Markus Vahlefeld

Markus Vahlefeld wurde 1966 in Hong Kong als Brite geboren, ging in Hamburg zur Schule und machte sein Abitur in Washington, D.C. Nach dem Philosophiestudium in Berlin gründete er eine Privatschule, der er 7 Jahre als Geschäftsführer vorstand. Weitere 7 Jahre verbrachte er mit Drehbuchschreiben und Filmemachen, bevor er 2007 seine Leidenschaft für gutes Trinken zum Beruf machte. Seitdem berät er einige der besten Weingüter Deutschlands und schreibt unregelmäßig als Blogger über Wein und Winzer. Reisen zu israelischen Weingütern sensibilisierten ihn für den Umgang der Deutschen mit Israel. „Der ewige Antisemit“ von Henryk M. Broder war dann so etwas wie ein politisches Erweckungserlebnis. Seitdem oszilliert sein Blick auf die Deutschen zwischen Faszination und Unbehagen. Dieses Wechselbad der Gefühle ist das Grundrauschen hinter seinen Texten. Markus Vahlefeld lebt in Köln und hat sein Büro in einem kleinen Weindorf im Rheinhessischen. Er betreibt den Blog Der grüne Wahn.

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Markus Vahlefeld / 28.02.2017 / 06:28 / 12

Hier baut die EU eine Mauer für Sie!

Von Markus Vahlefeld. Inzwischen sind 290 Kilometer Grenzmauer auf türkischem Gebiet zu Syrien fertig. 511 Kilometer sollen es werden, wie die Tagesschau zu berichten weiß. Und weiter: „Druck kam vor allem von der EU.“ Der türkische Mauerbau mit europäischem Geld ist das beredte Symbol westlicher Heuchelei. Ganz vorne dabei ist Deutschland./ mehr

Markus Vahlefeld / 26.02.2017 / 10:52 / 22

Angela Merkel: “Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt”

Von Markus Vahlefeld. Nach „denen, die schon länger hier leben“, Wahlrecht für Migranten und der „Aushandlung des Zusammenlebens“ jetzt: „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt". Sie bekommt auch noch Applaus dafür. Ein Volk, so unkte Bertold Brecht, das das Vertrauen der Regierenden verscherzt habe, solle doch einfach aufgelöst werden, damit sich die Regierung ein anderes wählen könne. Diese Wahl ist hiermit vollzogen./ mehr

Markus Vahlefeld / 29.11.2016 / 06:28 / 11

Des Teufels Küche: Die Pforten zur Hölle

Von Markus Vahlefeld. Während die einen nach Kopftuch-Verboten rufen, um das Wagnis der freiheitlichen Gesellschaft auf ein für sie erträgliches Maß zu reduzieren, pappen die anderen AfD-Verbots-Aufkleber auf ihre Restaurant-Tür. Müssen jetzt selbst bei gutem Essen politische Anschauungen wie eine Monstranz vorangetragen werden? Als Verehrer des betreffenden Berliner Restaurants bin ich erschüttert./ mehr

Markus Vahlefeld / 20.10.2016 / 16:00 / 1

Des Teufels Küche (5): Leben wie Gott in China

Denkt man an Frankreich, denkt man an Genuss und savoir vivre. Die französischen Weine sind aber längst einer internationalen Konkurrenz ausgesetzt, die ihnen in der Qualität in nichts nachsteht. Erst revolutionierten die Kalifornier den Markt, jetzt kommen die Chinesen. China wird in Kürze der größte Weinproduzent der Welt werden und Weine produzieren, die sich mit den Besten messen können./ mehr

Markus Vahlefeld / 12.10.2016 / 12:45 / 0

Des Teufels Küche (4): Von Blutsauce und lila Kühen

Entfremdung ist einer der Grundpfeiler jeder modernen Gesellschaft und das ist auch gut so. Die Kehrseite der Entfremdung kann aber die Geringschätzung sein. Beim Essen über das Ursprungsprodukt nichts mehr zu erfahren, führt oftmals dazu, dass man den Wert nicht mehr zu schätzen weiss. In einem Berliner Lokal wird nichts verdrängt – spätestens eine Blutsauce gibt Auskunft darüber, woher das Entenfilet stammt. / mehr

Markus Vahlefeld / 05.10.2016 / 06:02 / 5

Des Teufels Küche (3): Du bist, was du isst

Jedes religiöse Speisegesetz dient nicht dem Sattwerden der Gläubigen, sondern zur Glaubensmaximierung und eigenen Erhöhung. Und auch daran, dass die tonangebende Elite den Menschen ständig ins Essen reinpfuschen will, hat sich bis heute nichts geändert. „Du bist, was Du isst“ heißt es und man ist geneigt diesen kategorischen Imperativ der gesunden Küche zustimmend abzunicken. Nur: der Satz ist schlicht falsch. / mehr

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