Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  07.08.2008   23:43   Leserkommentare (im Wartemodus)

‘tschuldigung, liebe Kanalratten!

Wenn ein, sagen wir es höflich: „Abruti“, der im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11.9. von „Gebäudeabrissen“ spricht, mal sentimental wird, dann begründet er sein Verständnis für den Mord an acht jungen Jeschiva-Studenten in Jerusalem damit, diese seien „keine gewöhnlichen Betbrüder“ gewesen, „sondern studierten in der Kaderschmiede für Siedler, also für Landräuber“. Sie wurden, nur so kann man diesen Satz verstehen, sozusagen präventiv umgebracht, bevor sie das Gelernte in die Tat umsetzen konnten. Eine solche Äußerung ist natürlich nicht antisemitisch, sie ist nur israelkritisch.

Wenn’s Judenblut vom Messer spritzt, geht’s eben manchem Nahostexperten gleich nochmal so gut. Ein Unbehagen beschleicht die kalten Brüder erst, wenn ich den Mordversteher eine „Kanalratte“ nenne. Das gehe zu...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  07.08.2008   20:38   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Höhepunkt einer konfliktreichen Partnerschaft

Wenn eine Frau ihrem Mann “überlegen” ist, dann soll sie sich nicht wundern, wenn er eines Tages durchdreht und sie mit 26 Messerstichen zur Vernunft zu bringen versucht. Dass er dabei ein wenig übers Ziel hinausgeschossen ist, gibt auch der Verteidiger zu, bestreitet aber, dass sein Mandant aus “niedrigen Beweggründen” gehandelt hat. Eine wahre Geschichte aus dem Tollhaus der multikulturellen Toleranz: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,570707,00.html

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Kategorie(n): Inland 

  07.08.2008   19:01   Leserkommentare (im Wartemodus)

Moishe soll’s richten

Es sollte überhaupt kein Handel mehr mit dem Iran betrieben werden. Kein Technologietransfer, keine Finanzgeschäfte, kein Handel, nichts. So lange, bis Irans Regierung wählen muss, ob sie ihre fantastischen Raketenprojekte und das Nuklearprogramm weiter betreiben will, oder ob sie ihr Geld nicht für wichtigere Dinge wie Erziehung, Gesundheitswesen und Infrastrukturprojekte braucht. Und die Iraner selbst werden merken, was für ihr Land auf dem Spiel steht. Für sie wird die Wahl einfach sein - schließlich haben sie bisher keinen Nutzen vom Nuklearprogramm, Energie wird bisher nicht damit gewonnen.
http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Iran-Sami-Al-Faraj-Israel-China;art123,2587376

Siehe auch:
Merkel fordert mehr Fingerspitzengefühl bei Geschäften mit Iran...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Ausland 

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  07.08.2008   18:47   Leserkommentare (im Wartemodus)

Gideon macht den Levy

Gideon Levy ist Chefredakteur der Wochenendbeilage der Tel Aviver Tageszeitung „Haaretz“. Vor fünf Jahren setzte ich mich mit einem seiner unmöglichen Vergleiche auseinander und schrieb u.a.:

„Es gehört schon eine tüchtige Portion antipalästinensischer Rassismus dazu, diese - als ob sie Minderjährig wären - von jeder Verantwortung für den Konflikt zu entlasten, wenn man sie lediglich als arme unschuldige Opfer Israels darstellt, wie das Herr Levy immer wieder macht. Dieser palästinensische Terror, der immer dann gerade bestärkt wurde als die israelischen Friedenskräfte die Mehrheit der Bevölkerung überzeugten, dass man einen Kompromiss mit den Palästinensern schließen muss, führte - und das war von Arafat und Hamas durchaus beabsichtigt - dazu, dass die Rechten zur Mehrheit wurden. Arafat und seine jüdischen...

