufhin prompt ein Leserbriefschreiber. Eines gleich vorweg: Das Buch verdient den Riesenbohei in sämtlichen Medien nicht mal ansatzweise. Schon der Titel erfüllt den Tatbestand arglistiger Täuschung:…

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11.06.2007   14:45

Bitte recht freundlich

Das Bundesamt für Verfassungsschutz startet In Hamburg seine Wanderausstellung “Die missbrauchte Religion. Islamisten in Deutschland”

Harburg, ein kleiner Hamburger Vorort südlich der Elbe, erlangte am 12.9.01 traurige Berühmtheit, als Bilder von der Verhaftung einer komplett verschleierten jungen Frau weltweit die Erkenntnis einläuteten, dass hier der schlimmste Terroranschlag unserer Zeit geplant wurde. Die Wanderausstellung des Verfassungsschutzes „Islamisten in Deutschland“ hätte kaum einen sinnigeren Standort finden können als das Helms-Museum in Hamburg-Harburg. Was mich aber in diesen Stadtteil getrieben hat, in dem ich nicht tot überm Zaun hängen möchte, ist vor allem der Titel der Ausstellung: Die missbrauchte Religion. Nichts auf der Welt scheint derartig anfällig für Missbrauch zu sein wie der Islam! Und was ist der Islam - im Gegensatz zum Islamismus?
Mit einer gezielten Mischung aus Information und Zurückhaltung derselben will das Bundesamt für Verfassungsschutz aufklären: Nicht von der Religion, sondern von ihrem Missbrauch durch Islamisten …

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05.04.2007   14:01

Ein Bild des Islam

In der aktuellen Spiegel-Ausgabe ist ein Foto von einer öffentlich vollzogenen Prügelstrafe in der indonesischen Provinz Aceh zu sehen.
Aceh befindet sich unter Schari’a-Gesetzgebung. Es steht zu vermuten, dass der Rest des Landes früher oder später ebenfalls mit den Segnungen der Schari’a beglückt werden wird.
Eine knieende Frau in weißem Hijab, den Kopf demütig geneigt, die Hände brav auf den Knien…

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01.03.2007   01:32

Kein Pardon für Klimaschänder!

Auf mdr, dem offiziellen Ostalgiesender, gibt es eine Sendung namens “Exakt” mit einem ganz besonderen, brandaktuellem feature: Die Klimakommissarin!
Ihres Zeichens so genannte Umweltpädagogin, ermittelt sie schonungslos und überall, um schwerste Klimaverbrechen aufzudecken.
Tatort: Ein Supermarkt in Sachsen, wo die hübschen Mädchen auf den Bäumen wachsen.
Täter: Eine fünfköpfige Familie, nichts Böses ahnend.
Die Familie kauft Lebensmittel für fünf Menschen und drei Tage für ganze vierzig Euro (so was geht auch nur in Sachsen) und sie pulvern dabei sensationelle Mengen an Treibhausgasen in die Luft, z.B. durch peruanischen Spargel (11.000 km gereist), Rindfleisch (zu großer Energieverbrauch) und normaler statt Biomilch.
Diesem kriminellen Einkaufsverhalten entspricht eine CO2-Emission von unglaublichen 37 kg, was die knallharte Klimakommissarin anhand von 37 Kilotüten Mehl demonstriert.
Die sächsische Familie guckt derweil zunehmend bedeppert auf den wachsenden Mehlhaufen und wird immer kleinlauter. Aber Frau Kommissar …

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23.02.2007   14:13

Vom Schnulzier zum Muezzin

Man kann mir gewiss vieles nachsagen, aber nicht, das ich nichts von Musik verstünde. Meine Großeltern eröffneten 1954 das erste Radio- und Fernsehgeschäft von Hamburg-Bramfeld und versorgten später ihre Enkel stets als erste mit den Singles der Beatles, der Stones und The Who.
Mit vier Jahren konnte ich phonetisch rein ‚Satisfaction’ singen, mit neun kannte ich die meisten Songs der Beatles auswendig. Mit vierzehn hörte ich Queen (erstes Live-Konzert!), Pink Floyd, Santana und Alan Parsons. Ab achtzehn Zappa und Roxy Music und jede Art von Brit-Pop. Inzwischen höre ich Red Hot Chili Peppers, Franz Ferdinand, Mozart und Strawinsky.
Und wie jeder musikalische Visionär hatte ich gelegentlich auch schwerste Geschmacksverirrungen, so wie mit dreizehn, als ich Cat Stevens hörte.
Visionärin oder nicht: Ich hätte mir nicht mal in meinen kühnsten Träumen ausmalen können, dass diese Sülzkacke für pubertierende Mädchen dreißig Jahre später wieder in den …

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