Wolfgang Röhl

Wolfgang Röhl, geboren 1947 in Stade, studierte Literatur, Romanistik und Anglistik. Ab 1968 Journalist für unterschiedliche Publikationen, unter anderem 30 Jahre Redakteur und Reporter beim “Stern”. Intensive Reisetätigkeit mit Schwerpunkt Südostasien und Lateinamerika.  Autor mehrerer Krimis (zuletzt: “Brand Marken”). Lebt in Niedersachsen und Hamburg.

Weiterführender Link:
http://www.amazon.de/Brand-Marken-Kriminalroman-Wolfgang-Röhl/dp/3938097361

Archiv:
Wolfgang Röhl / 11.01.2017 / 14:53 / 9

Wenn Mimen politisch werden

Von Wolfgang Röhl. Im Showgeschäft wimmelt es von Menschen, die weder eine Eignung noch ein Mandat besitzen, weder Schimmer noch Ahnung haben, über komplexe Themen zu befinden, aber genau dies mit Hingabe verrichten. Die von Politik und Wirtschaft soviel verstehen wie die Kuh vom E-Gitarrenspiel, aber medienwirksam lamentieren können./ mehr

Wolfgang Röhl / 30.12.2016 / 18:00 / 14

Postfaktische Filterblasen 2016. Dummdeutsch reloaded

Von Wolfgang Röhl. Die Behauptung, Teile der Gesellschaft orientierten sich nicht mehr an Tatsachen, sondern an Gefühlen, Vorurteilen und Ressentiments, verdankt sich den herben Niederlagen, die das Juste Milieu letzthin einstecken musste. Ähnlich originell sind die sich im Dummsprech metastasenartig ausdehnenden Filterblasen. Hier ein paar Anwärter für die vorderen Plätze im semantischen Dämmlichkeitswettbewerb 2016./ mehr

Wolfgang Röhl / 21.12.2016 / 06:17 / 2

Nicht ohne meine Morddrohung!

Von Wolfgang Röhl. Shitstorm ist sowas von sowas von yesterday, sexy ist heute allenfalls noch die zünftige Morddrohung. Das Schöne daran: Man kann sie bei Bedarf als Joker einsetzen. Morddrohungen sind die neue Goldwährung im Contentbereich „Lebe wild und unbeugsam“. Nicht mal aktenfest vorweisen muss man eine Morddrohung. Die Angabe, von irgendwem irgendwie mit dem Tode bedroht worden zu sein, genügt für einen Eintrag in die A-Liste der Hassopfer./ mehr

Wolfgang Röhl / 01.12.2016 / 20:15 / 8

Woher kommt der Hass? Mely weiß Bescheid

Von Wolfgang Röhl. Doch, doch, Thilo Sarrazin und Mely Kiyak haben einiges gemein. Beide sind deutsche Publizisten, vertreten prononcierte Ansichten und ernten dafür teils Lob, teils kritische, wütende oder gar hundsgemeine Kommentare. Über letzteren Umstand beschwert sich Sarrazin nicht. Kiyak und andere Hassverfolgte dagegen haben ihren Postkasten zu einer Bühnennummer umgebaut, mit der sie seit vier Jahren durch die Theaterlandschaft tingeln./ mehr

Wolfgang Röhl / 24.11.2016 / 06:00 / 5

Fernsehen: Krimis für die Rente

Von Wolfgang Röhl. Bei den Öffis handelt es sich in erster Linie um Lohn- und Rentenzahlungsanstalten, denen auch ein Sendebetrieb angeschlossen ist. Zuvörderst geht es ihnen darum, den Mitarbeitern ein späteres sorgenfreies Ruhestandsleben zu ermöglichen. Was Inhalte betrifft, so geht der Trend zu immer mehr Krimis. Deren unablässige Vermehrung ist die zweite Großaufgabe der Öffis. Das erspart uns noch mehr Plasberg, Will, Maischberger.../ mehr

Wolfgang Röhl / 14.11.2016 / 06:29 / 0

„Erderwärmung? Ja bitte!“: Ein Verräter hat das Wort

Fragt man Patrick Moore nach seiner Meinung zu Wind- und Solaranlagen, wagt Moore eine Prognose: „Sie werden in Frieden rosten“. So spricht der Öko-Optimist. Der Mann war immerhin Gründungsmitglied von Greenpeace. Mit harten Fakten und schrägen Vergleichen sägt der subversive Mr. Moore fleißig am Glaubensgerüst von Zeitgenossen, die sich in der Church of Global Warming versammelt haben. / mehr

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