Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  26.08.2015   13:01   Leserkommentare (im Wartemodus)

UN gegen Israel, neues Kapitel

Nachdem sich Rima Khalaf, die Leiterin der Wirtschafts- und Sozialkommission der Uno für Westasien (ESCWA), zum wiederholten Male mit stramm antiisraelischen Äusserungen hervorgetan hatte, wandte sich Israels Botschafter bei den UN, Ron Prosor, an das Amt für interne Aufsichtsdienste der Vereinten Nationen (OIOS). Prosor bat dessen Chefin Carmen Lapointe, eine Untersuchung gegen Khalaf auf den Weg zu bringen. In einem Brief an Lapointe schrieb der israelische Diplomat der Nachrichtenagentur AP zufolge: «Frau Khalaf hat ihre Stellung für eine gegen Israel gerichtete Agenda missbraucht und damit die Pflichten und Prinzipien der UN verletzt.» Gegen sie müssten deshalb dringend Ermittlungen eingeleitet werden.

Bei der Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien handelt es sich um eine der fünf regionalen Kommissionen des...

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Kategorie(n): Ausland 

  26.08.2015   12:56   Leserkommentare (im Wartemodus)

Flüchtlinge retten Pleite-Hotel

Die Anwohner staunten, als Anfang Juni plötzlich neue Gäste kamen, Fremde. Manche Rechte versuchten, Stimmung zu machen, verteilten Flyer. 40 bis 60 Flüchtlinge, hauptsächlich junge Syrer, die mit Kostenübernahme-Scheinen des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) kamen, leben seitdem in dem Anwesen. 50 Euro pro Nacht pro Flüchtling kann die Anfang Juli von Brigitta Weinschneiders Ehemann Erwin (79) gegründete „Magara UG“ so vom Senat bekommen. Also rund 60.000 Euro pro Monat. Hintergrund: Etwa 1500 Flüchtlinge kommen zur Zeit mit Hilfe von Kostenübernahme-Scheinen in Berlins privaten Hotel-Betrieben unter. Dazu gibt es 15.000 Flüchtlinge, die in den 63 landeseigenen Unterkünften Obdach finden. Mehr

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Kategorie(n): Inland 

  26.08.2015   12:00   Leserkommentare (5)

Die andere Mauer in den Köpfen

War (und ist) Franz Josef Strauß die Verkörperung Bayerns? Nicht ganz. Einige bayerische Liberale fühlen sich von ihm so wenig repräsentiert, dass sie den „Franz Josef Strauß“ vom Namensschild des Münchener Flughafens ausradiert haben wollen. Die knorrige Mehrheit im Freistaat sieht darin allerdings geradezu unbayrische Umtriebe.

Ganz sicher aber kann Strauß als die Symbolfigur dafür dienen, dass eine Mauer in den Köpfen der Deutschen bis heute unerschütterlich steht. Diese Mauer verläuft nicht senkrecht zwischen West und Ost, sondern waagerecht durch das Land, ungefähr dort, wo man in Bayern den Weißwurstäquator vermutet. In der norddeutschen Tiefebene, wo man die zweite germanische Lautverschiebung nicht mitgemacht hat, steht man immer wieder sprachlos dem Phänomen Bayern gegenüber. Und das Phänomen Strauß...

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Kategorie(n): Inland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  25.08.2015   22:29   Leserkommentare (4)

Lauter Fragen und keine Antworten

Selbst den gelassensten Zeitgenossen beschleicht dieser Tage ein mulmiges Gefühl angesichts der täglichen Hiobsbotschaften. Mit 800.000 Migranten hat Deutschland alleine dieses Jahr zu rechnen, wahrscheinlich aber mehr. Niemand hat nur den Schimmer einer Ahnung, wie diese Menschen untergebracht, ernährt, gebildet, krankenversorgt und integriert werden sollen. Keiner kann verlässliche Zahlen nennen, was uns das kosten wird, niemand weiß, wie viele nächstes Jahr, übernächstes Jahr und überübernächstes Jahr kommen könnten. Werden es zwei Millionen, drei Millionen oder gar zehn Millionen werden? Es steht wohl in den Sternen. Viele sind Flüchtlinge, die Schutz vor Verfolgung, Folter und Mord suchen. Und angesichts der Bilder der vor Angst und Schmerz schreienden Kinder, die von Menschenmassen in mazedonischen Zügen zerquetscht...

