Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  11.02.2016   12:20   Leserkommentare (im Wartemodus)

Auf Wagners Spuren

Ausgerechnet der Stadtrat von Bayreuth hat beschlossen, eine obskure amerikanische Gruppe mit einem "Toleranz"-Preis zu ehren, die sich durch antisemitische und antiisraelische Aktivitäten hervorgetan hat. Ihre Mitglieder und Sympathsanten haben an einer Holocaust-Leugner-Konferenz in Teheran teilgenommen und noch letztes Jahr die "Befreiung" von ganz Palästina - "from the river to the sea" - angekündigt. Nachdem Bayreuth vor kurzem an das Internet angeschlossen wurde, hat sich die Oberbürgermeisterin kundig gemacht und will die Entscheidung des Stadtrates noch einmal auf die Tagesordnung setzen.  

Link zum Fundstück

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur 

Wenn die Krankenkasse Pferdepisse bezahlt, sind wir in Deutschland

Müssten alternativmedizinische Präparate zunächst auf ihre Wirksamkeit geprüft werden und dürften sie nur das Versprechen, was sie auch halten, gäbe es heute kein einziges Präparat mehr auf dem Markt. Von Patrick Guidato. Lesen

Foto: CEphoto, Uwe Aranas. CC BY-SA 3.0

Bargeld-Verbot: Nicht nur Enteignung, sondern auch Entmündigung

Die Abschaffung des Bargeldes ist ein weiterer Schritt hin zu einem totalitären Überwachungsstaat. Da können die Märchenonkel Draghi und Schäuble erzählen, was sie wollen. Von Dirk Maxeiner. Lesen

Foto: Ldorfman. CC BY-SA 3.0

Der postheroische Mann und andere Verlustanzeigen

Der einzige Mann, von dem wir hinreichend wissen, hinter dem verzweifelte Frauen Schutz fanden, war kein Polizist, sondern ein Türsteher. Der Held des Abends: ein gebürtiger Kroate. Ist es unfair, die Frage nach dem deutschen Mann zu stellen? Von Cora Stephan. Lesen

Foto: Attribution, via Wikimedia Commons

  11.02.2016   10:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Also, dieser Bernie Sanders hat doch was

Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe eine Schwäche für Bernie Sanders. Dabei wäre ich gar nicht seine Zielgruppe, selbst wenn ich einen amerikanischen Pass hätte. Der 74jährige Überraschungs-Star der Demokraten ist ja der Liebling der Jugend. In New Hampshire haben die demokratisch gesonnenen Jungen ihn zu 80 Prozent gewählt. Und nicht nur die jungen Männer. Bernie, der alte Knabe, hat der ersten Frau, die echte Chancen hat, amerikanische Präsidentin zu werden, auch noch die Mädels und die jüngeren Frauen abspenstig gemacht. Für Hillary Clinton blieben nur die älteren Damen und Herren. Was für eine Pleite für die ehemalige First Lady.
 
Was ist der Reiz des alten Mannes, der, wenn er es ins Weiße Haus schaffen sollte, bei Dienstantritt deutlich älter wäre als Ronald Reagan? Mehr noch: Der Sohn jüdischer...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland  Politik 

  11.02.2016   06:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kanzlerinnen-Knopfdruck: Die Sonnengöttin entfacht das Sonnenfeuer

Im Winter 1973 besuchte der Ministerpräsident der DDR Willy Stoph das Atomkraftwerk Greifswald. Der erste von insgesamt acht Reaktoren ging in Betrieb. Das waren goldene Atomzeiten. Die SPD war im Westen dafür und die SED sperrte im Osten jeden ein, der gegen Atomkraft war. Ich stand als Schichtleiter einen Meter hinter Stoph, dem Armeegeneral und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, der gelernter Maurer war, als er auf den „roten“ Knopf drückte. An den Paneelen vor ihm begannen auf diesen Knopfdruck hin hunderte von Lämpchen zu blinken. Hinter mir hörte ich die Stimme eines Reporters ins Mikrophon murmeln: …und unter uns tobt die Kettenreaktion!“ Den Reaktor hatten wir schon am Tag davor angefahren.

Der Politiker Willy Stoph hatte den Knopf für die Lampenprüfung gedrückt, die nun blinkend anzeigte, dass die...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Klima-Debatte  Politik  Technik und Motor  Wirtschaft  Wissen 

  10.02.2016   20:11   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein kurzer Abriss des palästinensischen Terrors

Ulrich Sahm

Die Klischees sind bekannt:

  1. Palästinenser führen einen Befreiungskampf gegen die « Besatzung».
  1. Die weltweit verfolgten Juden behaupten sich mit einem waffenstarrenden Ministaat gegen Vernichtungsdrohungen aus mehreren Richtungen. Nebenbei unterdrücken Sie „die“ Palästinenser (wie man im Ausland auch israelische Araber pauschal nennt) angeblich im eigenen Staat. Dass die rund 2 Millionen Araber (von 8 Millionen Einwohnern Israels) mit 17 (von 120) Abgeordneten und eigener Partei im Parlament vertreten sind, wird bei der Betrachtung meist grosszügig übersehen.
  1. Als ganz schlimm gilt die Siedlungspolitik, weil sie „den“ Palästinensern in den seit 1967 besetzten Gebieten angeblich Land stiehlt. Dass dieses Land nie offiziell zu einem Palästinenserstaat gehört hat und grundsätzlich kein...
[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2016!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

