Auslese
Cartoon
» Cartoon
von
Bernd Zeller






  17.12.2014   17:06   Leserkommentare (im Wartemodus)

Tierrechte: Nein, wir sind keine Affen 2.0

Die Neigung, Unterschiede zwischen Menschen und Affen zu verwischen, ist verbreitet − auch bei manchen Zoologen. Marco Visscher erläutert, warum der Mensch sich nicht als irgendein bekleideter Primat verstehen sollte, sondern dem Affen haushoch überlegen ist. Mehr hier.

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur  Wissen  Wirtschaft 

Liebe Achse-Leser,

sichern Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie zu Weihnachten Pate!

Unser Autorenblog ist jetzt zehn Jahre alt. Als wir 2004 mit unserem „Internet-Tagebuch” (das Wort Blog kannten wir damals nicht) anfingen, haben wir es zwei Dutzend Freunden per E-Mail bekannt gemacht. Heute verzeichnet unser Server eine Million Besuche (unique visits) pro Monat. In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Unsere Besucher schrieben alleine in den letzten zwölf Monaten rund 20.000 Leser-Kommentare. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Zwischenstand Patenschaften

Bis Anfang Dezember haben bereits 1.350 Achse-Leser eine Patenschaft übernommen. Das ist großartig! Wir bedanken uns bei unseren Lesern.

Doch wir sind noch nicht am Ziel. Die Achse ist groß geworden und hat mittlerweile erhebliche Kosten für Technik und Verwaltung. Hinzu kommen Honorare für Anwälte, weil immer wieder versucht wird, unsere Berichterstattung juristisch zu unterbinden. Nur einen Teil unserer Kosten können wir durch Spenden und Anzeigen auffangen.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden.

[Weiterlesen…]

  17.12.2014   16:32   Leserkommentare (5)

Beschneidungsdebatte: Denn sie wissen, was sie tun

Das jüdische Chanukka Fest erinnert an den erfolgreichen Aufstand gegen den Herrscher der Seleukiden, der die Beschneidung per Todesstrafe untersagte. Der “moderne Kreuzzug” gegen Beschneidung ist auch nicht frei von Antisemitismus, meint Sabine Beppler-Spahl im neuen Novo Argumente.

....“Es gehört einiges an Unaufrichtigkeit dazu, zu behaupten, die Diskussion habe nichts mit Antisemitismus zu tun. Wie schmal der Grat ist, wurde mir bei einem Gespräch deutlich. „Ich bin keine Antisemitin“, sagte eine Bekannte, „aber ich finde, es muss endlich Schluss sein, mit dem Sonderstatus, den Juden genießen.“ Es könne nicht sein, so die Dame, dass Kritik an rückständigen Praktiken nur wegen des Holocausts nicht erlaubt sei. Vielleicht, so fügte sie hinzu, seien die Juden an ihrem jahrelangen Leid ein Stück selber schuld. Das...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Kultur 

  17.12.2014   15:57   Leserkommentare (im Wartemodus)

Sind wir lieber reicher? Oder sind wir lieber gleicher?

Unser phänomenaler Wohlstand beruht auf freiem Handeln auf eigenes Risiko. Der Preis dafür? Nicht alle sind gleich reich.

Der Befund ist ebenso erstaunlich wie zutreffend: Je reicher eine Gesellschaft, je breiter ihr Wohlstand, desto stärker ihr Drang, sich mit materieller Ungleichheit zu befassen. Regierungen und Bundesämter publizieren ständig Studien und Statistiken zum Thema. Sie alle gehen von fiktiven Grössen wie «Volkswirtschaft» und «Volkseinkommen» aus, als gäbe es einen grossen Topf, auf den alle Anspruch haben. In ihn fliesst alles, und aus ihm fliesst alles.

Die Pflege solchen Topfdenkens begünstigt eine Vorstellung, die der Ökonom Joseph Schumpeter einst als einen weitverbreiteten Irrtum bezeichnet hat: Die einen haben mehr, weil die anderen weniger haben. Der Reichtum ist gemäss dieser Logik einfach da,...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Wirtschaft 

Spezial

Achse des Guten oder Europäische Zentralbank?

Achse-Autor Vince Ebert erklärt, warum er der Achse mehr vertraut als der EZB. Und warum Sie jetzt eine Patenschaft übernehmen sollten. Gleich hier.

Warum wir die Achse des Guten machen und warum es wichtig, dass es sie weiter gibt, erfahren Sie auch hier.

  17.12.2014   15:37   Leserkommentare (21)

Bockige Rentner fahren gen Süden

Mir geht die Weinerlichkeit der Pegida-Fans auf die Nerven. Herr Bachmann hat eine Einladung zu Günther Jauch ausgeschlagen, da hätte er eine Bühne gehabt, wie man sie größer in diesem Land nicht findet. Mit den großen Tageszeitungen und Nachrichtenagenturen redet er auch nicht. Und die Mitmarschierer auf der Straße sind auch so vorwurfsvoll stumm, verweigern sich den “Systemmedien”, beleidigte Unterlippe, Widerstands-Träne im Knopfloch. Gottchen. Wer politisch wirken will, muss das Maul aufmachen. Stattdessen wabert das GEFÜHL, dass was falsch ist im Lande, und NIEMAND “da oben” sagt es. Eine Politik auf Basis von GEFÜHLEN ist das Letzte, was ich haben möchte.

