Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

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Wolfgang Röhl / 22.02.2018 / 06:29 / 18

Romy wurde vergewaltigt. Seelisch, aber immerhin

Wer erfahren möchte, welche Blüten die #metoo-Druckmaschine mittlerweile auszuspucken imstande ist, muss nur mal in die „Welt“ schauen. In dem noch teilweise vernunftgesteuerten Bürgerblatt erschien kürzlich eine als Filmkritik getarnte Abrechnung einer Frau mit zwei Männern, die Frevelhaftes getrieben hatten. Die beiden waren 1981 an die französische Atlantikküste gefahren, um auf ausdrückliche Einladung einer berühmten Filmschauspielerin eine Reportage über diese, damals etwas derangierte Dame anzufertigen. / mehr

Wolfgang Röhl / 19.02.2018 / 06:20 / 12

Dänemark: Hygge hat Grenzen

Hygge ist ein Lebensgefühl, das Geborgenheit, Harmonie, Friedfertigkeit, Gleichartigkeit und ähnlich Schönes verströmt. Der Hype um dieses Lebensgefühl ist mächtig nach Deutschland geschwappt. Doch jetzt reiben sie sich hier ein wenig die Augen. Während wir vor’m Bollerofen in dänischer Glückseligkeit versinken wollen, wirds in Dänemark ungemütlich. Besonders schlimm finden es manche Deutsche, wie die Dänen darauf reagieren. Sie sichern beispielsweise ihre Grenzen, um illegale Einwanderung zu stoppen. / mehr

Wolfgang Röhl / 04.02.2018 / 06:15 / 19

Mehr Respekt für Kevin Kühnert!

Er gilt „in seiner Partei als Mann der Zukunft“, glaubt der Branchendienst „Meedia“. Und dennoch: „Viele Medien behandeln den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert wie eine halbe Portion – Ausdruck eines gesellschaftlichen Problems.“ Es handelt sich um blanken Ageismus, die Benachteiligung von Menschen oder Gruppen wegen ihres Lebensalters. Schluss also mit der verdammten Jugenddiskriminierung! Mehr Respekt für Kevin Kühnert!/ mehr

Wolfgang Röhl / 19.01.2018 / 06:25 / 17

Wie Paypal mich zu einem besseren Menschen machte

Früher begann der Tag auf dem Land mit einer Schusswunde, und ein Mitgeschöpf lag tot in seinem Bau. Fast wäre auch ich der unseligen Jagdleidenschaft verfallen. Dann intervenierte PayPal. Ich erkannte mein Unrecht. Damit nicht genug: Ich weiß jetzt, wie man Haters umerziehen kann. Lesen Sie die ganze Geschichte!/ mehr

Wolfgang Röhl / 06.01.2018 / 06:23 / 33

Weihrauch-Warnung! Wir sind im Jahr des Heils

Von Wolfgang Röhl. Unsere Achtundsechziger haben 50-jähriges Dienstjubiläum. Die Selbstbeweihräucherungsrituale haben schon vor der Jahreswende mächtig an Fahrt zugelegt. Doch was haben sie uns hinterlassen: Nachgeborene Sitzpinkler, Stehpaddler, Liegeradler, Energiesparer, Windradenthusiasten, Fack-ju-Göthe-Gucker, Teilzeitveganer, Vollzeitachtsame, Hipsterbärtige, #metoo-Sirenen und Gendersternchensetzer, die vor jedem Zeitgeistquark katzbuckeln. Fürchte, auch danach wird nichts Nennenswertes kommen. / mehr

Wolfgang Röhl / 21.12.2017 / 06:25 / 33

Notleidende Medien, ran an die Staatsknete!

Von Wolfgang Röhl. Die „Paradise Papers“, ein schwer gehypter Enthüller der „Süddeutschen Zeitung“, gerieten zum Medienflop des Jahres 2017. Nur wenige Menschen interessierte, wie Firmen und Prominente an exotischen Plätzen ihre Steuern kleintricksen. Die SZ blieb auf den Recherchekosten sitzen. Wer soll künftig blechen? Der Steuerzahler, finden manche Medienschaffenden. Sie fordern für linke Investigationsbolzen eine Art Demokratieabgabe nach Staatsfunkart. Könnte in nicht allzu ferner Zeit klappen./ mehr

Wolfgang Röhl / 06.12.2017 / 06:09 / 10

#metoo: Alles begann mit dem Märchenprinzen

Von Wolfgang Röhl. Die Wurzeln von #metoo reichen zurück bis anno 1980! Da erschien im kleinen Hamburger Buntbuch-Verlag ein autobiografischer Szeneschmöker, der sich wie geschnitten Brot verkaufte: „Der Tod des Märchenprinzen“ handelt von der 24jährigen linken Frau Svende Merian, die per Kleinanzeige nach „unmännlichen Männern“ fahndet. Sie lernt ausgerechnet einen Obermacho kennen. Gerade wir als Deutsche dürfen also mit Stolz sagen: #metoo begann in Hamburg, nicht in Hollywood. Und zwar als #hetoo. Lest we forget./ mehr

Wolfgang Röhl / 22.11.2017 / 06:18 / 14

Vorsicht, bissiges Netz! Über Gegen-Öffentlichkeit

Von Wolfgang Röhl. Die etablierten Medien möchten die Welt von vorgestern mit einer erlesenen Journo-Schar als Schleusenwärter des Informationsangebotes wiederhaben. Jetzt wollen sie selbst Worte wie "Staatsfunk" auf den Index setzen. Dabei ist das eine exakte Zustandsbeschreibung. Jeder frische Blog, jede Webseite, die fragwürdige Gewissheiten mit Fakten konfrontiert, ist ein Abrissbirnchen gegen den real existierenden Hokuspokus. Und der Maschinenpark wächst! / mehr

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