11.03.2010 +Feedback
Bundesrat mit Nebenwirkungen
Homöopathie ist Voodoo-Medizin aus Wasser und Zucker. Die Schweiz verankert diesen Aberglauben im staatlichen Gesundheitswesen.
Dürfen Ärzte im Rahmen des staatlichen Gesundheitswesens den Patienten «Medikamente» verschreiben, die bloss aus reinem Wasser oder Zucker bestehen? Dürfen Homöopathen den Leuten Wasser und Zucker als Heilmittel andrehen und über die obligatorische Grundversicherung abrechnen? Da dies eine heikle Frage ist, erstaunt es nicht, wenn sich Interessenvertreter aus dem Parlament heimlich beraten, wie man Wasser und Zucker trotzdem als «Medikamente» verkaufen könnte. Peinlich allerdings wird es, wenn unser Gesundheitsminister Didier Burkhalter, wie die Nachrichtensendung «10 vor 10» aufgedeckt hat, ebenfalls zu einem Geheimtreffen mit Komplementärmedizinern einberuft. Denn es ist ein offenes Geheimnis: Die allermeisten homöopathischen «Medikamente» sind so stark verdünnt, dass in den Wässerchen mit absoluter Sicherheit kein einziges wirksames Molekül mehr enthalten ist.
Auch wenn die Politiker dies noch nicht bemerkt haben, für die Homöopathie wurde am 22. Februar 2010 …






