Oliver Zimski

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Oliver Zimski / 04.02.2017 / 06:15 / 14

Unter der Käseglocke im La-La-Land

Von Oliver Zimski. Im Hollywood-Klassiker „Truman-Show“ beginnt das Erwachen des gleichnamigen Protagonisten aus seiner künstlich heilen Welt damit, dass sich eines Tages aus dem falschen Himmel ein Scheinwerfer löst und ihm vor die Füße kracht. Doch in der Realität sind nicht alle Menschen so mutig wie Truman. Sie wollen partout nicht herausgerissen werden aus ihrer „Truman-Show“./ mehr

Oliver Zimski / 26.11.2016 / 15:59 / 3

Der andere Hass und die herrschende Doppelmoral

Von Oliver Zimski. Wenn Politik und Medien zugewanderte Rassisten, Hetzer und Antisemiten hätscheln und deren religiös begründeten Hass unter den Teppich kehren, zugleich aber das Unbehagen der eingesessenen Bevölkerung zum „Hass“-Popanz aufblasen, werden sie die Spaltung der Gesellschaft weiter vertiefen. Das ist Wasser auf die Mühlen echter Fremdenfeinde und Rechtsextremisten./ mehr

Oliver Zimski / 01.11.2016 / 06:25 / 20

Carolin Emcke: „Engführung der Wirklichkeit“

Carolin Emcke erhielt den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Wer den Jubel der anwesenden Politprominenz gesehen hat, die geradezu hysterische Affirmation, die Carolin Emcke von Claudia Roth, Heiko Maas, Aiman Mazyek, Joachim Gauck und vielen anderen zuteil wurde, begreift, dass das Buch „Gegen den Hass“ zur rechten Zeit kommt. Es ist ein willkommener Persilschein für die verunsicherte politische Klasse./ mehr

Oliver Zimski / 25.10.2016 / 15:05 / 6

Unselige Tradition: Der Osten als unzivilisierter Raum

Der diffamierende und stigmatisierende Generalverdacht geht – auch wenn dies seinen Urhebern nicht bewusst sein mag – auf eine unselige Tradition zurück: das Bild vom „Osten“ als unzivilisiertem, im Grunde menschenleerem Raum (bis auf ein paar mental zurückgebliebene Eingeborene), dem man nach eigenem Gutdünken seinen „fortschrittlichen“ Stempel aufdrücken kann. Als nächstes sind wohl Polen, Tschechen und Ungarn dran./ mehr

Oliver Zimski / 03.10.2016 / 06:20 / 0

Alles so schön schwarz hier

Einen Fremden behandeln wir freundlich und respektvoll, weil wir die Hoffnung hegen, er sei eigentlich wie wir, könne irgendwann einer von uns werden, oder wir könnten uns zumindest gegenseitig anregen. Das ist eine anthropologische Konstante. Die politische Forderung nach einer pauschalen „Fremdenfreundlichkeit“ gegenüber Einwanderern, die erkennbar zeigen, dass sie dauerhaft fremd bleiben wollen, ist völlig absurd und ohne jedes historisches Vorbild./ mehr

Oliver Zimski / 09.09.2016 / 06:25 / 15

Im Sog: Ein Fünfakter mit Angela M.

Eines hat sie unbestritten geschafft: das Land in Bewegung zu bringen. Im Sog der von ihr unwiderruflich in Gang gesetzten Dynamik rutschen alte Gewissheiten weg, formen sich neue Ideen und Kräfte. Wer die eigene Politik für „alternativlos“ erklärt, darf sich nicht beklagen, dass andere doch „Alternativen“ formulieren. Dies – wider Willen – aufgezeigt zu haben, ist auch ein Verdienst von Angela M./ mehr

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