Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  13.02.2016   21:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Presseschau zur Nacht

Was darf es noch sein? Wer ein Auto mit hohem Spritverbrauch will, muss dafür bald vielleicht ein paar Euro mehr hinblättern: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will solche Fahrzeuge beim Neukauf mit einer Strafabgabe belegen. Bei einem CO2-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer, wie er bei kleineren Fahrzeugen auftritt, wäre ein einmaliger "Umweltbeitrag" von 50 Euro zu zahlen, sagte die Ministerin dem "Spiegel" vom Samstag. "Bei über 200 Gramm, da wäre man bei einem Porsche Cayenne, könnten 1000 Euro fällig werden." Mehr

Angie allein im Haus "Unsere begrenzten Aufnahmekapazitäten, die Spannungen der vergangenen Wochen - in Deutschland, aber auch anderswo in Europa - verpflichten uns, die Dinge klar auszusprechen: Europa kann nicht alle Migranten aus Syrien, Irak oder aus Afrika aufnehmen. Es muss die...

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Kategorie(n): Inland 

Also, dieser Bernie Sanders hat doch was

Was ist der Reiz des alten Mannes, der bei Dienstantritt als Präsident deutlich älter wäre als Ronald Reagan? Es ist wie bei den 68ern, als greise Politstars die intellektuelle Jugend Deutschlands begeisterten. Von Rainer Bonhorst. Lesen

Foto: Zhang Zhenshi. CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Mein Leben als Neger

Dann sah ich die Dame am Bankschalter. Ich erschrak. Sie war schwarz. „Also gut“, sagte sie. „Wie viel Geld möchten Sie denn abheben, Herr Neger? Wir Schwarzen müssen ja zusammenhalten.“ Von Lars Neger. Lesen

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F034157-0018 / Engelbert Reineke. CC BY-SA 3.0 de Via Wikimedia Commons

Wenn die Krankenkasse Pferdepisse bezahlt, sind wir in Deutschland

Müssten alternativmedizinische Präparate zunächst auf ihre Wirksamkeit geprüft werden und dürften sie nur das Versprechen, was sie auch halten, gäbe es heute kein einziges Präparat mehr auf dem Markt. Von Patrick Guidato. Lesen

Foto: CEphoto, Uwe Aranas. CC BY-SA 3.0

  13.02.2016   19:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Unterschied zwischen einem Denunzianten und einem Whistleblower

Nachdem ich heute davon berichtet habe, wie ein niedersächsischer Lehrer wegen seiner privaten politischen Meinung dienstlich schikaniert wird, haben zwei weitere Blogs interessante zusätzliche Aspekte veröffentlicht. Susanne Baumstark erläutert hier den in diesem Zusammenhang wichtigen Unterschied zwischen miesen Denunzianten und ehrbaren Whistleblowern:

"Die drei wesentlichen Elemente sind erstens: Der Whistleblower handelt nicht egoistisch motiviert, da er nicht nach persönlichem Vorteil oder medialer Aufmerksamkeit strebt. Zweitens: Er enthüllt einen gravierenden Missstand auf Seiten von Machthabenden. Und drittens gibt es ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Enthüllung. In dem Maße, wie ein Enthüllungsakt von diesen drei Kriterien abweicht, verflüchtigt sich dessen Ehrbarkeit und verschiebt sich das...

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Kategorie(n): Inland  Politik 

  13.02.2016   18:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Schwennicke und der Königsberger Imperativ

Der Chefredakteur des CICERO-Magazins macht den Kant und fordert "einen neuen kategorischen Imperativ, einen kategorischen Imperativ des Kommunikationsverhaltens im Zeitalter der schnellen Schriftlichkeit". Dieser Imperativ, so Schwennicke, soll sich "in Geist und Ton am alten Königsberger" orientieren und ungefähr so gehen. "Schreibe in Mails, Foren, sozialen Netzwerken oder Online-Plattformen nur so, wie du es der betreffenden Person auch ins Gesicht sagen würdest! Denn es hat sich dort eine Form von Unflätigkeit und Verrohung breitgemacht, die unselige Auswirkungen hat."

Und jetzt raten Sie mal, was den Chefredakteur des Cicero zu diesem philosophischen Höhenflug veranlasst hat. Das zum Himmel schreiende Unrecht, das seiner Kolumnistin angetan wurde. Wir leiden mit.

 

Link zum Fundstück

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Kategorie(n): Kultur  Medien 

  13.02.2016   14:07   Leserkommentare (im Wartemodus)

Auf einen Nespresso mit der Kanzlerin

Letzten Donnerstag hat der amerikanische Schauspieler George Clooney auf einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Berlinale angekündigt, er werde die Bundeskanzlerin treffen, um mit ihr "darüber zu sprechen, was wir tun können, um zu helfen". Er ließ offen, ob er meinte, der Bundesregierung zu helfen, mit den Folgen der Fluchtwelle fertig zu werden, oder den Flüchtlingen zu helfen, mit den Folgen der Politik der Kanzlerin, die Grenzen zu öffnen und jeden willkommen zu heißen, der Einlass begehrt, klar zu kommen. Mehr

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Kategorie(n): Inland  Medien 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2016!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  13.02.2016   12:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Niedersächsischer Denunzianten-Stadl: Wie man einen politisch unbotmässigen Lehrer schikaniert

Die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen regiert jetzt auch an den Schulen durch - und kann sich dabei auf eine willfährige Schulbehörde und eine denunziatorische CDU verlassen. So zwangsversetzten die Schulbehörden einen Lehrer, weil der bei Facebook die AfD geliked hat - obwohl er sich  an der Schule nichts zu Schulden hat kommen lassen oder in irgendeiner Weise einseitig geäußert hätte.

