Tamara Wernli

Tamara Wernli stammt aus Basel. Sie lebte in Paris und Los Angeles, wo sie sich zur Schauspielerin ausbilden liess. Sie ist keine Ausnahme-Schreiberin, besitzt weder multiple Master-Abschlüsse noch ist sie aufgewachsen mit Politik oder französischen Philosophen. Sie beschäftigt sich mit Louis Vuitton und der täglichen Problematik des perfekten Lidstrichs. Hauptsächlich liest sie King, Mankell und die “Gala”, wobei sie die auch nur durchblättert.
In Basel arbeitet sie als freiberufliche Autorin, unter anderem als Kolumnistin bei der Basler Zeitung. In ihrer dortigen Rubrik “Tamaras Welt” schreibt sie wöchentlich über Gender- und Gesellschaftsthemen – ihren teils umstrittenen Texten verdankt sie ihren Ruf als Anti-Feministin. Für diverse Unternehmen verfasst sie Portraits, Interviews und Reportagen. Zudem ist sie News-Moderatorin beim TV-Sender Telebasel, wo sie auch als langjährige Gastgeberin und Produzentin von Talkshows wirkte.
Tamaras Romandebüt “Blind Date mit Folgen” erschien 2011 im Deutschen Gemeiner Verlag.

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Archiv:
Tamara Wernli / 23.03.2017 / 20:00 / 0

Brüste raus, alles gut?

Von Tamara Wernli. Das so verhasste Patriarchat, das uns Frauen ja angeblich nicht ernst nimmt und aufs Körperliche reduziert, wird seine Haltung angesichts demonstrativer Hüllenlosigkeit nicht schlagartig ändern. Die Bilder dienen den Medien höchstens als easy Clickbaiting. Um gegen Ungerechtigkeiten aufzustehen und selbstbewußt eigene Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, braucht es eines garantiert nicht: Nackte Brüste./ mehr

Tamara Wernli / 16.03.2017 / 16:00 / 3

Redeverbot statt Argumente

Von Tamara Wernli. Barack Obama sprach in seiner Abschiedsrede ein gesellschaftliches Phänomen an: Die einzige Wahrheit ist die subjektive Wahrheit. Meinungen von Andersdenkenden sind unwahr und falsch. Auch in der Schweiz gewinnt man dieser Ego-Theorie immer mehr Vergnügen ab. Besonders unter Kulturschaffenden, die Andersdenkenden einen Maulkorb umhängen, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen, wie ein aktuelles Beispiel aus Zürich zeigt./ mehr

Tamara Wernli / 09.03.2017 / 13:42 / 2

Absurder Kampf der Frauen

Von Tamara Wernli. Das Werbefoto einer Berliner Allianz-Agentur sorgte für die jüngste Sexismus-Debatte. Darauf steht der Firmenchef im Vordergrund, hinter ihm stehen seine acht Mitarbeiterinnen. Und, du liebe Güte, die Damen zeigen Bein! Wer wegen solcherlei Firlefanz eine Sexismus-Debatte lostritt, bagatellisiert die tatsächlichen Missstände./ mehr

Tamara Wernli / 02.03.2017 / 20:00 / 3

Der Fall PewDiePie und die Heuchelei der Journalisten

Von Tamara Wernli. PewDiePie aka Felix Kjellberg ist der grösste Youtube-Star der Welt. Er postet Videos von sich beim Gamen, bei Lach-Herausforderungen, er macht sich über Dinge lustig. Jetzt griff er ziemlich daneben. Das Wallstreet-Journal warf ihm Antisemitismus vor, aber das erwies sich als Boomerang. Eine Fallgeschichte über Heuchelei und die Mechanismen der neuen Medien./ mehr

Tamara Wernli / 23.02.2017 / 20:04 / 3

Dear all, entspannt doch mal ein bisschen

Von Tamara Wernli. Die jüngste Kontroverse rund um Rassismus driftet ins Absurde. Nur stehen die Dünnhäutigen für einmal auf der anderen Seite: Die Empörungshysterie ist im politisch rechten Lager angekommen. Wegen einer Satire. Die ganze Identitäts- und Rassenpolitik scheint an einem Punkt angelangt, wo empört sein zur Gruppenbeschäftigung geworden ist / mehr

Tamara Wernli / 16.02.2017 / 17:48 / 7

Der scheinheilige Maulkorb für Milo Yiannopoulos

Von Tamara Wernli. Redefreifreiheit ist, wenn man einen Provokateur an einem Event auftreten lässt. Das dachte sich auch die University of California in Berkeley und genehmigte neulich den Auftritt von Milo Yiannopoulos. Milo, 33, ist Autor beim rechtskonservativen Webportal Breitbart, bekennender Schwuler und Trump-Wähler. Die Hysterie seiner Gegner gipfelte in einer Hexenjagd./ mehr

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