Unterstützung für achgut





Auslese



  28.09.2014   22:31   Leserkommentare

Selbsttäuschung und Irreführung der Öffentlichkeit: SPD und Grüne als willige Helfer der SED-Linken

Fünfundzwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution, die das Ende der SED- Herrschaft besiegelte, schickt sich die viermal umbenannte SED an, in Thüringen den Regierungschef zu stellen. Das kann sie nicht aus eigener Kraft, denn bei der Wahl hat sie 23 000 Stimmen verloren, sondern nur, weil SPD und Grüne bereit sind, Steigbügelhalter zu spielen.Die beteiligten Politiker wissen, dass es sich um einen Ritt auf der Rasierklinge handelt. Die beabsichtigte Koalition hat gerade eine Stimme Mehrheit und sowohl SPD als auch Grüne sind in Thüringen aus der Opposition gegen das SED- Regime hervorgegangen.Es gilt also, die Basis, die ihre Wurzeln noch nicht vergessen hat, zu beruhigen und der Öffentlichkeit weis zu machen, es handle sich bei der Linken um eine neue Partei, die mit ihrer Vergangenheit als SED nichts mehr gemein hat.Zu...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland 


Google-Anzeige

  28.09.2014   13:18   Leserkommentare

Grundkurs gekonntes Denunzieren: Handelsblatt-online über Vera Lengsfeld

Hamburgs ehemaliger erster Bürgermeister Ole von Beust spricht heute mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die CDU und ihr Verhältnis zur AFD (leider nicht im vollen Wortlaut online). Und das erstaunlich vernünftig: „Ich teile viele Auffassungen von Herrn Lucke und auch von Herrn Gauland nicht, aber die wirken auf mich nicht von vorneherein unseriös. Im übrigen sind die anderen Parteien dabei ja nicht die Gerichtsinstanz. Wenn die sagen, die von der AFD sind unseriös, führt es keineswegs dazu, dass alle Leute das vollautomatisch übernehmen. Für einige macht es die AFD erst richtig interessant.“ Weiter meint von Beust: „Wir haben als Ergebnis geschickter linker Argumentation im Moment eine Gleichsetzung von rechts, von rechtsradikal und Nazi.“ Er finde das „absurd“. Aber die Ausgrenzung funktioniere....

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Kultur 


  27.09.2014   11:52   Leserkommentare

Udo Jürgens, 80

1970 war das Jahr, in dem sich die Beatles trennten und Elvis anfing, fett zu werden. Die Doors hatten ihre besten Zeiten hinter, Joe Cocker die seinen vor sich. Die anfangs heftig bekreischten Searchers waren längst Geschichte, auch viele andere Beat-Gruppen und Solo-Acts, welche seit den frühen Sechzigern den Musikmarkt aufgemischt hatten, etwa die Small Faces. In jenem Jahr klebten an den Litfaßsäulen der Bundesrepublik Plakate für die Konzerttournee „Udo ´70“, Nachname erübrigte sich. Es gab nur einen Udo. Jeder kannte seine Hits. „Warum nur, warum?“ „17 Jahr’, blondes Haar.“ „Mercie, Chérie.“ Aber, lag das nicht vier, fünf Jahre oder länger zurück, in grauer Schnulzenvergangenheit? Udo ´70? Was haben wir gelacht!

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur 


  27.09.2014   09:45   Leserkommentare

Pfeif’ auf den Tropenwald, es geht ums Prinzip

Seit alle Menschen grün sind, weiß niemand mehr so recht, was grün eigentlich bedeutet. Es gibt grüne Windkraft-Inverstoren und grüne Vogelschützer, die sich spinnefeind sind. Manche Grüne halten Elektroautos für eine Lösung, andere für ein Problem. Grüne Bio-Schäfer wettern gegen die Rückkehr der Wölfe, über die grüne Naturschützer sich freuen. Babylonisch-ökologische Sprachverwirrung macht sich breit. Alles öko, oder was?