Mir kommen diese Leute vor wie bockige Teenager, die schweigend die Welt anklagen, während sie auf dem Rücksitz der Familienkutsche gen Süden in den Urlaub gefahren...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland 

  17.12.2014   15:03   Leserkommentare (1)

#IllPatronizeYou

Die Twitterkampagne #illridewithyou, bei der Australier ihren muslimischen Mitbürgern ihre Unterstützung versichern, ist symptomatisch für eine sympathische Eigenschaft westlicher Gesellschaften: Selbstkritisch nach Ungerechtigkeiten zu suchen und diesen idealerweise vorzubeugen. Wie Gideon Böss richtig schreibt, dienen solche Gratismut-Aktionen zwar primär der Selbstvergewisserung der Hashtaggenden, was aber per se auch nicht schlecht ist.

Einen schalen Beigeschmack hat das Phänomen dennoch. Erstens, weil die allermeisten Twitterer es unterlassen, sich mit den wirklichen Opfern des Geiseldramas zu solidarisieren, während sie sich mit den potenziellen Opfern einer potenziellen Reaktion auf das Geiseldrama solidarisieren. Zweitens, weil dabei eine gehörige Portion Paternalismus im Spiel ist. Bei SPON ist der Ursprung der, ähem,...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  17.12.2014   13:21   Leserkommentare (im Wartemodus)

Terror-Strategie, Beschwichtigung & das Ende der offenen Gesellschaft

Nach den Drohungen von Hackern wegen des Films «The Interview» hat eine erste Kinokette in den USA laut Medienberichten die Vorführungen des Streifens abgesagt. Das landesweit operierende Unternehmen Carmike Cinemas entschied sich zu dem Schritt, nachdem das Hollywood-Filmstudio Sony Pictures am Dienstag Kinobesitzern freigestellt hatte, ob sie den Film in ihren Sälen zeigen wollten. Die flächendeckende Premiere des Films sollte mit Seth Rogen und James Franco am 25. Dezember sein.

Sonys Ankündigung kam nur Stunden, nachdem eine Gruppe von Hackern am Dienstag ominöse Drohungen gegen Kinos ausgestossen hatte und sie davor warnte, den Film zu zeigen. Besucher sollten jenen Kinos fernbleiben, die die Komödie über einen geplanten Mordanschlag der CIA auf den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un zeigen, hiess es in einer...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur 

  17.12.2014   11:18   Leserkommentare (3)

Hamed Abdel-Samad: Der Dschihad hat keine Adresse mehr

Je mehr der IS in Irak und Syrien unter Druck gerät, desto mehr müssen wir mit ähnlichen Aktionen auch in Europa rechnen. Der Anti-Terror-Kampf hat vielleicht den IS und seine Hintermänner im Blick, gegen Individuen wie den Geiselnehmer von Sydney hat er aber noch keine Strategie. Was kann man auch dagegen unternehmen? Geheimdienste können gut vorbereitete Terroranschläge aufdecken, bei deren Planung mehrere Personen im In- und Ausland involviert sind, doch einsame Wölfe und Trittbrettfahrer können die Sicherheitsbehörden schwer lokalisieren, denn diese agieren oft spontan und müssen ihre Pläne nicht mit anderen kommunizieren. Der Dschihad hat keine Adresse mehr, seine Wege und Motive werden immer undurchschaubarer.
http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article135458203/IS-selbst-gemacht.html

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  17.12.2014   07:00   Leserkommentare (18)

Bettina Schausten und die „Angstbürger“

Diesmal waren es also 15000 in Dresden, mindestens. Nach den 10000 Demonstranten in der Woche vorher war ein mediales Trommelfeuer auf die Menschen heruntergeprasselt, um ihnen die Straße auszureden. Es hat offenbar nicht funktioniert.

Die Vorgehensweise der öffentlichen Meinungsbildner war dabei durchaus raffiniert. Man behauptete nicht, dass die Menschen auf der Straße alle gewalttätige Neonazis sind. Man sagte Ihnen „Wir haben Euch verstanden, Ihr habt halt Angst“. Am vergangenen Sonntagabend in der Sendung „Berlin direkt“ hat Bettina Schausten, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios, diese Wortstrategie offiziell gemacht: In Dresden sollen die „Angstbürger“ unterwegs sein.

Worte legen Gedankenwege fest. Wer als „Angstbürger“ bezeichnet wird, dem wird damit der Titel des mündigen Bürgers aberkannt. Der...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland 

  16.12.2014   23:03   Leserkommentare (2)

Gang und gäbe

Der Rechtsanwalt kommt von einer Party, hat getrunken, ist aber nicht betrunken. Auf einem Platz mitten in einer westdeutschen Großstadt morgens um drei ist noch einiges los. Er sieht vier bis fünf Männer, ermutlich arabischer oder nordafrikanischer Herkunft, die zwei Mädchen belästigen.

Der stattliche Anwalt, womöglich wegen des Alkohols noch selbstsicherer als sonst, fordert die jungen Männer auf, von den Mädchen abzulassen. Sofort erhält er Schläge ins Gesicht, geht zu Boden. Nun treten sie ihm gegen den Körper und weiter gegen den Kopf. Dann rauben sie ihr Opfer aus, finden auch schnell das Handy, das in einer Innentasche steckt. Der Jurist hat das Bewusstsein nicht verloren, nimmt die Hände vom Gesicht. Da kommt einer der Schläger noch einmal schnell zurück und tritt ihm abermals gegen das Gesicht. Erst nach langen...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland