05.02.2012 +Feedback
Antisemiten und edle Antisemiten
Am 27. Januar wurde im Bundestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert und Reich-Ranicki berichtete über seine Zeit im Warschauer Getto. Alle waren betroffen und bereit, die Ewiggestrigen zu bekämpfen…Und fast zeitgleich wird mit allen Ehren ein promovierter Holocaustleugner (http://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/wer-ist-abbas-wirklich/36947) vom Bundespräsidenten empfangen. Es handelt sich dabei um Mahmud Abbas, der seit Jahren als Gesprächs- und Verhandlungspartner geschätzt wird und den noch keiner der deutschen „nie wieder“-Politiker auf sein krankes Weltbild hingewiesen hat.
Es erstaunt, dass zwar deutsche Hinterwälder-Antisemiten aus der sächsischen Schweiz ausgegrenzt werden, aber arabischen Judenhassern der rote Teppich ausgerollt wird. Dabei würde Abbas im Gefängnis sitzen, wäre er Deutscher und hätte in seiner Doktorarbeit die Meinung vertreten, dass wohl deutlich weniger als 6 Millionen Juden während des Holocaust umgebracht wurden. Horst Mahler macht sich solche Gedanken auch, aber er wird nicht von Bundespräsidenten Wulff eingeladen. Schade eigentlich, dabei könnten der palästinensische und der deutsche Judenexperte …
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Kategorie(n): Inland