Der jüngste Zielkonflikt hat „Ecover“ kalt erwischt. Die belgische Firma ist ein Pionier auf dem Gebiet der Öko-Haushaltsprodukte und hat vor 35 Jahren das erste phosphatfreie Waschmittel auf den Markt gebracht. Ecover wollte einen Beitrag zur Rettung der Tropenwälder in Südostasien leisten, einem der wertvollsten Zentren der biologischen Vielfalt. Hunderte Tier- und Pflanzenarten leben...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur  Wissen  Wirtschaft 


  26.09.2014   20:37   Leserkommentare

Hamas lässt die Hosen runter

Vor ein paar Jahren fand der FDP-Politiker Hellmut Königshaus, Politiker müsten mit den gemäßigten Hamas-Vertretern sprechen. Und 2014 sah der in deutschen Sendeanstalten bekannte Nahostexperte Jürgen Todenhöfer die Hamas wiederum auf einem guten Weg:

Aber will Hamas Frieden? Auch diese Frage muss man sich ernsthaft stellen. Vor allem wenn man an die alte Charta der Hamas denkt. Aber war das überraschende Bündnis mit Fatah nicht gerade ein Signal, dass Hamas bereit war, wenigstens teilweise auf den nachgiebigeren, versöhnlicheren Kurs der Fatah einzuschwenken.

Welche Organisation im Gazastreifen herrscht und gerade wieder auf ein paar westliche Aufbaumilliarden spekuliert,kann jeder im Handelsblatt* nachlesen, nämlich in einem Interview mit Ahmed Yousef, außenpolitischer Berater und Leiter eines „House of Wisdom“ in...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 


  26.09.2014   17:20   Leserkommentare

1989 - Tagebuch der Friedlichen Revolution

Vierundzwanzigster September

In Leipzig findet ein Treffen von Vertretern aller bis jetzt gegründeten Oppositionsgruppierungen statt. Es soll der Versuch gemacht werden, die Zersplitterung zu überwinden. Viele Bürgerrechtler folgten der Einladung der Initiative zur demokratischen Erneuerung, darunter auch Bärbel Bohley, die bereits zur Symbolfigur der Bürgerrechtsbewegung avanciert war. Leider kam es zu keiner Einigung. Die inhaltlichen und strategischen Vorstellungen waren unüberbrückbar. Es scheiterten auch die Bemühungen, wenigstens Teile der neuen Gruppierungen zu verschmelzen. Deshalb war es am Ende so leicht, die Bürgerrechtsbewegung beiseite zu schieben.

Die Flüchtlingsproblematik wird indes immer drängender. Überraschend erscheint ein Abgesandter von Staatschef Honecker im Bonner Kanzleramt, um über eine Lösung...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland 


  26.09.2014   15:21   Leserkommentare

Die hohe Kunst der Verspätung

Die Deutschen, sagen die Historiker, seien eine «verspätete Nation». Sie haben die Kleinstaaterei erst überwunden, als andere Völker längst zu Nationen gereift waren. Sie legten sich als letzte europäische Grossmacht Kolonien zu, um mit Frankreich, Grossbritannien, den Niederlanden und Belgien gleichzuziehen. «Wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne», erklärte der Staatssekretär im Auswärtigen Amt und spätere Reichskanzler Bernhard von Bülow im Reichstag am 6. Dezember 1897.

Auch die Demokratie konnte in Deutschland erst Fuss fassen, nachdem die Siegermächte kräftig nachgeholfen hatten. Und dann dauerte es noch einmal zwanzig Jahre, bis sich in der Bonner Republik eine «Friedensbewegung» etablierte. Parallel dazu nahm eine linke «Antifa» den Kampf gegen die Nazis...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Kultur 


  26.09.2014   14:56   Leserkommentare

Bitte nicht mit Steinen auf Klippschliefer werfen

Ein Gedi ist ein winziges, fragiles Paradies mitten in der judäischen Steinwüste am Toten Meer, dem tiefsten Punkt der bewohnten Erde. Dort, wo das Leben spendende Wasser in herrlichen Kaskaden die Berge hinuntersaust, um schließlich in der Salzsuppe des Toten Meeres aufzugehen, konzentriert sich das artenreichste Biotop Israels. Es ist eine touristische Attraktion ersten Ranges, komplett mit Kibbuz, Guest House, Youth Hostel und Spa.

Genauso wie Ein Gedi habe ich mir seit frühester Kindheit die Oase von Herrn Tur Tur aus „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ vorgestellt: Ein wunderschöner Traumort voller Quellen, Leben und üppigem Grün, wo man, entspannt im kühlen Nass liegend, dem Kreisen der Geier zusehen kann.

Für den Naturfreund bleibt hier kaum ein Wunsch offen. Wölfe, Schakale, Füchse und sogar die sehr...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland  Kultur  Bunte Welt