Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  10.02.2016   18:23   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ernüchterte Holzköpfe

Der Versuch, die eigene Geldgier mit einem ökokorrekten Gewissen zu vermählen, geht erfreulicherweise immer wieder mal in die Hose – siehe Prokon, Solar Millennium, BKN Biostrom, Windreich etc. Der aktuelle Fall: Satte 7,25 Prozent Rendite wollten zigtausende von Kleinanlegern - darunter viele grün gesinnte Mittelständler - von einem sich grün gerierenden Holzschnitzelproduzenten namens „German Pellets“ abgreifen. Jetzt treibt sie die German Angst um. Davor, dass ihre Genussscheine bald nur noch als Fidibus für den Holzkamin taugen: Siehe hier und hier.

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Kategorie(n): Wirtschaft 

Bargeld-Verbot: Nicht nur Enteignung, sondern auch Entmündigung

Die Abschaffung des Bargeldes ist ein weiterer Schritt hin zu einem totalitären Überwachungsstaat. Da können die Märchenonkel Draghi und Schäuble erzählen, was sie wollen. Von Dirk Maxeiner. Lesen

Foto: Ldorfman. CC BY-SA 3.0

Der postheroische Mann und andere Verlustanzeigen

Der einzige Mann, von dem wir hinreichend wissen, hinter dem verzweifelte Frauen Schutz fanden, war kein Polizist, sondern ein Türsteher. Der Held des Abends: ein gebürtiger Kroate. Ist es unfair, die Frage nach dem deutschen Mann zu stellen? Von Cora Stephan. Lesen

Foto: Attribution, via Wikimedia Commons

Mainz wie es stinkt und lacht: Propaganda-Karneval im ZDF

Bei der Karnevals-Sendung "Mainz wie es singt und lacht" reißt der Kabarettist Lars Reichow primitive Polenwitze und geriert sich dabei auch noch als Aufklärer. Ein Tiefpunkt des schenkelklopfenden Dumpfgummi-Humors. Von Hans-Martin Esser. Lesen

Foto: Neelix

  10.02.2016   17:50   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die letzte Wende - Merkels Blindflug

Thilo Sarrazin

Im Jahre 1997 zerschellte eine koreanische Verkehrsmaschine beim nächtlichen Landeanflug auf den Flughafen von Guam an einem Berg. Es gab 228 Tote. Die Untersuchung konnte ein technisches Versagen ausschließen. Es handelte sich um einen Pilotenfehler. Der Pilot war sehr erfahren und an dem betreffenden Tag ziemlich früh aufgestanden. Vielleicht war er übermüdet. Rätselhaft blieb, weshalb die beiden Begleiter im Cockpit, der Copilot mit über 4000 Flugstunden und der Flugingenieur mit mehr als 13.000 Flugstunden, nicht eingriffen, als der Pilot den Sichtanflug einleitete und weiter durchführte, ohne den Flughafen zu sehen.

Die Vermutung war, dass das Autoritätsgefälle zwischen Chef und Mitarbeiter sie daran hinderte, Einwände zu erheben. Der Dialog im Voice-Recorder zeigte, dass sie offenbar im...

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Kategorie(n): Inland 

  10.02.2016   16:35   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das Ende des Imperiums - was aus den Staaten der Sowjetunion wurde

So lange sie existierte, ist die Sowjetunion vom Westen missverstanden worden, obwohl man in manchen Ländern sogar Sowjetologie studieren konnte. Das Imperium schien aus einem Guss, so dass die Vielfalt unter dem eisernen Deckel nicht wahrgenommen wurde. Sehr oft war selbst in Politikerkreisen von den „Russen“ die Rede, obwohl die beiden Leitgestalten Lenin und Stalin keine Russen waren. Lenin hatte eine deutsche Mutter und eine kalmückische Großmutter, Stalin war Georgier. Russland war nur, wie Alexander Solzhenitsyn sagte, das erste Opfer der Bolschewiki.

Im sowjetischen Riesenreich wurden über 200 Sprachen gesprochen, darunter 130 allein in Russland. Zwar wurden alle unter die Knute der Sowjets gezwungenen Länder und Gebiete sowjetisiert, darunter lebten aber die alten Traditionen, Kulturen, Lebensweisen und Animositäten...

