Quentin Quencher

Geboren 1960 in Glauchau, Sachsen, wuchs Quentin in der ehemaligen DDR auf, die er 1983 verließ. Seine Heimat war es nicht, die er verlassen hat, er war nie heimisch dort. Auch der Westen oder das wiedervereinigte Deutschland wurde ihm nie ein Zuhause. Immer ist sein Blick der eines Außenstehenden. Hier wie dort, heute wie damals. So ist er ein Vagabund zwischen den Welten. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Asien lebt er heute mit seiner Familie in Baden-Württemberg.

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http://www.quentin-quencher.de/
http://glitzerwasser.blogspot.de

Archiv:
Quentin Quencher / 21.05.2016 / 15:00 / 0

Die Baummenschen und die Vogelmenschen

Fürs Wohlergehen des Baummenschen ist am wichtigsten, was man nicht sieht, was unter der Erde, unter der Oberfläche ist. Stimmt dort irgendwas nicht, ist das Erdreich vielleicht zu locker oder zu fest, gibt es zu wenig oder zu viel Wasser, sind keine Pilzgeflechte vorhanden, so verkümmert er. / mehr

Quentin Quencher / 17.05.2016 / 06:00 / 2

Die Empörten - und ihr langer Weg zur Kernschmelze

Die Politik und die Geschichte kennt viele Beispiele erfolgreicher Empörungen, etwa die Grünen in den späten siebziger Jahren oder die ostdeutschen Montagsmaschierer in den späten Achtzigern. Sie verließen ihre sicheren Plätze und trugen eine lang aufgestaute Empörung in die Öffentlichkeit. Das ist heute nicht anders./ mehr

Quentin Quencher / 13.04.2016 / 13:00 / 1

Windmühlen und die Beherrschung des Raumes

Das ganze Land wird mit neuen Sakralbauten überzogen, und erinnert uns bei jedem Blick in die Landschaft, wer den öffentlichen Raum beherrscht. Sämtliche Kirchtürme, Minarette, Schlösser, Burgen oder Theater müssten vor Neid erblassen, angesichts der gigantischen Umdeutung von Heimat und Landschaft. / mehr

Quentin Quencher / 27.03.2016 / 21:01 / 20

Frau Käßmann träumt von Liebe

Was als scheinbarer Humanismus daher kommt, ist nur Beschreibung eines Idealbildes. Wichtig für die Orientierung, doch da einer Schein- oder Idealwelt entsprungen, als direkte Handlungsanweisung nicht brauchbar. Dafür braucht es die Alltagsmoral.Und die gebietet mir eben, Terroristen nicht zu umarmen, sondern sie unschädlich zu machen bevor sie mir oder meinen mir Nahestehenden etwas tun können. / mehr

Quentin Quencher / 20.03.2016 / 12:40 / 0

Der Effiziente

Ist das Ziel definiert, gilt nur der kürzeste Weg dahin. Musik, Kunst und Literatur haben für ihn nur einen Zweck, Menschen in eine Stimmung zu versetzen, in der sie eine gewisse Lockerheit gewinnen, um den Weg zum Ziel nicht als Last zu empfinden. Selbst der Glaube ist seinem Effizienzstreben untergeordnet, wie bei allem, so prüft er auch hier, wie Religiosität zur Effizienzsteigerung nützlich sein könnte./ mehr

Quentin Quencher / 14.03.2016 / 11:00 / 0

Du Miststück. Meine Depression und ich.

Von nun an wollte ich nur noch Verschwinden, mich im Nichts auflösen, um mit meinem Tod nicht irgendwelche mir nahestehenden Menschen zu belasten. Dass solche Gedanken bei Depressiven völlig normal sind, ahnte ich wohl, bei Alexander konnte ich es nun nachlesen./ mehr

Quentin Quencher / 12.03.2016 / 06:03 / 0

Das misstrauische Volk

Morgen wird gewählt. Und es wird Haltungsnoten fürs Volk geben. Besonders gespannt darf man sein, wie die Sachsen dabei wegkommen. Heute schreiben auf der Achse deshalb (fast) nur Sachsen über Sachsen. Unser Schwarzweißmaler Stefan Klinkigt, ebenfalls Sachse, visualisiert das Thema „Misstrauen“ mit einer politischen Galerie. / mehr

Quentin Quencher / 10.03.2016 / 16:30 / 1

Ein Arzttermin. Und ein Wahltermin.

Wenn Wahlen anstehen, dann wird auf einmal so getan, als ob auch die Menschen hinter den Zahlen interessieren. Vorher werden sie so behandelt wie bei einem Arzt, der dem Patienten nicht ins Gesicht schaut - und sich mit den Blutwerten zufrieden gibt. Und dann wundert man sich, wenn etwas falsches über den Gesundheitszustand herauskommt./ mehr

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