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Bernd Zeller






  19.09.2014   21:40   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die RTLisierung der Öffentlich-Rechtlichen

Benjamin Buchwald und Alexander Fink

Die Daseinsberechtigung öffentlich-rechtlicher Fernsehsender leiten Befürworter regelmäßig aus deren öffentlichen Auftrag ab. Allerdings kritisierte Bundestagspräsident Norbert Lammert bereits vor einigen Jahren den Vorrang von Unterhaltungssendungen gegenüber Bildungs- und Informationsformaten bei den Öffentlich-Rechtlichen. Die Programmanalyse einer Beispielwoche von ARD und ZDF zeigt, dass Unterhaltungsinhalten mehr als die Hälfte der Sendezeit eingeräumt wird, während Information und Bildung ein Schattendasein führen. Aus Steuergeldern zwangsfinanziertes öffentlich-rechtliches Fernsehen, das seinem Programmauftrag nicht nachkommt, aber Mittel für Prestigeprojekte wie Fußballweltmeisterschaften verwendet, sollte den Steuerzahlern nicht länger zugemutet werden.

27. Oktober 2009 –...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

Spezial

10 Jahre Achse des Guten: Angela Merkel macht uns Mut

„Von Herzen wünsche ich Ihnen das Schwere im Leben ehrenamtlich zu tragen“. Angela Merkels gute Wünsche erreichten die Achse etwas verfrüht bereits zum Jahresanfang. Ihre Neujahrsansprache hat nichts an Aktualität eingebüßt, wir haben sie lediglich kreativ neu gemixt.

  19.09.2014   16:38   Leserkommentare (im Wartemodus)

Hat der Dritte Weltkrieg vielleicht schon begonnen?

Wir haben inzwischen erkannt, dass die Migrationspolitik ein Flop war. Macht nichts, ein Dauerpalaver beim Innenminister wird es richten, außerdem brauchen wir eine bessere “Willkommenskultur”. Der Islam, hören wir täglich, ist eine Religion wie jede andere auch, man müsse nur genau zwischen Islam und Islamismus unterscheiden, obwohl niemand weiß, wo das eine aufhört und das andere anfängt.

Nicht einmal die Generalsekretärin der SPD, Yasmin Fahimi, die vor ein paar Tagen verlautbart hat, der “Islamische Staat” sei keine “radikal-islamische” Organisation. Sie als “islamisch” zu bezeichnen sei eine “Missachtung und Zuweisung, die die Muslime hier in Deutschland in ihrer Ehre berührt”. Sollen wir, um die Muslime nicht zu kränken, den “Islamischen Staat” bitten, sich umzubenennen, vielleicht in “Der mesopotamische Arm der SPD...

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Kategorie(n): Inland 

  19.09.2014   15:28   Leserkommentare (im Wartemodus)

Provinzposse in der Thüringen- CDU: Machtgier statt Verantwortung

So sehen Sieger aus? Mit zwei hochgereckten Daumen und triumphalem Lächeln präsentiert sich Noch-  Ministerpräsidentin Lieberknecht, umringt von fernsehaffinen Mitgliedern der Jungen Union den Kameras am Wahlabend. Sie verkündet den Sieg , bevor die Stimmen endgültig ausgezählt sind. Die CDU wäre die Partei mit dem größten Stimmenzuwachs im Landtag. Da muss sie schon gewusst haben, dass ihre Partei zwar an Prozenten gewonnen, an absoluten Stimmen aber verloren hat, wie übrigens die Linke auch. Mehr noch, als die Auszählung beendet war, hatte die eine mögliche rot-rot-grüne Koalition eine Stimme mehr.

Dieser Auftritt war der erste schwere Fehler der CDU nach der Wahl, denn die Wirkung der selbstverliebten Show auf die zukünftigen Verhandlungspartner für eine Regierungskoalition hätte nicht verheerender sein können....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Inland 

10 Jahre Die Achse des Guten: Happy Birthday!

Die Achse des Guten feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Stimmen zum Jubiläum:

Michael Wolffsohn
Wie gut, dass es im gesinnungsgleichgeschalteten Deutschland „Die Achse des Guten“ gibt. Sie sorgt im landesweiten Geistesmief für Frischluft.


Leon de Winter
Yes, it works! An opinion website which basically operates without images? Just words words words? Yes, it works. Because the people posting their opinions on it have sharp pens and a sharp vision. Every couple of days, and sometimes a couple of times a day, I check in with Achgut. Good it’s there. Congratulations, Achguters! I wish you all a long blogging life!


Maxi Biewer
Herzlichen Glückwunsch, Achse der Guten! Ihr seid ein Sonnenstrahl, der in die dunkelsten Ecken unserer Gesellschaft und der Welt leuchtet. Ein Donner, wenn es darum geht, Demokratie und Humanismus zu verteidigen. Ein Regenbogen, eine Brücke zwischen kritisch und selbständig denkenden Menschen. Danke, dass es Euch gibt und auf viele weitere Jahre….