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Kategorie(n): Ausland  Wissen 

  10.02.2016   15:57   Leserkommentare (im Wartemodus)

Narren im Dienste der Regierung

Die Narren können einpacken, wir dürfen aufatmen. An Aschermittwoch ist alles vorbei. Keine Fastnachtssendung mehr im Fernsehen, keine Prunksitzung, bei der die  Büttenredner wie abgesprochen aus der Rolle fallen. Über eine Woche lang haben sie Abend für Abend, abwechselnd bei ZDF und  ARD, ihr Herzensblut zur „Willkommens-Kultur“ vergossen. Kaum einer, der aus der Reihe tanzte. Die Schulmeister der karnevalistischen Besserungsanstalten wußten, was der Ernst der Stunde verlangte. Ehrfürchtig zogen sie die Narrenkappe vor Angie, dem blonden Engel; schnaubend zerschlugen sie ihre Narrenspiegel auf dem dunkeln Bubikopf der Frauke Petry. Mutig wagte sich der eine oder andere nach vorn, indem er die „Flüchtlinge“ ermahnte, das Gastrecht in vollen Zügen zu genießen, hübsch brav zu sein und uns den Fasching nicht zu...

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Kategorie(n): Inland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2016!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  10.02.2016   14:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Steinmeier macht alles noch viel schlimmer

Matthias Küntzel über den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und seine Reise nach Riad und Teheran: "Die Steinmeier-Reise war, gemessen an ihrem Anspruch, ein Misserfolg per excellence. Die Spannungen, die man zwischen Riad und Teheran vermindern wollte, haben sich verschärft. Der syrische Friedensprozess wurde nicht gefördert, sondern sabotiert und die Flüchtlingsbewegung nicht gestoppt, sondern vergrößert. Für einen „ehrlichen Makler“, als den sich Berlin gern sieht, ist das keine gute Bilanz. Und doch räumt Berlin das Scheitern seiner Mission auch jetzt nicht ein."

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Kategorie(n): Ausland  Inland 

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  10.02.2016   11:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Löschen oder nicht löschen, das ist hier die Frage. Stimmen Sie ab!

Da ich gestern noch unbedingt "Kein Sex ist auch keine Lösung" auf 3sat sehen wollte, stellte ich den FB-Eintrag von Dunja Hayali kommentarlos auf die achse. Ich mag die Frau. Sie sieht gut aus, tritt selbstbewusst auf und hat wie ich einen Migrationshintergrund. So etwas verbindet. Und sie traut sich was. Kaum ein Thema, zu dem sie nicht Stellung beziehen würde. Engagiert, kämpferisch und mit dem entwaffnenden Charme einer texanischen Weinköngin, die auf die Frage, was ihr größtes Anliegen wäre, antwortet: "I want to make the world a better place!" Auch das haben wir gemeinsam. 

Nun muss ich aber Frau Hayali die Pole-Position im Kampf um globale Gerechtigkeit überlassen. Sie hat eine Methode entwickelt, wie man strittige Fragen unter Außerachtlassung von Fakten lösen kann. Nämlich - indem man sie zur Abstimmung...

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Kategorie(n): Bunte Welt  Kultur  Medien 

  10.02.2016   08:03   Leserkommentare (im Wartemodus)

Eine Handgranate ohne Zünder geht nach hinten los

„Anhaltspunkte für eine fremdenfeindliche Tat gibt es demnach nicht. Die Männer hätten überwiegend einen osteuropäischen Migrationshintergrund, teilten die Ermittler mit“.

#Handgranate - ein einziger Generalverdacht durch Politiker aller Coleur:

SPD/ Heiko Maas: «Die Täter dürfen nicht ungestraft davon kommen», twitterte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) unter dem Hashtag #Handgranate. (Heiko, davonkommen wird zusammengeschrieben, auch bei Twitter)

DIE LINKE/ Bernd Riexinger: Der Anschlag auf die Flüchtlingsunterkunft im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen war systematische rechte Gewalt und ein weiteres Beispiel für das Versagen von Justiz und Regierung, erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger. Die rechte Szene befindet sich seit Monaten im Kriegszustand. Vor den Augen...

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Kategorie(n): Inland  Politik 

  10.02.2016   06:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Mein Leben als Neger, Teil 1

Von Lars Neger 

Bis vor ein paar Jahren hatte ich die Angewohnheit, ständig EC-Karten zu verlieren. „Verlieren“ ist in diesem Fall das falsche Wort. Ich ließ meine Karte im Zigarettenautomaten stecken. Wenn man das innerhalb von zwei, drei Jahren mindestens zehnmal schafft, beginnt man irgendwann an seiner eigenen Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln. Es gab dafür keine plausible Erklärung. Es passierte einfach.

Während mir die ersten  Erfahrungen dieser Art noch  Panikattacken bescherten, wurde ich mit der Zeit abgebrühter. Fragen Sie jeden Rettungssanitäter. Je mehr Mist man sieht, desto ruhiger wird man. Irgendwann wählte ich einfach nur noch die Sperrrufnummer der Sparkasse, ließ meine EC-Karte blockieren und orderte eine neue. Eine knappe Woche später lag dann die druckfrische Karte samt neuem PIN in meinem...

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Kategorie(n): Bunte Welt  Kultur 

  10.02.2016   00:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wahr oder unwahr? Frau Hayali lässt abstimmen

Dunja Hayali

ursprungspost:
nach einer woche im ZDF morgenmagazin voller krieg, toten und anderen katastrophen möchte ich mit ihnen in einen austausch zum thema palästina/gaza/hamas/israel treten. 
gewagt, aber ein versuch ist es wert.

das erste pic sagt alles (kids arent born with hate, they are taught to hate. sad. much more than sad http://t.co/oIslI6VpUF), das zweite versteht sich auch von selbst und 
das dritte wird zur zeit viel gepostet, dem inhalt ist nichts hinzuzufügen, außer das geschichte nicht im jahr 1946 beginnt - weder für die eine, noch die andere 'seite'. 
und damit sind wir bei meinem hauptanliegen. 

mir geht es hier nicht um seiten, nicht um schuldzuweisungen, um historische abhandlungen, usw., und bitte verzichten sie auch auf reflexhaftes schwarz-weiß-denken. 
mir geht es um 'kreative', neue gedanken. lösungen. initiativen. wege zur versöhnung...

sollte ich hier dennoch antisemitische oder antiarabische posts lesen (von strafrechtlich relevant gar nicht erst zu reden) werde ich sie ohne erklärung löschen (bzw. weiterleiten) und bitte diejenigen mit verstand nicht darauf einzugehen. 

zudem sein sie bitte respektvoll im umgang miteinander!
lieben dank,
dh

Nachtrag zur karte, die nicht meine sicht widerspiegelt:

nun werde ich von einigen aufgefordert, das bild zu löschen. andere wollen, dass es bleibt - auch damit man der diskussion darum folgen kann. 

um die diskussion ging es von anfang an. ich hatte bereits gesagt, dass meine ursprünglichen worte viel zu kurz gegriffen waren und habe mich dafür entschuldigt. auch meine haltung zu israel, aber besonders zu den menschen habe ich mehr als deutlich gemacht. wer mir also noch x antisemitismus oder propaganda unterstellt, sollte sich das gut, sehr gut überlegen. 

im jahr 2014 wurde die karte oft geteilt. für die einen ist sie wahr, für andere nicht. wieso darf man das nicht entlarven oder bestätigten, auseinandernehmen oder zurechtrücken? die augen zu verschließen, auch vor falschen dingen, hilft nicht. schon gar nicht, wenn sie im umlauf sind. was hilft ist reden. aufklären. 
aber wenn jetzt die mehrheit möchte, lösche ich die karte und alles drumherum verschwindet. 

"ja" für löschen. 

"nein" für bleiben. 

bitte unter dem kommentar. ich verlier hier sonst den überblick. ich warte einen tag, zähle aus und handle dann. bis dahin bitte "read only". ok?!

um es noch x deutlich sagen: mir liegt es fern, dem staate israel sein existentrecht abzusprechen, noch gibt es einen funken antisemitismus in mir. ich war oft in israel und schätze die kultur und die menschen sehr. ich wollte mit der karte kein öl ins feuer gießen. das es nun doch so gekommen ist, tut mir leid. schönen abend allen. dh

 

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Kategorie(n): Bunte Welt  Medien