Auslese

Klimawandel:
Klima-Spezial


  06.02.2012   21:37   +Feedback

Jammern ist geil!

Die Menschen in der Werbebranche jammern. Das gab’s noch nie und deshalb muss man genauer hinsehen. Die Welt ist schön, die neue Milch ein Wahnsinn, wer das neue Auto nicht kauft, ein Idiot und wer noch nie die neue Apfelsorte aus Timbuktu probiert hat, ein Depp. Kein Wunder, dass es lange Zeit als cool galt, in dieser Branche zu arbeiten. Doch nun dies: Die Werber finden, so verkündeten sie gerade öffentlich, keinen Nachwuchs mehr. Niemand mehr da, der sinnlos Quatsch-Werbesprüche erfinden will, die hinterher mangels intelligenter Konkurrenz auch noch ausgezeichnet werden?! Niemand mehr da, der nachts in der Bar mit seinem coolen Job prahlen mag?! Die Aussicht, mit einem blöden Spruch berühmt zu werden – zählt das alles plötzlich nichts mehr? Was sagen die Kokain-Hersteller? Okay, das nehme ich zurück, das ist natürlich nur ein Klischee.

Zehntausende frei Stellen sind angeblich zu besetzen. Aber die jungen Leute, die …

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Kategorie(n): Kultur  Bunte Welt 

  04.02.2012   +Feedback

„Wir brauchen eine Erklärung“

Kippt die Klimadebatte auch in Deutschland? „Wir brauchen eine Erklärung für den Stillstand der Erwärmung in den letzten zehn Jahren“, sagt Professor Fritz Vahrenholt, „das könnte zu einer neuen Gewichtung führen“. Achgut.tv sprach mit Varenholt, Urgestein der deutschen Umweltbewegung und Autor des in diesen Tagen erscheinenden Buches „Die kalte Sonne - warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet“.

Portrait Fritz Vahrenholt: „Ich habe es nicht mehr ausgehalten“
Kolumne: Klimadebattenwandel
Interview mit Freeman Dyson: „Klimawandel ist ein natürlicher Vorgang“

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wissen 

  06.02.2012   20:23   +Feedback

Why Jews like climate policy

Lieber Hannes: Atomenergie mag wohl vergleichsweise ‘sauber, effizient und sicher’ sein. Man braucht freilich kein Wirtschaftsliberaler zu sein, um zu verstehen, dass Atomenergie - vor allem die Dekommission alter Atomkraftwerke und die Lagerung des Atommülls - noch immer sauteuer ist - und zwar sehr viel teurer als fossile Brennstoffe, die der Menschheit noch für viele Jahrhunderte zur Verfügung stehen werden. Der Grund, warum wir mit diesem Quatsch weitermachen, ist ganz einfach: alle Leute und alle Unternehmen begehren billige anstatt teurer Energie. Und das ist genau was die Leute wollen, d.h. der Markt wählt, wenn der Staat ihnen die Wahl lässt.

Ich empfehle Dir zur Erhellung den Kommentar von Lawrence Solomon “Why Jews like climate policy”, der mich an Deine Philosophie erinnert. Larry beschreibt den naiven Enthusiasmus für die …

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Kategorie(n): Wissen  Wirtschaft 

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  06.02.2012   19:11   +Feedback

Außer Spesen nix gewesen

Wenn der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses des Bundestages nach Israel reist, dann sollte man erwarten, dass eine solche Mission in der deutschen wie in der israelischen Öffentlichkeit zumindest zur Kenntnis genommen wird, hat doch die letzte Reise desselben Angeordneten für einige Aufregung gesorgt. Diesmal aber war alles ganz anders. Bis auf einen Vorabbericht in einem weitgehend unbekannten Magazin haben weder deutsche noch israelische Medien auch nur eine Zeile über den Trip verloren. Ob Ruprecht Polen nach Israel reist oder in Münster ein Sack Kartoffeln umfällt, ist von gleicher Bedeutung.

Der offizielle Anlass der Reise war Polenz’ “Teilnahme” an der Herzliya-Konferenz. Tatsächlich wurde er dort auch kurz gesehen, es kann sich aber niemand daran erinnern, dass er das Wort ergriffen hätte.

Was von Polenz’ Israel-Besuch übrig bleibt, sind ein paar Bilder von seinem Besuch in einem “jüdisch-arabischen Waldorfkindergarten, …

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Kategorie(n): Inland 

  06.02.2012   17:34   +Feedback

Warum ich für die These von der menschgemachten Klimakatastrophe bin

Wie ich aus der Ferne mitbekomme, kippt in Deutschland gerade die Klimadebatte auf die andere Seite. (Siehe hier, hier, hier, hier und hier.) Ich finde das äußerst bedenklich. Mir wäre lieber, das Dogma vom menschgemachten Treibhauseffekt bliebe felsenfest stehen. Warum?

Kurz gesagt: Weil ich—trotz Fukushima, zum Teil aber auch wegen Fukushima—für die Kernenergie bin. (Trotz Fukushima: weil dies eine Katastrophe war, die besser nicht passiert wäre. Wegen Fukushima: die Zahl der Todesopfer aufgrund des Atomunfalls steht weiterhin bei einer runden schwarzen Null.) Mir kommt es so vor, als sei Atomenergie sauber, effizient und sicher. Gewiss nicht hundertprozentig sauber; nicht hundertprozentig effizient; nicht hundertprozentig sicher—was ist das schon? --, aber doch vergleichsweise sauber etc. pp.

Staudämme, nur so zum Beispiel, sind ein brutaler Eingriff in die Ökologie, außerdem verlieren bei jedem Staudammbau hunderte, manchmal tausende Menschen ihre …

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Kategorie(n): Klima-Debatte 

  06.02.2012   16:46   +Feedback

Sunday Times: So, Do We Freeze Or Fry?

Figures showing temperatures flatlining have given the climate debate fresh ferocity. The Sunday Times unpicks the row

Research based on Met Office figures pointed to temperatures having been flat since 1997. It was the kind of admission that those who doubt climate science pounce on. “Forget global warming,” trumpeted The Mail on Sunday, because “the planet has not warmed in 15 years”. It then cited other research, into the declining energy output of the sun, to suggest the real danger was from a big freeze, raising the prospect of a reprise of the frost fairs held on the frozen Thames in the 17th century.

Two days earlier The Wall Street Journal had published a letter from 16 scientists advancing similar arguments. It said: “The lack of warming for more than a decade . . . suggests …

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Kategorie(n): Klima-Debatte 

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  06.02.2012   14:35   +Feedback

Es spricht der Restverstand der CDU

Und zwar in Gestalt von Arnold Vaatz. “Während der Atomausstiegsdebatte im Vorjahr ist mir leider klar geworden, dass es nicht ein Mangel an naturwissenschaftlicher, mathematischer, technologischer oder volkswirtschaftlicher Sachkenntnis ist, der uns in die energiepolitische Sackgasse geführt hat. Es ist ein erbarmungsloser Konformitätsdruck, der von einer postreligiösen Gesellschaft ausgeht, die ihren arbeitslos gewordenen religiösen Sensus ausleben will. Dieser Konformitätsdruck hat eine Gleichschaltung der Gesellschaft verursacht, die zwar mit den Formen von Gleichschaltung wie dies aus der Geschichte der europäischen Diktaturen kennen, nicht identisch ist, jedoch ganz ähnliche Züge aufweist. Die Strafe für Widerspruch ist heute allerdings (zum Glück noch nicht!) Haft oder Liquidation, sondern nur die Verbannung aus der medialen Relevanzzone.” Mehr hier bei Eike.

Und sehr schön passend dazu das hier.

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  06.02.2012   13:59   +Feedback

“Jewish Voice” – fast ohne Juden

Rafael Seligmann gibt eine neue Zeitschrift heraus, die vor allem in Amerika über das wieder erstarkte jüdische Leben in Deutschland aufklären soll. In Politik und Medien kam die erste Ausgabe sehr gut an. Wenn man sich die “Jewish Voice from Germany” genau durchliest, fällt einem allerdings auf, dass für eine Zeitschrift mit dem Thema jüdisches Leben etwas ganz entscheidendes fehlt – Texte über jüdisches Leben. Eine Blattkritik.

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Kategorie(n): Kultur