Gil Yaron
Nach vier Jahren hat Israel die Blockade des Gazastreifens erleichtert. Mancherorts ist der Wandel bereits spürbar, trotzdem bleibt das Leben im verarmten Landstrich weit von Normalität entfernt. Die Hamas profitiert von den Entwicklungen, und versucht immer mehr, den Menschen einen islamischen Lebenswandel aufzuzwingen.
Eine Veränderung fiel Lana Schahin, eine junge Journalistin aus Gaza, sofort auf: „Endlich muss man Cola-Dosen nicht mehr abwaschen, bevor man aus ihnen trinkt“, sagt Schahin. „Israelische Cola ist teurer als die Cola, die aus Ägypten eingeschmuggelt wird. Aber sie schmeckt besser, und die Dosen sind nicht voll mit Sand aus den Schmugglertunneln“, sagt Schahin. In ganz Gaza räumten Bewohner die Regale mit israelischen Erfrischungsgetränken leer. Doch auch wenn in Gaza die Zähne nach einem Softdrink endlich nicht mehr knirschen, ist der Landstrich noch weit davon entfernt sich von vier Jahren Blockade zu erholen.
„Grundlegend hat sich nichts verändert“, …