Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  14.02.2016   10:34   Leserkommentare (im Wartemodus)

Angela Merkels Kampfhund hat Tollwut

A diplomatic row erupted between Britain and Germany last night after a senior ally of Angela Merkel was accused of threatening a trade war if Britain quits the EU.

Prominent German MP Gunther Krichbaum said the UK ‘cannot survive’ on its own and raised the spectre of crippling trade tariffs on British exports should we vote to leave the union.

Mr Krichbaum’s warning came in a clash with senior Tory MP Sir Bill Cash, who accused the German politician of ‘threatening’ Britain.

Sir Bill said Britain had fought Germany in two world wars to keep its freedoms and was not going to surrender them to a German-run Brussels now.

Mr Krichbaum, seen by some as Mrs Merkel’s anti-Cameron ‘attack dog’, claimed Britain’s economy would be devastated as a result of lost EU trade deals, saying: ‘You won’t be able to survive,...

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Kategorie(n): Politik 

Also, dieser Bernie Sanders hat doch was

Was ist der Reiz des alten Mannes, der bei Dienstantritt als Präsident deutlich älter wäre als Ronald Reagan? Es ist wie bei den 68ern, als greise Politstars die intellektuelle Jugend Deutschlands begeisterten. Von Rainer Bonhorst. Lesen

Foto: Zhang Zhenshi. CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Mein Leben als Neger

Dann sah ich die Dame am Bankschalter. Ich erschrak. Sie war schwarz. „Also gut“, sagte sie. „Wie viel Geld möchten Sie denn abheben, Herr Neger? Wir Schwarzen müssen ja zusammenhalten.“ Von Lars Neger. Lesen

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F034157-0018 / Engelbert Reineke. CC BY-SA 3.0 de Via Wikimedia Commons

Wenn die Krankenkasse Pferdepisse bezahlt, sind wir in Deutschland

Müssten alternativmedizinische Präparate zunächst auf ihre Wirksamkeit geprüft werden und dürften sie nur das Versprechen, was sie auch halten, gäbe es heute kein einziges Präparat mehr auf dem Markt. Von Patrick Guidato. Lesen

Foto: CEphoto, Uwe Aranas. CC BY-SA 3.0

  14.02.2016   10:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Sonntagsfahrer (9): Körperschall und eine Betriebsanleitung wie Dostojewskis „Schuld und Sühne”

Ich habe kürzlich ein Festival für Oldtimer und Musikboxen besucht. In den sechziger und siebziger Jahren waren Auto und Musikanlage ja noch getrennte Gerätschaften. Auto vor der Tür, Musikbox drinnen im Club. Inzwischen sind beide Teile zusammengewachsen, zumindest für den tiefer gelegten Teil der Bevölkerung.  Zu einem für den Schaulauf nach Feierabend  hergerichteten Golf oder Astra gehört eine leistungstarke Beschallungsanlage mittlerweile dazu wie der Cognac zum flambieren.

Neulich nachts wartete ich an einem Zebrastreifen an der U-Bahn-Station Turmstrasse in Berlin Moabit darauf, dass die Ampel auf grün springt. Tief unter der Erde rumpelte die U9 Richtung Osloer Strasse. Man kann das Geräusch eigentlich nicht hören, man spürt es. So was nennt sich Körperschall. Dann schaltete die Fußgänger-Ampel um und...

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Kategorie(n): Technik und Motor 

  14.02.2016   06:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das Anti-Depressivum zum Sonntag (10)

Archi W. Bechlenberg über Scherze, Satire, Ironie und Rätsel

Einen Jux wollt' ich mir machen, und so stellte ich im „Antidepressivum“ zum vergangenen, besonders närrischen Sonntag das Buch „Rastloser Treibsand“ vor, geschrieben von Claus Abtonny, dessen frühere Werke „Ich und die Stimmen“ , „Die Augen im Asphalt“, „Kritik der diätetischen Vernunft“ und vor allem „Geh, wohin dein Pferd dich trägt“ ...  Schluss, aus!! Da rief ich einen Geist, der nicht wenige, durchaus ernst gemeinte Nachfragen wie rostig-rasselnde Ketten hinter sich her zog; Nachfragen, wo man denn Abtonnys Bücher erhalten könne; das allwissende Internet kenne den Mann einfach nicht …

Die sehr viel Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an eine Radiosendung mit dem Titel „Allein gegen Alle“, übertragen aus...

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Kategorie(n): Kultur 

  13.02.2016   21:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Presseschau zur Nacht

Was darf es noch sein? Wer ein Auto mit hohem Spritverbrauch will, muss dafür bald vielleicht ein paar Euro mehr hinblättern: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will solche Fahrzeuge beim Neukauf mit einer Strafabgabe belegen. Bei einem CO2-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer, wie er bei kleineren Fahrzeugen auftritt, wäre ein einmaliger "Umweltbeitrag" von 50 Euro zu zahlen, sagte die Ministerin dem "Spiegel" vom Samstag. "Bei über 200 Gramm, da wäre man bei einem Porsche Cayenne, könnten 1000 Euro fällig werden." Mehr

Angie allein im Haus "Unsere begrenzten Aufnahmekapazitäten, die Spannungen der vergangenen Wochen - in Deutschland, aber auch anderswo in Europa - verpflichten uns, die Dinge klar auszusprechen: Europa kann nicht alle Migranten aus Syrien, Irak oder aus Afrika aufnehmen. Es muss die...