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  19.09.2014   12:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Aussichten auf einen Dreissigjährigen Krieg

Eugen Sorg

Unlängst nannte US-Präsident Barack Obama die Terror-Miliz «Islamischer Staat im Irak und der Levante» (Isil) ein «Krebsgeschwür» und kündigte in einer Rede an die Nation an, jene zu «schwächen und zu zerstören». Noch wenige Monate zuvor hatte er über deren Schwäche gespöttelt, aber die Terrormuslime hatten unterdessen in einem grausamen Blitzkrieg weite Teile Syriens und des Nordirak erobert, ein Kalifat ausgerufen, zum Entsetzen der zivilisierten Weltöffentlichkeit vor laufender Kamera zwei amerikanische Journalisten und einen britischen Entwicklungshelfer geköpft und die Enthauptung weiterer Geiseln versprochen. Obama, dessen konfuse Aussenpolitik sich mehr an Publikumsumfragen denn an einem Konzept orientiert, musste den entschlossenen obersten Befehlshaber markieren.

Aber auch wenn er es ernst meinen...

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Kategorie(n): Ausland 

  19.09.2014   10:29   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das externalisierte Gewissen

Das Diktat der Masse ist die Mode. Auch die Wirtschaft ist vor Moden nicht gefeit. Das gilt insbesondere für Stile der strategischen Unternehmensführung. Nach „Lean Management“ und „Shareholder Value“ ist nun eine neuer Begriff in Deutschlands Chefetagen besonders en vogue: „Corporate Social Responsibility“, oder kurz: CSR. Den meisten dieser Moden ist gemein, dass sie dem originären Unternehmensziel, der langfristigen Gewinnmaximierung, nicht mehr die Bedeutung beimessen, die es eigentlich verdient…Mehr dazu hier.

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  19.09.2014   10:20   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kein Dienst, aber immer mehr Verweigerer

Aus dem Evangelischen Pressedienst (epd)
Obwohl es in Deutschland seit etwa drei Jahren keine Wehrpflicht mehr gibt, verweigern Bundesbürger nach wie vor den Kriegsdienst. „Wir haben vermehrt Anfragen bei der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“, sagte der kirchliche Friedensbeauftragte Renke Brahms am Donnerstagabend in Bremen. Angesichts der zunehmenden Zahl kriegerischer Auseinandersetzungen wollten viele Menschen den Wehrdienst verweigern, obwohl sie gar nicht zur Bundeswehr müssten. „Das Thema ist nicht weg“, betonte der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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Kategorie(n): Inland 

  18.09.2014   21:41   Leserkommentare (1)

Der Unterschied zwischen Ehrlichkeit und Ehrbarkeit

Jakob „Augstein“ fand die Aufregung über die Scharia-Polizei übertrieben, Journalistin Sounia Siahi widerspricht:

Gehörig fängt Sie an: “Hallo Herr Augstein, ich bewundere Sie als Journalisten sehr“, um dann dazu überzuleiten, dass er sich geirrt habe. Sie als Frau, Muslimin, sehe und spüre die Bedrohung. Er vermöge nicht zu sehen, was „nur wir muslimischen Frauen wahrnehmen: Es sind die Blicke, Gesichtszüge, Bewegungsabläufe und Zuflüsterungen, die Ihnen komplett entgehen. Das führt dazu, das ich mich unwohl fühle und mich oft nur verkrampft durch die Stadt bewege ... Jetzt aber greifen diese Anmaßungen, Bedrängungen und Nötigungen aus Ländern, die ich meinte, hinter mir gelassen zu haben, in mein wunderbares Deutschland.“
Pirincci in lieb sozusagen.

Jakob Augstein antwortete auf die „Anmerkungen der...

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Kategorie(n): Inland 

  18.09.2014   21:28   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Groll über den großen Bruder

Achse-Autor Thomas Petersen (Allensbach Institut für Demoskopie) heute in der Faz:  “Die NSA-Affäre wird als Skandal empfunden. Doch es gibt keinen dramatischen Einbruch des Vertrauens in die Vereinigten Staaten. Die Krisen in der Ukraine und im Mittleren Osten stärken die Rolle des Bündnispartners.” Mehr hier.

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Kategorie(n): Inland 

  18.09.2014   17:39   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Judenversteher vom Bodensee

Sein Buch über Abramovitsh ist eine Liebeserklärung geworden. Gegen die kundige Auslegung eines Erzählers, der sich in der osteuropäischen Schtetl-Kultur zu Hause fühlte, ist natürlich nichts einzuwenden. Was hingegen merkwürdig berührt, ist die Begleitmusik, mit der Walser das Erscheinen seiner jüngsten Hervorbringung orchestriert. So sagte er beispielsweise bei der “Urlesung” in Überlingen: “Ich kann nichts dagegen tun, in mir dominiert die Mitteilung, dass wir dieses Volk umbringen wollten und zu Millionen umgebracht haben. Und dieses Volk ist mir jetzt erst wirklich bekannt geworden. Durch Abramovitsh.”
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132383115/Walser-eine-moralische-Instanz-Lachhaft.html

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Kategorie(n): Kultur