Tamara Wernli

Tamara Wernli stammt aus Basel. Sie lebte in Paris und Los Angeles, wo sie sich zur Schauspielerin ausbilden liess. Sie ist keine Ausnahme-Schreiberin, besitzt weder multiple Master-Abschlüsse noch ist sie aufgewachsen mit Politik oder französischen Philosophen. Sie beschäftigt sich mit Louis Vuitton und der täglichen Problematik des perfekten Lidstrichs. Hauptsächlich liest sie King, Mankell und die “Gala”, wobei sie die auch nur durchblättert.
In Basel arbeitet sie als freiberufliche Autorin, unter anderem als Kolumnistin bei der Basler Zeitung. In ihrer dortigen Rubrik “Tamaras Welt” schreibt sie wöchentlich über Gender- und Gesellschaftsthemen – ihren teils umstrittenen Texten verdankt sie ihren Ruf als Anti-Feministin. Für diverse Unternehmen verfasst sie Portraits, Interviews und Reportagen. Zudem ist sie News-Moderatorin beim TV-Sender Telebasel, wo sie auch als langjährige Gastgeberin und Produzentin von Talkshows wirkte.
Tamaras Romandebüt “Blind Date mit Folgen” erschien 2011 im Deutschen Gemeiner Verlag.

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https://twitter.com/TamaraWernli

Archiv:
Tamara Wernli / 16.02.2017 / 17:48 / 7

Der scheinheilige Maulkorb für Milo Yiannopoulos

Von Tamara Wernli. Redefreifreiheit ist, wenn man einen Provokateur an einem Event auftreten lässt. Das dachte sich auch die University of California in Berkeley und genehmigte neulich den Auftritt von Milo Yiannopoulos. Milo, 33, ist Autor beim rechtskonservativen Webportal Breitbart, bekennender Schwuler und Trump-Wähler. Die Hysterie seiner Gegner gipfelte in einer Hexenjagd./ mehr

Tamara Wernli / 03.02.2017 / 16:30 / 8

Die geraubten Dreadlocks

Von Tamara Wernli. Ein Begriff macht die Runde: "cultural appropriation", kulturelle Aneignung. Weiße Menschen sollen nicht Symbole, Kleidungsstücke oder Handlungen von anderen ethnischen Gruppen übernehmen – weil sie damit den Minderheiten ihre kulturelle Identität rauben. Spinnt man diese These weiter, dürfte niemand außer den Griechen einen demokratischen Staat ausrufen. / mehr

Tamara Wernli / 26.01.2017 / 10:11 / 2

Selektive Moralausübung: Mit der Faust für höhere Werte

Von Tamara Wernli. Verleumdung, metaphorischer Aufruf zur Gewalt, Zerstörung von Eigentum: Offenbar ist alles cool und erlaubt, solange es sich gegen Trump und seine Anhänger richtet; Dass die Protestierenden damit in die gleiche Kerbe schlagen wie ihr verhasster Protagonist – wen kümmerts?/ mehr

Tamara Wernli / 19.01.2017 / 15:30 / 7

Einfach nur die Schnauze halten

Von Tamara Wernli. Kaum treten sie vor Massenmedien auf, ziehen Stars ihr Predigergewand über und drängen der Welt ungefragt ihre politischen und idealistischen Botschaften auf; Meryl Streep, George Clooney, Lady Gaga et cetera, alle wurden sie im Laufe ihrer Karriere zu Heiligen, die es zu ihren Pflichten zählen, das Publikum zu erziehen. Zur Trump-Amtseinführung haben sie ihren freien Tag./ mehr

Tamara Wernli / 13.01.2017 / 10:00 / 9

Invasion der Memmen

Von Tamara Wernli. Die totale Abschottung vor negativen Gefühlen, vor Konfrontationen, vor Reizen – immerhin gestattet jungen, gebeutelten Seelen, sich ungestört ihren Instagram-Posts und dem Zelebrieren des persönlichen Opferstatus hinzugeben. Doch es gibt kein Grundrecht, von allen potentiell unangenehmen Dingen im Leben geschützt zu werden. Wer schützt uns eigentlich vor dieser Generation?/ mehr

Tamara Wernli / 29.12.2016 / 06:15 / 1

2016: Mein Jahresrückblick

Von Tamara Wernli. Als Gesellschaft legen wir uns ohne Not allerlei Zwänge auf, um unsere Verbundenheit mit Minderheiten zu demonstrieren, während es uns eigentlich darum geht, uns selbst besser zu fühlen. Es macht sich eben gut, auf der Seite der Leidenden zu sein. Besonders dann, wenn man dafür nur ein neues Hashtag zu kreieren braucht. Der Jahresrüblick/ mehr

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