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Kategorie(n): Ausland 

  07.08.2008   17:48   Leserkommentare (im Wartemodus)

Frau Langers Gewerbe

Als gäbe es noch nicht genügend Gründe, die Gutenberg seine Erfindung bereuen ließen, wird den sattsam bekannten Litaneien in diesem Herbst eine neue hinzugefügt. Denn, Obacht: Felicia Langer, eine der Hohepriesterinnen der deutschen Israelverleumder, Trägerin des „Alternativen Friedensnobelpreises“, Ex-Anwältin und seit längerem freischaffende Lieferantin für antiisraelischen Stoff aller Art, hat wieder zugeschlagen. http://spiritofentebbe.wordpress.com/2008/08/07/klagen-einer-rechtsanwaltin/

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Kategorie(n): Kultur 

  07.08.2008   11:17   Leserkommentare (im Wartemodus)

Herr Jonas gibt auf

Der bayerische Kabarettist Bruno Jonas (55) macht keine Witze über den Islam. Der ZEIT sagt er: “Ich finde die Erfahrungen mit dem Karikaturenstreit so extrem, dass ich mich hüten werde, auf der Bühne das Falsche zu sagen.” http://www.presseportal.de/pm/9377/1242204/die_zeit, http://derstandard.at/?url=/?id=1216918757367

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Kategorie(n): Kultur 

  07.08.2008   08:36   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Würde des Islam ist unantastbar!

Der britische Historiker David Littman kam nicht weit, als er Mitte Juni vor dem UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) Genitalverstümmelungen sowie Steinigungen und Zwangsverheiratungen in Ländern unter dem islamischen Gesetz der Sharia thematisieren wollte. Noch bevor er überhaupt den ersten Satz seiner Erklärung für die NGO »Association for World Education« und »International Humanist and Ethical Union« (IHEU) vortragen konnte, wurde er durch Ordnungsrufe zuerst des pakistanischen und dann des ägyp­tischen Delegierten unterbrochen. Beide verbaten sich vehement jede Diskussion der Sharia vor dem UN-Gremium. Als Littman nach einigem Hin und Her sein Statement fortsetzen konnte, wiederholten sich die Störmanöver praktisch nach jedem seiner Sätze. »Mein Punkt ist, dass der Islam in diesem Rat nicht gekreuzigt werden wird!« rief der...

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Kategorie(n): Kultur 

  07.08.2008   08:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ingo Langner: Auf Biegen und Brechen

Die SPD hat ein Autoritätsproblem, heißt es nun in Kommentaren zum Fall Clement. Das trifft zu – aber noch nicht den Kern des Problems. Um diesen Kern zu erkennen, braucht es einen Blick in die Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung. Im Kommunistischen Manifest verkündeten 1848 Karl Marx und Friedrich Engels: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Nach dieser fulminanten Einleitung offenbarten sie ihrem Publikum, dass alle bisherige Geschichte eine Geschichte von Klassenkämpfen gewesen sei. Doch gleich danach milderten sie diese unfrohe Botschaft mit einer guten Nachricht: Im Kommunismus wird das Klassenkämpfen endlich ein Ende haben. Im Kommunismus sind alle Menschen zufrieden und froh. Wörtlich hieß es weiter: „Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu...

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Kategorie(n): Inland 

  07.08.2008   08:06   Leserkommentare (im Wartemodus)

Pornografie am Donnerstag

Mit der Frage, welche Rolle die Fellatio in Kafkas Pornografiesammlung spielt, hat der Meister des Absurden den Boulevard endlich erreicht. Ich fordere eine Fanmeile für Kafka..

Ebay, heißt es, sei das erfolgreichste Kaufhaus, und das, obwohl es keine Rolltreppe besitzt. Angesichts der geringen Haltbarkeit des Heutigen, muss „second hand“ geradezu verlässlich erscheinen.Wenn alles aus zweiter Hand ist, warum dann nicht auch das T-Shirt?

Der russische Regisseur Sergej Bodrow behauptet anlässlich des Starts seines Films über den mongolischen Usurpator Dschingis Khan, dieser sei tolerant gewesen. Promotion, politisch korrekt. Historisch, eine glatte Lüge. Macht nichts.

Warum die Nachricht, dass eine Putzfrau von der Bodenpoliermaschine erwürgt wurde, aus Österreich kommt, weiß ich auch nicht. Oder doch?

Die neuen Modelle...

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Kategorie(n): Inland  Kultur