Cora Stephan

Dr. Cora Stephan, geboren 1951, ist in Niedersachsen aufgewachsen und wohnt seit 1970 in Hessen.  Sie promovierte 1976 über die Geschichte der Sozialdemokratie im 19. Jahrhundert. Seit 1987 ist sie freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken und Kolumnen - und Bücher. Neben zehn Sachbüchern hat sie ein gutes Dutzend Romane veröffentlicht. Ihr jüngstes Sachbuch heißt „Angela Merkel. Ein Irrtum“. 2015 erscheint “Ab heute heiße ich Margo”, ein historischer Roman, der zwischen 1936 und 1990 spielt.

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Archiv:
Cora Stephan / 26.10.2016 / 06:10 / 7

Warum ich gerne ein Landei bin

Nachdem der Trend eine Weile die Menschen Richtung Stadt gewiesen hat, zeigt er jetzt zurück aufs Land. Nicht das erste Mal, im Übrigen. Auf dem Land ist die Nähe und damit auch die soziale Kontrolle grösser, da heisst es standhalten. Beide Lebensmodelle haben ihre Vor- und Nachteile. In Zeiten sozialer Verwerfungen neigt sich die Waage in Richtung Land. / mehr

Cora Stephan / 13.10.2016 / 15:31 / 8

Wir müssen uns nicht an alles gewöhnen

Das Beschwören von Recht und Gesetz hilft wenig, wenn sie nicht durchgesetzt werden können. „Papiertiger“ hätte man einen derart schwachen Staat früher genannt. Ich will keinen Polizeistaat. Aber ich möchte auch nicht in einem Land leben, wo die Überprüfung der Steuerehrlichkeit wichtiger ist als das, wofür die Bürger Steuern zahlen: ihre Sicherheit./ mehr

Cora Stephan / 15.09.2016 / 10:53 / 8

Die AFD bringt Leben in die Bude

Die AfD stabilisiert das System. Die AfD ist tatsächlich eine Alternative, mit der man den bestehenden Parteien kund tun kann, dass man mit der Konsenspolitik der letzten Jahre nicht zufrieden ist. Sie ist systemkonform – oder wäre ihren Kritikern außerparlamentarische Opposition aller Orten a la Pegida lieber? In ihrer argumentativen Not greifen sie deshalb zur Wählerbeschimpfung./ mehr

Cora Stephan / 20.08.2016 / 12:17 / 7

Denkverbote statt Debatte: Haben die Deutschen das Streiten verlernt?

Diejenigen, die schon im Herbst der Euphorie gewagt haben, Wasser in den Wein zu giessen, dürfen nicht darauf hoffen, im Nachhinein für ihre Weitsicht gewürdigt zu werden. Kritische Stimmen wurden von vornherein dahin gestellt, wo es in Deutschland kein Entrinnen gibt: in die rechte Ecke. Eine aktuelle Studie der Hamburg Media School, in der 34 000 Pressebeiträge aus den Jahren 2009 bis 2015 über Flüchtlingspolitik ausgewertet wurden, kommt zum Schluss, dass insgesamt 82 Prozent aller Beiträge zum Thema positiv gewesen seien; nur 6 Prozent hätten die Flüchtlingspolitik problematisiert./ mehr

Cora Stephan / 18.08.2016 / 06:25 / 13

Der produktive Zweifel ist immer richtig - auch beim Klima

Klimatologen versuchen immer wieder, die Veröffentlichung von Thesen zu unterbinden, die nicht ins Dogma vom menschengemachten Klimawandel passen. Was richtig ist? Immer und auf jeden Fall: der produktive Zweifel. Der freie Austausch von Ideen und Hypothesen. Die Entflechtung von Politik, Moral und Wissenschaft. Vor allem aber: die unbedingte Freiheit der Forschung./ mehr

Cora Stephan / 07.05.2016 / 11:39 / 4

Der deutsche Selbsthass gefährdet Europa

Soll sich Deutschland doch abschaffen, meinen einige Leute nonchalant. So nach dem Motto: Na und - dann gibt es ein Problem weniger. Wirklich? Fragen wir doch einfach einmal die Nachbarn, was sie von einem destabilisierten Deutschland mitten in Europa halten./ mehr

Cora Stephan / 23.04.2016 / 06:10 / 2

Kritik ist keine Hetze

In Deutschland scheint das Moralisieren wieder einmal die politische Urteilskraft zu schwächen. Das führt zur Verwechslung von Kritik mit Hetze. Doch nicht nur in Deutschland scheint das Moralisieren die Politik verdrängt zu haben – und die Propaganda den Meinungsstreit. Es wäre für ganz Europa und die kommenden Jahre nützlich, man könnte den Disput wieder üben. / mehr

Cora Stephan / 29.03.2016 / 06:30 / 3

Warum mir der Abschied von Facebook trotzdem schwerfällt

Erst sage ich Nein: Ich geh. Dann sage ich wieder Ja. Schleiche mich rein ins Getümmel, hinterrücks, tue so, als ob ich gar nicht richtig da wäre. Und bin ganz schnell wieder drin im Spiel: Poste possierliche Elefanten und verschmuste Wildkatzen und lese dabei verstohlen, was die anderen so treiben. Mir fällt der Abschied schwer./ mehr

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