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Kategorie(n): Inland 

  25.08.2015   22:20   Leserkommentare (im Wartemodus)

“Eine Chance für unser Land”

Sigmar Gabriel live in Heidenau. Elf Minuten, die wir uns merken sollten. Hier.

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Kategorie(n): Inland 

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  25.08.2015   21:57   Leserkommentare (2)

Schweden in der Krise

Jetzt hat Angst die Schweden erfasst. Selbst jene, die Kritiker der Einwanderung und des Multikulturalismus stets als Rassisten gebrandmarkt hatten, sind zutiefst erschüttert. Eine Welle von Fragen schwappt in die sozialen Medien: Wer sind diese Leute, die man nach Schweden hineinlässt? Wie viele von ihnen sind keine unschuldigen Kriegsopfer, sondern in Wahrheit Kriegsverbrecher und andere Kriminelle, die sich unter den Flüchtlingen verstecken? Und sollten wir Milliarden an Steuern zahlen, um Bürger anderer Länder zu unterstützen und zu beherbergen, während einige von ihnen versuchen, uns umzubringen? Mehr

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Kategorie(n): Ausland 

  25.08.2015   21:13   Leserkommentare (7)

Mitleid ist nicht genug

Was wir derzeit importieren, sind nicht nur “ethnische”, also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern, um mit Marx zu reden, auch eine “industrielle Reservearmee”, für die es keine Beschäftigung gibt und keine geben wird, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen. Was unser Urteilsvermögen trübt, sind die Bilder, die wir täglich sehen: von der griechisch-mazedonischen Grenze, aus Calais am Ärmelkanal, aus Freital und Heidenau in Sachsen. Wer angesichts solcher Bilder kein Mitleid empfindet, der hat kein Herz, wer aber nur Mitleid empfindet, von dem er sich mit einer Spende befreit, der hat keinen Verstand. Mehr

Siehe auch:
Exodus 2015
http://www.nzz.ch/bildstrecken/bildstrecken-international/bildstrecke/fluechtlinge-ungarn-1.18601012

Ungebildet und teuer? - Die gefährlichen Vorurteile über Flüchtlinge...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Inland 

  25.08.2015   15:14   Leserkommentare (im Wartemodus)

Of Nationalists and Cosmopolitans

Among the many deplorable consequences of European elites’ failure to resolve their ongoing migrant crisis is the upsurge of nasty right-wing nationalism across the Continent…

Nationalism is not unproblematic; German history tells us all we need to know on that score. And it is clear that the peace of Europe in the 21st century requires some kind of multinational form of political organization. But when European (or American for that matter) technocrats ignore the importance and validity of the social bonds, and miss the importance of the coherence that national identity gives to political institutions, then equally destructive problems can arise. Soviet history should show us what can happen when technocrats obsessed with ideological designs seek to remake societies without respect for the cultural and social values and traditions...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  25.08.2015   00:13   Leserkommentare (5)

Schriftsteller, Gruppensex und Sprachmörder (Teil 3)

Was bisher geschah: Die deutschen Schriftsteller überlegen, ob sie ihren Namen ändern sollen oder nicht. Wenn sie sich wirklich, wie vorgeschlagen, in „Schriftstellerinnen und Schriftsteller“ umbenennen, dann reichen sie damit dem Sprachfeminismus den kleinen Finger und kämen in Teufels Küche. Sie müssten dann drei Gebote befolgen: 1. Das natürliche und das grammatische Geschlecht sind eins! 2. Es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit! 3. Der Plural hat ein Geschlecht!

Schauen wir ihnen über die Schulter, wenn sie mit Formulierungen ringen. Stellen wir ihnen Fragen dazu. Es geht nicht nur um einen Blick in die Werkstatt. Es geht um mehr. Im zweiten Teil habe ich heftige Worte gewählt und gesagt, dass sich durch Interpretation zeigen lässt, ob Schriftsteller Aufklärer oder Betrüger sind. Das wollen wir sehen:

...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Wissen