[Weiterlesen…]

  10.02.2016   18:23   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ernüchterte Holzköpfe

Der Versuch, die eigene Geldgier mit einem ökokorrekten Gewissen zu vermählen, geht erfreulicherweise immer wieder mal in die Hose – siehe Prokon, Solar Millennium, BKN Biostrom, Windreich etc. Der aktuelle Fall: Satte 7,25 Prozent Rendite wollten zigtausende von Kleinanlegern - darunter viele grün gesinnte Mittelständler - von einem sich grün gerierenden Holzschnitzelproduzenten namens „German Pellets“ abgreifen. Jetzt treibt sie die German Angst um. Davor, dass ihre Genussscheine bald nur noch als Fidibus für den Holzkamin taugen: Siehe hier und hier.

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Wirtschaft 

Anzeige

  10.02.2016   17:50   Leserkommentare (1)

Die letzte Wende - Merkels Blindflug

Thilo Sarrazin

Im Jahre 1997 zerschellte eine koreanische Verkehrsmaschine beim nächtlichen Landeanflug auf den Flughafen von Guam an einem Berg. Es gab 228 Tote. Die Untersuchung konnte ein technisches Versagen ausschließen. Es handelte sich um einen Pilotenfehler. Der Pilot war sehr erfahren und an dem betreffenden Tag ziemlich früh aufgestanden. Vielleicht war er übermüdet. Rätselhaft blieb, weshalb die beiden Begleiter im Cockpit, der Copilot mit über 4000 Flugstunden und der Flugingenieur mit mehr als 13.000 Flugstunden, nicht eingriffen, als der Pilot den Sichtanflug einleitete und weiter durchführte, ohne den Flughafen zu sehen.

Die Vermutung war, dass das Autoritätsgefälle zwischen Chef und Mitarbeiter sie daran hinderte, Einwände zu erheben. Der Dialog im Voice-Recorder zeigte, dass sie offenbar im...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland 

  10.02.2016   16:35   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das Ende des Imperiums - was aus den Staaten der Sowjetunion wurde

So lange sie existierte, ist die Sowjetunion vom Westen missverstanden worden, obwohl man in manchen Ländern sogar Sowjetologie studieren konnte. Das Imperium schien aus einem Guss, so dass die Vielfalt unter dem eisernen Deckel nicht wahrgenommen wurde. Sehr oft war selbst in Politikerkreisen von den „Russen“ die Rede, obwohl die beiden Leitgestalten Lenin und Stalin keine Russen waren. Lenin hatte eine deutsche Mutter und eine kalmückische Großmutter, Stalin war Georgier. Russland war nur, wie Alexander Solzhenitsyn sagte, das erste Opfer der Bolschewiki.

Im sowjetischen Riesenreich wurden über 200 Sprachen gesprochen, darunter 130 allein in Russland. Zwar wurden alle unter die Knute der Sowjets gezwungenen Länder und Gebiete sowjetisiert, darunter lebten aber die alten Traditionen, Kulturen, Lebensweisen und Animositäten...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland  Wissen 

  10.02.2016   15:57   Leserkommentare (1)

Narren im Dienste der Regierung

Die Narren können einpacken, wir dürfen aufatmen. An Aschermittwoch ist alles vorbei. Keine Fastnachtssendung mehr im Fernsehen, keine Prunksitzung, bei der die  Büttenredner wie abgesprochen aus der Rolle fallen. Über eine Woche lang haben sie Abend für Abend, abwechselnd bei ZDF und  ARD, ihr Herzensblut zur „Willkommens-Kultur“ vergossen. Kaum einer, der aus der Reihe tanzte. Die Schulmeister der karnevalistischen Besserungsanstalten wußten, was der Ernst der Stunde verlangte. Ehrfürchtig zogen sie die Narrenkappe vor Angie, dem blonden Engel; schnaubend zerschlugen sie ihre Narrenspiegel auf dem dunkeln Bubikopf der Frauke Petry. Mutig wagte sich der eine oder andere nach vorn, indem er die „Flüchtlinge“ ermahnte, das Gastrecht in vollen Zügen zu genießen, hübsch brav zu sein und uns den Fasching nicht zu...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland  Auslese 

  10.02.2016   14:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Steinmeier macht alles noch viel schlimmer

Matthias Küntzel über den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und seine Reise nach Riad und Teheran: "Die Steinmeier-Reise war, gemessen an ihrem Anspruch, ein Misserfolg per excellence. Die Spannungen, die man zwischen Riad und Teheran vermindern wollte, haben sich verschärft. Der syrische Friedensprozess wurde nicht gefördert, sondern sabotiert und die Flüchtlingsbewegung nicht gestoppt, sondern vergrößert. Für einen „ehrlichen Makler“, als den sich Berlin gern sieht, ist das keine gute Bilanz. Und doch räumt Berlin das Scheitern seiner Mission auch jetzt nicht ein."

Link zum Fundstück

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland  Inland