Eugen Sorg

Eugen Sorg, geb. 1940, ist Buchautor und Journalist. Textchef bei der Basler Zeitung.

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Eugen Sorg, Gastautor / 01.10.2017 / 18:32 / 7

Allein unter Flüchtlingen

Von Eugen Sorg. Im Frühjahr 2016 unternimmt der amerikanische Schriftsteller Tuvia Tenenbom eine Reise kreuz und quer durch Deutschland. Wie ein Schatten liegt der Massenmord an den Juden noch immer auf der deutschen Seele, und die kopflos exaltierte Willkommenspolitik, erlaubte es, der ganzen Welt zu zeigen, dass man sich moralisch geläutert hat, dass die Deutschen heute gute, wenn nicht gar die besseren Menschen sind. So das Fazit seines packenden Reiseberichts „Allein unter Flüchtlingen“./ mehr

Eugen Sorg, Gastautor / 09.09.2017 / 18:42 / 15

Sensibelchen: Der nächste Irrsinn setzt die Segel

​Von Eugen Sorg. Wie verwöhnte Kinder verwandeln sich ultraempfindliche und opferselige Trigger-Warning-Aktivisten in rabiate Zeitgenossen, wenn ihnen ein Wunsch abgeschlagen wird. Eine studentische Bewegung breitet sich aus, die alle Worte, Ideen und Themen vom Campus verbannen will, welche Unbehagen verursachen oder kränken können. Dieser akademische Kulturkampf nimmt immer groteskere Züge an. / mehr

Eugen Sorg, Gastautor / 08.09.2017 / 06:25 / 6

Knut lebt, ist fett und pumperlgesund

Von Eugen Sorg. Wie geht es eigentlich den Eisbären? Noch vor zehn Jahren wurde ihnen ein baldiges Aussterben prophezeit. Doch die Polkappen sind nicht geschmolzen, das Packeis friert jeden Winter wieder zu, Knut ist gut genährt und lebendig. Aber besser, man spricht nicht darüber. Das Klimarettertum ist längst ein quasireligiöses Milliardenbusiness. Gute Nachrichten bedrohen den Fluss der Subventionen, Legate, Forschungsgelder. Und fette Eisbären sind gute Nachrichten. / mehr

Eugen Sorg, Gastautor / 23.08.2017 / 13:08 / 6

Mit Schweigeminuten gegen den Terror

Von Eugen Sorg. Kerzen, Blumen, Beileidsbeteuerungen. Tränenselige Umarmungen, ­Friedfertigkeitsgelübde. Schweigeminuten, Abwiegelungen, schlecht gespielte Fassungslosigkeit, als hätte man es auch nach dem tausendsten Anschlag fanatischer Allahu-Akbar-Jünglinge mit einem unerklärlichen Phänomen zu tun./ mehr

Eugen Sorg, Gastautor / 06.08.2017 / 17:23 / 13

Die Sexhooligans vom Hindukusch

Von Eugen Sorg. Rund neunmal täglich wird irgendwo in Deutschland eine Frau, manchmal auch ein Kind, vergewaltigt, sexuell genötigt, bedrängt, gedemütigt von Männern, die als angeblich Schutzsuchende von ihrem Gastland vorbehaltlos aufgenommen und beherbergt worden waren. So die amtlichen Zahlen. Die Dunkelziffer dürfte viel höher liegen./ mehr

Eugen Sorg, Gastautor / 13.07.2017 / 11:00 / 11

So viel Eis hier: Ab nach Grönland!

Von Eugen Sorg. Die Medien überschlagen sich gerade, weil am Larsen Schelfeis in der Antarktis ein riesiges Stück angebrochen ist. Das ist ein natürlicher Vorgang, dem Eisberge ihre Existenz verdanken – und wirkt sich in keiner Weise auf den Meeresspiegel aus. Ganz im Gegensatz zu Grönlands Festlandeis in der Arktis, das durchaus zum Ansteigen beitragen würde. Doch Grönland erlebt gerade die niedrigsten Sommertemperaturen seit es Aufzeichnungen gibt. Darüber gibt es keine Schlagzeilen. / mehr

Eugen Sorg, Gastautor / 09.07.2017 / 12:00 / 2

Gott verschwand beleidigt gegen Norden

Von Eugen Sorg. Ein schweizer Literaturprofessor zieht in den Dschungel, lebt mit dem Volk der Anuak und zeichnet deren Alltag auf. Lange hätten die Menschen und Gott leidlich miteinander gelebt, erzählt ein Stammesmythos. Da habe Gott plötzlich von ihnen verlangt, dass sie ihm den Hintern leckten. Die Anuak hätten abgelehnt, sie seien anständige Menschen. Darauf sei Gott beleidigt gegen Norden verschwunden. Solange sich Gott nicht bessert, meinen die Anuak, solle er bleiben, wo er ist./ mehr

Eugen Sorg, Gastautor / 29.06.2017 / 16:00 / 6

„Lass sie krepieren!“

Von Eugen Sorg. Ein afroamerikanischer Soziologieprofessor ist ungestraft der Ansicht, dass man Weisse in Not sterben lassen sollte. Jeder weisse Professor wäre umgehend seines Amtes enthoben worden. Der Vorfall verweist auf intellektuelle und moralische Verluderungen im gesamten akademischen Betrieb, auf einen neuen sich ausbreitenden Rassismus, einen schwarzen nun, aber dadurch nicht gescheiteren./ mehr

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