Wer Kinder zu selbstdenkenden Individuen erziehen soll, bestimmt demnach eine Arbeitsgemeinschaft aus Freizeit-Ideologen, unterbeschäftigten Landtagsabgeordneten und übergriffigen Behördenvertretern. Ob ein Lehrer den Schulfrieden stört, hängt einzig und alleine davon ab, ob es Spitzeln und Denunzianten gelingt, Stimmung gegen einen politisch mißliebigen Pädagogen zu machen. Und das ganze im Namen von „Weltoffenheit und...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Politik 

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  13.02.2016   10:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein Hoch auf die Grundlagenforschung! Star Trek live sozusagen.

Jetzt mal was ganz anderes. Endlich! Im Weltall wurden Gravitationswellen nachgewiesen! Bei der Nachricht hört man förmlich das Wummern jenes Riesenapparates aus dem Science-Fiction-Film “Contact”. Mit ihm überwand die Astrophysikerin Arroway, gespielt von Jodie Foster, die Lichtgeschwindigkeit, um in fernste Galaxien vorzustoßen, dort Guten Tag zu sagen und nach vier Stunden wieder hier zu sein. Die Apparatur im “Ligo”-Observatorium in den USA wummert zwar nicht, und man kann damit auch keine Spritztour zum Orion unternehmen, aber sie ist auch riesengroß, geheimnisvoll, und sie zeigt uns Erdlingen jetzt wundersame Erscheinungen aus den Tiefen des Alls: Gravitationswellen nämlich, die den Raum stauchen, dehnen, krumm biegen – und uns so von der vierten Dimension träumen lassen, von Zeittunneln oder...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  13.02.2016   09:29   Leserkommentare (im Wartemodus)

Zwei Nazis und ein Negerkind

Während inzwischen jeder, der die von Angela Merkel verordnete "Willkommenskultur" kritisiert, in die "rechte Ecke" abgeschoben und zum herzlosen Monster erklärt wird, lässt sich ausgerechnet das Haus am Lerchenberg im Umgang mit Nazis etwas Neues einfallen: das Mittel der Komödie, in der auch Sätze fallen, die im Normalfall mit dem Entzug der Sendelizenz bestraft würden. "Wer ist die Alte, warum gibt sie ihr Kind bei uns ab? Du hast sie doch nicht gefickt?" – "Das ist sechs Jahre her!" – "Du hast eine Negerin geknallt?" – "Sie war damals heller!" Mehr

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Kategorie(n): Kultur  Medien 

  13.02.2016   06:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Absageritis: Die Reißleine als Rettungsseil

Von Matthias Heitmann

Wir werden daran gewöhnt zu glauben, dass unser Leben zu gefährlich ist um stattzufinden.

Kein Zweifel: Für sich betrachtet ist eine akute Sturmwarnung ein akzeptabler Grund, einen Karnevalsumzug mit zehntausenden Zuschauern nicht stattfinden zu lassen. Wer übernimmt schon gerne die Verantwortung, wenn da etwas passiert? Natürlich ist ein verheerendes Zugunglück mit zehn Toten und Dutzenden Verletzten für sich betrachtet ein Grund, tags darauf in der Nachbarschaft keine großen polemischen politischen Stammtischreden zu schwingen. Wer hört schon gerne den Vorwurf, sich pietätlos gegenüber Unglücksopfern und der Trauer der Angehörigen und Mitfühlenden zu verhalten?

Selbstverständlich ist eine unmittelbare Terrorwarnung für sich betrachtet ein Grund, ein Fußballspiel vor zehntausenden...

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Kategorie(n): Inland  Politik 

  12.02.2016   20:20   Leserkommentare (2)

Syrien - Das deutsche Weltmodell funktioniert nicht

Eine Weltpolitik, die moralischen Imperativen folgt, läuft Gefahr, die Sprengkraft von Bürgerkriegen und den Staatszerfall durch Massenmigrationen zu unterschätzen.  

Die Syrienkrise hat sich verschärft. Die Zurückdrängung der Aufständischen aus ihrem Zentrum Aleppo hat eine Massenbewegung in Richtung der türkischen Grenze ausgelöst. Wer hätte da, angesichts der Bilder der Flüchtenden, nicht den ersten Impuls, humanitär zu helfen und zu retten? Spricht das nicht für die deutsche Politik der Massenaufnahme von Menschen aus Bürgerkriegsgebieten? Muss sich jetzt nicht alles dem „humanitären Imperativ“ unterordnen? Nein, es ist umgekehrt. Gerade in der Verschärfung der Krise zeigt sich, dass die Positionierung Deutschlands, in die uns die Bundesregierung geführt hat, nicht haltbar ist. Denn die...

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Kategorie(n): Ausland  Politik  Auslese