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Kategorie(n): Inland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2016!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  13.02.2016   19:31   Leserkommentare (1)

Der Unterschied zwischen einem Denunzianten und einem Whistleblower

Nachdem ich heute davon berichtet habe, wie ein niedersächsischer Lehrer wegen seiner privaten politischen Meinung dienstlich schikaniert wird, haben zwei weitere Blogs interessante zusätzliche Aspekte veröffentlicht. Susanne Baumstark erläutert hier den in diesem Zusammenhang wichtigen Unterschied zwischen miesen Denunzianten und ehrbaren Whistleblowern:

"Die drei wesentlichen Elemente sind erstens: Der Whistleblower handelt nicht egoistisch motiviert, da er nicht nach persönlichem Vorteil oder medialer Aufmerksamkeit strebt. Zweitens: Er enthüllt einen gravierenden Missstand auf Seiten von Machthabenden. Und drittens gibt es ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Enthüllung. In dem Maße, wie ein Enthüllungsakt von diesen drei Kriterien abweicht, verflüchtigt sich dessen Ehrbarkeit und verschiebt sich das...

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Kategorie(n): Inland  Politik 

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  13.02.2016   18:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Schwennicke und der Königsberger Imperativ

Der Chefredakteur des CICERO-Magazins macht den Kant und fordert "einen neuen kategorischen Imperativ, einen kategorischen Imperativ des Kommunikationsverhaltens im Zeitalter der schnellen Schriftlichkeit". Dieser Imperativ, so Schwennicke, soll sich "in Geist und Ton am alten Königsberger" orientieren und ungefähr so gehen. "Schreibe in Mails, Foren, sozialen Netzwerken oder Online-Plattformen nur so, wie du es der betreffenden Person auch ins Gesicht sagen würdest! Denn es hat sich dort eine Form von Unflätigkeit und Verrohung breitgemacht, die unselige Auswirkungen hat."

Und jetzt raten Sie mal, was den Chefredakteur des Cicero zu diesem philosophischen Höhenflug veranlasst hat. Das zum Himmel schreiende Unrecht, das seiner Kolumnistin angetan wurde. Wir leiden mit.

 

Link zum Fundstück

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Kategorie(n): Kultur  Medien 

  13.02.2016   14:07   Leserkommentare (2)

Auf einen Nespresso mit der Kanzlerin

Letzten Donnerstag hat der amerikanische Schauspieler George Clooney auf einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Berlinale angekündigt, er werde die Bundeskanzlerin treffen, um mit ihr "darüber zu sprechen, was wir tun können, um zu helfen". Er ließ offen, ob er meinte, der Bundesregierung zu helfen, mit den Folgen der Fluchtwelle fertig zu werden, oder den Flüchtlingen zu helfen, mit den Folgen der Politik der Kanzlerin, die Grenzen zu öffnen und jeden willkommen zu heißen, der Einlass begehrt, klar zu kommen. Mehr

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Kategorie(n): Inland  Medien 

  13.02.2016   12:00   Leserkommentare (3)

Niedersächsischer Denunzianten-Stadl: Wie man einen politisch unbotmässigen Lehrer schikaniert

Die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen regiert jetzt auch an den Schulen durch - und kann sich dabei auf eine willfährige Schulbehörde und eine denunziatorische CDU verlassen. So zwangsversetzten die Schulbehörden einen Lehrer, weil der bei Facebook die AfD geliked hat - obwohl er sich  an der Schule nichts zu Schulden hat kommen lassen oder in irgendeiner Weise einseitig geäußert hätte.

Wer Kinder zu selbstdenkenden Individuen erziehen soll, bestimmt demnach eine Arbeitsgemeinschaft aus Freizeit-Ideologen, unterbeschäftigten Landtagsabgeordneten und übergriffigen Behördenvertretern. Ob ein Lehrer den Schulfrieden stört, hängt einzig und alleine davon ab, ob es Spitzeln und Denunzianten gelingt, Stimmung gegen einen politisch mißliebigen Pädagogen zu machen. Und das ganze im Namen von „Weltoffenheit und...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Politik 

  13.02.2016   10:30   Leserkommentare (2)

Ein Hoch auf die Grundlagenforschung! Star Trek live sozusagen.

Jetzt mal was ganz anderes. Endlich! Im Weltall wurden Gravitationswellen nachgewiesen! Bei der Nachricht hört man förmlich das Wummern jenes Riesenapparates aus dem Science-Fiction-Film “Contact”. Mit ihm überwand die Astrophysikerin Arroway, gespielt von Jodie Foster, die Lichtgeschwindigkeit, um in fernste Galaxien vorzustoßen, dort Guten Tag zu sagen und nach vier Stunden wieder hier zu sein. Die Apparatur im “Ligo”-Observatorium in den USA wummert zwar nicht, und man kann damit auch keine Spritztour zum Orion unternehmen, aber sie ist auch riesengroß, geheimnisvoll, und sie zeigt uns Erdlingen jetzt wundersame Erscheinungen aus den Tiefen des Alls: Gravitationswellen nämlich, die den Raum stauchen, dehnen, krumm biegen – und uns so von der vierten Dimension träumen lassen, von Zeittunneln oder...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen