Quentin Quencher

Quentin Quencher wurde 1960 in Sachsen geboren. Der Vater Schmied, die Mutter Weberin. Mit 19 Jahren das erste mal Vater, mit 20 verheiratet, mit 21 Ausreiseantrag gestellt. 1983 nach Westdeutschland, Stuttgart, übersiedelt. Nach Aufenthalten auf den Philippinen hat er seine heutige Frau dort kennengelernt und wanderte zeitweilig aus. 2008 Rückkehr nach Deutschland, mit Familie. Angestellter Geschäftsführer in einem kleinem Raumausstatterbetrieb, und nach der Geburt des letzten Kindes, des fünften in zweiter Ehe, des achten insgesamt, seit 2010 zuerst Elternzeit, dann Hausmann. Literarische Aha-Erlebnisse (eine kleine Auswahl): Tolstois Auferstehung, Canettis Masse und Macht, Grimms Märchen. Quencher schrieb das Buch „Der Wald, die Deutschen und die D-Mark“.

Weiterführende Links:
http://www.quentin-quencher.de/
http://glitzerwasser.blogspot.de
https://twitter.com/QQuencher
http://www.science-skeptical.de/artikel/der-wald-die-deutschen-und-die-d-mark/0012038/

Archiv:
Quentin Quencher / 16.10.2016 / 12:04 / 2

Warum wir Stereotypen brauchen und darüber lachen dürfen

„Bei den Engländern ist alles erlaubt was nicht verboten ist, bei den Deutschen ist alles verboten was nicht erlaubt ist und bei den Italienern ist alles erlaubt, auch wenn es verboten ist.“ Kann man Mentalitätsdifferenzen besser beschreiben? Andererseits: Ist dieser Witz mit seinen Stereotypen nicht rassistisch? Fest steht: Hätten die Väter des Euro die Weisheit dahinter ernster genommen, dann hätten wir heute wahrscheinlich ein Problem weniger./ mehr

Quentin Quencher / 06.10.2016 / 10:38 / 1

Der Aberglaube meiner Mutter und das Klimaabkommen

„Seid vorsichtig mit dem Stollen, wenn einer zerbricht wird noch vor Weihnachten jemand in der Familie sterben,“ sagte meine Mutter. Prophezeiungen haben immer nur einen Zweck: zu disziplinieren. So habe ich es jedenfalls gelernt. Es hat bei mir nicht geklappt und wird auch nie klappen. Ich lasse mich nicht mit falschem Zauber disziplinieren/ mehr

Quentin Quencher / 26.09.2016 / 18:00 / 1

Technik könnte ein Instinkt des Menschen sein

Menschsein könnte bedeuten, die Technik als Teil des Selbst zu begreifen, als eine Naturkonstante, die es dem Menschen ermöglicht, aus seiner Begrenztheit heraus zu kommen. Technik wäre dann ein Instinkt des Menschen. Verzicht als Lösungsstrategie widerspricht hingegen unseren Trieben. / mehr

Quentin Quencher / 18.09.2016 / 10:18 / 2

Es war so schön von universalistischen Idealen zu träumen

Jeder Blick der sie trifft ist ein fragender: Was willst du hier? Hast du Böses vor? Bist du ein Flüchtling? Das ist nicht angenehm, doch was sollen die Deutschen machen? Und so setzt sich eine Spirale in Gang. Der Ausländer, der sich ständig beobachtet sieht, sucht nun seinen geschützten Raum unter seinesgleichen, und diese Separierung macht dann die Deutschen noch misstrauischer. Sie fühlen sich nun selbst beobachtet und begutachtet./ mehr

Quentin Quencher / 11.09.2016 / 16:07 / 3

Die Arbeitswelt derer, die mit ihren Händen Geld verdienen

In Deutschland gibt es zur Zeit knapp eine Million Leiharbeiter, die alle davon träumen in den großen Unternehmen, die sie beschäftigen, einen sicheren, festen Job zu ergattern. Doch die Aussichten sind mager. Verstört nehmen sie zur Kenntnis, dass beispielsweise DAX-Konzerne mehr Flüchtlinge einstellen sollen. Und es steht die Frage im Raum: Wären wir nicht zuerst mal dran?/ mehr

Quentin Quencher / 05.09.2016 / 06:00 / 7

Die „aufsuchende Verbraucherberatung“ kommt

Was ist unter „Aufsuchender Verbraucherberatung“ mit einer „direkten Ansprache im Wohnumfeld“ zu verstehen? Ganz einfach: So wie bis vor kurzem auf jedem Förderungsantrag „Nachhaltigkeit“ oder „Klima“ drauf stehen musste um an Staatsknete zu kommen, so wird jetzt halt „Soziale Integration im Quartier" bemüht./ mehr

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