Cora Stephan

Publizistin und Schriftstellerin, geboren 1951 in Niedersachsen, wohnt im hessischen Vogelsberg und in Südfrankreich. Sie schreibt Essays, Kritiken und Kolumnen und hat neben zehn Sachbüchern mehr als ein Dutzend Romane veröffentlicht. Ihr jüngstes Sachbuch heißt „Angela Merkel. Ein Irrtum“ (2011). Ihr zeithistorischer Roman, „Ab heute heiße ich Margo“, erschien bei Kiepenheuer & Witsch (2017), dort auch, unter dem Pseudonym Anne Chaplet, der Krimi „In tiefen Schluchten“.

Weiterführender Link:
http://www.cora-stephan.de

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Cora Stephan / 27.12.2016 / 13:56 / 3

Wahlkampf 2017 nur mit wahren Versprechen!

Von Cora Stphan. Nichts könnte wichtiger sein im Wahljahr 2017, als gegen alles vorzugehen, was nicht der Wahrheit entspricht, sie höchstens streift, sie weglässt oder verfälscht oder ihr gar widerspricht. Beispielsweise gegen „Die Rente ist sicher“, „Das kostet nur so viel wie eine Kugel Eis“, „Das WIR entscheidet“. In diesem Sinne ist auch von Wahlversprechen Abstand zu nehmen./ mehr

Cora Stephan / 30.11.2016 / 06:28 / 4

Ich ich ich - der Selfiejournalismus

Von Cora Stephan. Wer aus dem eigenen Inneren schöpft, gilt als authentisch. Den Politiker soll das Persönliche und Private zum Sympathieträger machen, dem Journalisten erspart es harte Recherche – indem er sich sich selbst zum Gegenstand der Beobachtung macht. Die Vorstellung, dass das, was das Ich selbst erlebt, universal und umstandslos verallgemeinerbar sei, trübt nicht nur den journalistischen Blick, es schadet auch dem politischen Diskurs./ mehr

Cora Stephan / 28.11.2016 / 06:25 / 19

Neue Volksverachtung: Der grosse Lümmel

Von Cora Stephan. Das Volk hat seine einstigen Verehrer enttäuscht. Jedenfalls schimpfen sie auf den Pöbel und das Pack, auf die dummen Lümmels, die den Rattenfängern hinterherlaufen. Der einstige Mündel erdreistet sich ungebührliches Benehmen an den Tag zu legen. Das verzeiht die Elite dem Volk nicht, nein, niemals./ mehr

Cora Stephan / 25.11.2016 / 20:00 / 8

Konrads Erben allein zuhause

Von Cora Stephan. Wer öfter mal mit CDU-Mitgliedern spricht, gewinnt den Eindruck, dass die Stimmung in der Partei insgesamt katastrophal ist. Kaum einer ist mit Merkels Politik einverstanden, weder mit Klimapolitik noch mit Energiewende, weder mit der Euro- noch der Zuwanderunngspolitik. Sie fühlen sich von Mutti allein gelassen, doch sie haben keine andere./ mehr

Cora Stephan / 26.10.2016 / 06:10 / 7

Warum ich gerne ein Landei bin

Nachdem der Trend eine Weile die Menschen Richtung Stadt gewiesen hat, zeigt er jetzt zurück aufs Land. Nicht das erste Mal, im Übrigen. Auf dem Land ist die Nähe und damit auch die soziale Kontrolle grösser, da heisst es standhalten. Beide Lebensmodelle haben ihre Vor- und Nachteile. In Zeiten sozialer Verwerfungen neigt sich die Waage in Richtung Land. / mehr

Cora Stephan / 13.10.2016 / 15:31 / 8

Wir müssen uns nicht an alles gewöhnen

Das Beschwören von Recht und Gesetz hilft wenig, wenn sie nicht durchgesetzt werden können. „Papiertiger“ hätte man einen derart schwachen Staat früher genannt. Ich will keinen Polizeistaat. Aber ich möchte auch nicht in einem Land leben, wo die Überprüfung der Steuerehrlichkeit wichtiger ist als das, wofür die Bürger Steuern zahlen: ihre Sicherheit./ mehr

Cora Stephan / 15.09.2016 / 10:53 / 8

Die AFD bringt Leben in die Bude

Die AfD stabilisiert das System. Die AfD ist tatsächlich eine Alternative, mit der man den bestehenden Parteien kund tun kann, dass man mit der Konsenspolitik der letzten Jahre nicht zufrieden ist. Sie ist systemkonform – oder wäre ihren Kritikern außerparlamentarische Opposition aller Orten a la Pegida lieber? In ihrer argumentativen Not greifen sie deshalb zur Wählerbeschimpfung./ mehr

Cora Stephan / 20.08.2016 / 12:17 / 7

Denkverbote statt Debatte: Haben die Deutschen das Streiten verlernt?

Diejenigen, die schon im Herbst der Euphorie gewagt haben, Wasser in den Wein zu giessen, dürfen nicht darauf hoffen, im Nachhinein für ihre Weitsicht gewürdigt zu werden. Kritische Stimmen wurden von vornherein dahin gestellt, wo es in Deutschland kein Entrinnen gibt: in die rechte Ecke. Eine aktuelle Studie der Hamburg Media School, in der 34 000 Pressebeiträge aus den Jahren 2009 bis 2015 über Flüchtlingspolitik ausgewertet wurden, kommt zum Schluss, dass insgesamt 82 Prozent aller Beiträge zum Thema positiv gewesen seien; nur 6 Prozent hätten die Flüchtlingspolitik problematisiert./ mehr

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