Quentin Quencher

Geboren 1960 in Glauchau, Sachsen, wuchs Quentin in der ehemaligen DDR auf, die er 1983 verließ. Seine Heimat war es nicht, die er verlassen hat, er war nie heimisch dort. Auch der Westen oder das wiedervereinigte Deutschland wurde ihm nie ein Zuhause. Immer ist sein Blick der eines Außenstehenden. Hier wie dort, heute wie damals. So ist er ein Vagabund zwischen den Welten. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Asien lebt er heute mit seiner Familie in Baden-Württemberg.

Weiterführende Links:
http://www.quentin-quencher.de/
http://glitzerwasser.blogspot.de

Archiv:
Quentin Quencher / 21.04.2017 / 12:15 / 2

Der Heuchler ist ein Geruchschamäleon

Von Quentin Quencher. Der Heuchler denkt von sich, er würde stinken. Sein eigener Geruch, so seine tiefe Überzeugung, ist anderen Menschen unangenehm. Dem versucht er vorzubeugen indem er drei mal täglich duscht. Ihm geht es darum, genauso wie seine Umgebung zu riechen. Der Heuchler ist sozusagen ein Geruchschamäleon./ mehr

Quentin Quencher / 01.04.2017 / 06:09 / 14

Polizei-Präsenz: Wie mein Landleben leidet

Von Quentin Quencher. Seit nun knapp neun Jahren wohne ich in einem rund 6 000-Seelen-Ort südlich von Stuttgart. Kürzlich wurde ich dort das erste mal von der Polizei angehalten. Sowas kam früher nicht vor. Die Polizei zeigte bei uns keinerlei Präsenz. Inzwischen ist das anders geworden. Es soll wohl das Sicherheitsgefühl der Bürger verbessern – leider fallen aber auch die kleinen Gesetzes-Sünden flach, die das Leben bislang so frei gemacht haben./ mehr

Quentin Quencher / 27.03.2017 / 12:30 / 5

Die Energiewende als spirituelle Kulturhalse

Von Quentin Quencher. Wie kommt Innovation in die Welt? Durch Mangel oder Überfluss? Die Ideologen der Nachhaltigkeit glauben offenbar fest an die Zukunftsfähigkeit einer Mangelgesellschaft. Doch sie könnten fundamental irren. Die Erfahrungen in der ehemaligen DDR sprechen jedenfalls dagegen. Statt Fortschritt gab es Notlösungen – das Ende ist bekannt./ mehr

Quentin Quencher / 06.01.2017 / 10:00 / 4

Ich und mein Moped: Profiling oder Kontrollquote?

Von Quentin Quencher. Was mir auffällt, ist das Missverhältnis der Kontrollen von Auto und Moped. Mit letzterem war ich so alle zwei Monate fällig, mit dem Auto nur alle fünf bis sechs Jahre. Genauer wurde es nicht begründet, war auch nicht notwendig, ich weiß ja selbst, dass die Mopeds gern frisiert oder gestohlen wurden, dass oft kein Führerschein vorhanden ist./ mehr

Quentin Quencher / 19.12.2016 / 18:00 / 0

Trump und die Rückzugsäume der Klimaschützer

Von Quentin Quencher. Das Narrativ Klimakatastrophe war sehr erfolgreich. Doch Erfolge müssen gesichert werden, wenn sie nachhaltig sein sollen. Dazu haben die Klimaschützer Institutionen besetzt oder geschaffen, die die Programmatik abseits von Konjunkturen umsetzen. Donald Trumps Personalentscheidungen zeigen, dass er den Mechanismus verstanden hat./ mehr

Quentin Quencher / 29.11.2016 / 09:54 / 8

„Kuba wäre vollständig vernichtet worden“

Ex-US-Verteidigungsminister Robert McNamara fragte 1992, als er Fidel Castro traf, ob dieser 1) über die stationierten Atomwaffen auf Kuba während der Kubakrise informiert war? 2) Wenn ja, ob er geraten hätte diese im Angriffsfall einzusetzen? 3) Was wäre dann aus Kuba geworden? Fidel Castro antwortete: 1) „Ich wusste es.“ 2) „Ich hätte es Chruschtschow nicht empfohlen, ich tat es.“ 3) „Kuba wäre vollständig vernichtet worden.“/ mehr

Quentin Quencher / 24.10.2016 / 15:54 / 3

Lasst Fatalisten um mich sein!

Das Bedürfnis Geschehenes ungeschehen zu machen haben wir alle, zumindest im privaten persönlichen Bereich. Wer möchte es nicht manchmal tun, die Zeit zurückdrehen zu einem Punkt, an dem verhängnisvolle Fehlentscheidungen getroffen wurden. Die eigene Berufswahl möglicherweise, eine Ehe, ein Hauskauf. Reichsbürger scheinen auch solche Typen zu sein, aber sie sind damit nicht alleine. Richtig im hier und jetzt sind nur die Fatalisten zu hause./ mehr

Quentin Quencher / 16.10.2016 / 12:04 / 2

Warum wir Stereotypen brauchen und darüber lachen dürfen

„Bei den Engländern ist alles erlaubt was nicht verboten ist, bei den Deutschen ist alles verboten was nicht erlaubt ist und bei den Italienern ist alles erlaubt, auch wenn es verboten ist.“ Kann man Mentalitätsdifferenzen besser beschreiben? Andererseits: Ist dieser Witz mit seinen Stereotypen nicht rassistisch? Fest steht: Hätten die Väter des Euro die Weisheit dahinter ernster genommen, dann hätten wir heute wahrscheinlich ein Problem weniger./ mehr

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