Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 23.07.2016 / 06:13 / 10

„Lehrer-Online“: Das Grauen hat eine Website

So sieht also „qualitativ hochwertiges, pädagogisch geprüftes Unterrichtsmaterial“ aus. Ein ausgekochter Fond für Meinungen in Schülerköpfen, welche sich die überwiegend rot-grün grundierte Lehrerschaft sehnlichst wünscht. Kaum verwunderlich, dass die Lütten nicht mit einer einzigen Stimme bekannt gemacht werden, die den aktuellen Zeitgeist kritisch kommentiert./ mehr

Wolfgang Röhl / 14.07.2016 / 06:15 / 6

Beautiful noise: Lärm für die Seele

Vom Balkon unseres Landhotels blickten wir auf das mächtige Dachsteingebirge, im Vordergrund das Streudorf Gosau mitsamt seiner Kirchturmspitzen. Klar, dass es da bimmeln würde. Den Gedanken, manchem Lärm wohne auch etwas Schönes inne, kann jedermann nachvollziehen, nicht bloß Anhänger der Schwermetallmusik. Die Sache funktioniert nach Gusto - oder eben auch nicht./ mehr

Wolfgang Röhl / 06.07.2016 / 08:12 / 3

Wenn der Nazi mit dem Trecker kommt

Für ein linkes Tendenzprojekt wie die Amadeu-Antonio-Stiftung wäre es selbstredend höchst peinlich, mal festzuhalten: grün und braun passt in vielen Punkten – wenn auch beileibe nicht in allen – prima zusammen. Auch das könnte ein Grund sein, weshalb die völkischen Siedler „bisher wenig aufgefallen“ sind, wie die Stiftung moniert, weil braune Naturfreunde vielfach als grüne durchgehen./ mehr

Wolfgang Röhl / 30.06.2016 / 08:07 / 4

„Rechtsextremismus-Studie“: Ganz enthemmt im journalistischen Hier und Jetzt

In Teilen funktioniert sie noch, die Selbstkontrolle der Medienbranche. Alles lässt die „Lückenpresse“ nun auch nicht durchgehen. Der Stuss muss dann aber schon recht hässlich aussehen. Und so bekam Spiegel-online herrlich Prügel für einen „völlig ungeprüften und dramatisierenden" Bericht über eine erkennbar sackdünne Studie der Universität Leipzig zum Rechtsextremismus./ mehr

Wolfgang Röhl / 28.06.2016 / 00:01 / 3

Götz George (1938 – 2016)

Dem großartigen Schauspieler Götz George ist bereits alles Mögliche nachgerufen worden, darunter auch jede Menge Unsinn. In Endlosschleife rotiert zum Beispiel die Ansicht, es habe sich bei diesem Mannsbild um einen „Unbequemen“ gehandelt. Unbequeme werden normalerweise früher pensioniert. Eigentlich war Götz George nur ein großartiger Mime. „Schtonk“ - kriegt man nie mehr aus dem Kopf raus, seine Rolle als Auschwitz-Kommandant Höß ebensowenig. / mehr

Wolfgang Röhl / 23.06.2016 / 10:12 / 3

Zum Teufel mit dem W-Wort!

Wer aber waren „wir“? Der Redakteur und ich? Alle Mitglieder der Redaktion, in der ich damals arbeitete? Das W-Wort war früher omnipräsent im Juste Milieu. „Gerade wir als Deutsche...“, so ging ein „Zeit“-typisches Mantra. Die Welt als Wille und Wir-Vorstellung. Großes Wir-Harmonie-Gefühl-Gesülze, um die Leser „mitzunehmen“ respektive „abzuholen“, wie es im rotgrünen Quarksprech heißt? Ohne mich./ mehr

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