17.03.2010 +Feedback
Leipzig liegt nicht am Meer
Morgen beginnt die Leipziger Buchmesse, und morgen wird man uns auch verraten, wer von der Shortlist den Preisträger geben wird. Ehrlich gesagt, es interessiert mich nicht wirklich. So muss ich auch gar nicht warten, bis morgen der Roman der Messe gekürt ist, und mich auch nicht an den Spekulationen, warum es nun dieser geworden ist, und nicht jener andere, obwohl es doch auch der andere hätte sein können, beteiligen.
Mich interessiert ein ganz anderes Buch, das dieser Tage erschienen ist, ohne auf die Shortlist zu kommen, und es auch nicht nötig hatte, man kann es ja auch so lesen. Die Rede ist von Hans Joachim Schädlich’s „Kokoschkins Reise “. Kokoschkin, der Held, ist ein Exilrusse und Amerikaner. Was interessiert mich an einer solchen Person?
Nun. Kokoschkin ist nicht einfach nur eine literarische Figur, er ist der Sohn eines real existierenden russischen Politikers. Sein Vater war führend …






