Antje Sievers

Antje Sievers, ist ein Kind der Sechziger Jahre und original Hamburger Deern. Sie beschreibt sich so: „Eine lange Ahnenreihe von Gemüsebauern brachte irgendwann drei Sprösslinge hervor, die das Abitur meisterten und zu studieren begannen – meine Brüder und mich. Unsere pathologische Intelligenz machte uns ebenso originell wie unsympathisch, wenn wir tumben Erwachsenen in entwürdigender und altersunangemessener Weise über den Mund fuhren oder einen Hustenbonbon präzise als ‚Eliptoiden’ bezeichnen konnten.  Dass Intelligenz nicht alles im Leben ist, beweist mein weiterer Werdegang als Absolventin eines Diplomstudienganges für Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg sowie eine dreißig Jahre währende Karriere als orientalische Bauchtänzerin. Seit ich nicht mehr tanze, lebe ich mein kreatives Potential, von dem viele nicht zu Unrecht meinen, es sei gar nicht vorhanden, beim Schreiben aus: Seit zehn Jahren bei achgut.de und neugier.de, erstmals in der Anthologie „Achgute Geschichten“ sowie in der „Jüdischen Allgemeinen“ und auf meinem Blog antjesievers.wordpress.com. Zurzeit arbeite ich an einem historischen Roman.“

Weiterführender Link:
https://antjesievers.wordpress.com/

Archiv:
Antje Sievers / 21.11.2017 / 06:15 / 0

Mit Barbie in die Knechtschaft

Von Antje Sievers. Eine emanzipierte Frau, die sich verschleiert und dem Islam unterwirft, ist in etwa so wahrscheinlich wie ein selbst bestimmtes, glückliches Hühnerleben in einer Legebatterie. Dass diese logische Selbstverständlichkeit schon gar nicht mehr verstanden wird, ist alarmierend./ mehr

Antje Sievers / 11.10.2017 / 10:30 / 4

Antjes Spitzen aus Mailand

Von Antje Sievers. Gern würde man dem „lang und dünn“ auch ein „schön“ hinzufügen, aber das scheint nicht mehr obligatorisch zu sein. In einer zehnseitigen Fotostrecke der Modezeitschrift „Gioia“ (sprich: dschoja) posiert in schweineteuren, ausschließlich feuerroten Designerklamotten ein Mädchen, das nur durch einen abstrusen Zufall in die Modeszene gestolpert sein kann. Anders kann ich mir nämlich beim besten Willen die großen, roten, aus der dünnen Frisur ragenden Ohren, den Silberblick und die völlige Unfähigkeit, attraktiv zu posieren, nicht erklären./ mehr

Antje Sievers / 25.08.2017 / 18:30 / 2

Psychedelisch durch die Hafencity

Von Antje Sievers. Jedem, der sich mal knietief in depressiven Verstimmungen wälzen will, empfehle ich herzlichst einen Gang an einem regnerischen, stürmischenTag durch die neue Hamburger Hafencity, wo heute auf 152 Hektar dermaleinst 14.000 Menschen wohnen und 45.000 Menschen arbeiten sollen. Bisher 4000 Bewohner befinden sich in Wohneinheiten wie den „Magellanterrassen“ die unwillkürlich an die praktischen Schraubensortierkisten von Hornbach erinnern. / mehr

Antje Sievers / 12.07.2017 / 16:41 / 11

Calvin Klein-Marodeure mit adrettem Haarschnitt

Von Antje Sievers. Wurden die Brandstiftungen und Sachbeschädigungen, die Körperverletzungen und der Vandalismus wirklich von den üblichen Verdächtigen begangen? Nicht unbedingt. Das Lumpenproletariat war es jedenfalls nicht. Sondern die wohlstandsverwahrlosten Kids jener bürgerlichen Klasse, die seit Jahrzehnten am meisten vom wachsenden Wohlstand profitiert hat. Mit akkuratem Styling und adrettem Haarschnitt in Calvin Klein, G-Star, Nike, Puma und The North Face./ mehr

Antje Sievers / 08.07.2017 / 09:05 / 7

Ein Hubschrauber zieht einsam seine Kreise

Von Antje Sievers. In den letzten drei Jahrzehnten haben sich linke Autonome rein äußerlich nicht einen Fußbreit weiterbewegt. Immer noch schwarze Klamotten und blaue Haare, genau wie in den Achtzigern. Refugees-Welcome-Shirts allerorten, aber auch „Mein Leben, meine Regeln“ und „Ganz Hamburg hasst die Polizei“, beides irritierenderweise in Frakturschrift. Da gefällt mir „Ficken, saufen, nicht zur Arbeit gehen“ besser./ mehr

Antje Sievers / 20.06.2017 / 16:00 / 27

Gast? Gastgeber? Mir reichts jetzt!

Von Antje Sievers. Vor zehn Jahren machte ich den ersten Versuch, einem Roman zu schreiben. Meine größte Furcht allerdings bestand darin, dass auch andere Autoren auf meine brillante Idee verfallen könnten. Und so kam es. Nicht nur bessere Autoren haben mich inzwischen eingeholt, sondern auch in vielerlei Hinsicht die Realität. Vor zehn Jahren wurde ich noch als paranoid hingestellt. Meist von Zeitgenossen, die nicht ihr ganzes Berufsleben in muslimischen Communities verbracht hatten./ mehr

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