Quentin Quencher

Quentin Quencher wurde 1960 in Sachsen geboren. Der Vater Schmied, die Mutter Weberin. Mit 19 Jahren das erste mal Vater, mit 20 verheiratet, mit 21 Ausreiseantrag gestellt. 1983 nach Westdeutschland, Stuttgart, übersiedelt. Nach Aufenthalten auf den Philippinen hat er seine heutige Frau dort kennengelernt und wanderte zeitweilig aus. 2008 Rückkehr nach Deutschland, mit Familie. Angestellter Geschäftsführer in einem kleinem Raumausstatterbetrieb, und nach der Geburt des letzten Kindes, des fünften in zweiter Ehe, des achten insgesamt, seit 2010 zuerst Elternzeit, dann Hausmann. Literarische Aha-Erlebnisse (eine kleine Auswahl): Tolstois Auferstehung, Canettis Masse und Macht, Grimms Märchen. Quencher schrieb das Buch „Der Wald, die Deutschen und die D-Mark“.

Weiterführende Links:
http://www.quentin-quencher.de/
http://glitzerwasser.blogspot.de
https://twitter.com/QQuencher
http://www.science-skeptical.de/artikel/der-wald-die-deutschen-und-die-d-mark/0012038/

Archiv:
Quentin Quencher / 24.05.2017 / 06:15 / 3

Kultureller Drill: Meine Befehls-Verweigerung

Von Quentin Quencher. Ich reagiere nun eben mal ganz allergisch auf Befehle. Schon immer, ich habe mich nicht in den Dreck geworfen als der Ausbilder „Stellung!“ rief, und werde es heute erst recht nicht tun. Diese Freiheit nehme ich mir einfach, das kann nicht jeder. Die Konsequenzen betrachtend, die sich aus einer Befehlsverweigerung ergeben, sind beim militärischen und beim kulturellen Befehl nicht sehr verschieden. Mindestens die Karriere ist futsch./ mehr

Quentin Quencher / 12.05.2017 / 17:53 / 0

Warum Leitkultur? Noch nie was von Heimat gehört?

Von Quentin Quencher. Wir sollten uns das ganze Gedöns sparen, indem wir versuchen, zu erklären was "deutsch sein" bedeutet, oder (Verfassungs) -Patriotismus oder gar Leitkultur. Wir sollten besser damit beginnen, einen gemeinsamen Nenner für den Begriff Heimat zu finden. Heimat ist der Ort des Individuums, Leitkultur & Co. dienen als Spielball des Kollektivismus./ mehr

Quentin Quencher / 21.04.2017 / 12:15 / 2

Der Heuchler ist ein Geruchschamäleon

Von Quentin Quencher. Der Heuchler denkt von sich, er würde stinken. Sein eigener Geruch, so seine tiefe Überzeugung, ist anderen Menschen unangenehm. Dem versucht er vorzubeugen indem er drei mal täglich duscht. Ihm geht es darum, genauso wie seine Umgebung zu riechen. Der Heuchler ist sozusagen ein Geruchschamäleon./ mehr

Quentin Quencher / 01.04.2017 / 06:09 / 14

Polizei-Präsenz: Wie mein Landleben leidet

Von Quentin Quencher. Seit nun knapp neun Jahren wohne ich in einem rund 6 000-Seelen-Ort südlich von Stuttgart. Kürzlich wurde ich dort das erste mal von der Polizei angehalten. Sowas kam früher nicht vor. Die Polizei zeigte bei uns keinerlei Präsenz. Inzwischen ist das anders geworden. Es soll wohl das Sicherheitsgefühl der Bürger verbessern – leider fallen aber auch die kleinen Gesetzes-Sünden flach, die das Leben bislang so frei gemacht haben./ mehr

Quentin Quencher / 27.03.2017 / 12:30 / 5

Die Energiewende als spirituelle Kulturhalse

Von Quentin Quencher. Wie kommt Innovation in die Welt? Durch Mangel oder Überfluss? Die Ideologen der Nachhaltigkeit glauben offenbar fest an die Zukunftsfähigkeit einer Mangelgesellschaft. Doch sie könnten fundamental irren. Die Erfahrungen in der ehemaligen DDR sprechen jedenfalls dagegen. Statt Fortschritt gab es Notlösungen – das Ende ist bekannt./ mehr

Quentin Quencher / 06.01.2017 / 10:00 / 4

Ich und mein Moped: Profiling oder Kontrollquote?

Von Quentin Quencher. Was mir auffällt, ist das Missverhältnis der Kontrollen von Auto und Moped. Mit letzterem war ich so alle zwei Monate fällig, mit dem Auto nur alle fünf bis sechs Jahre. Genauer wurde es nicht begründet, war auch nicht notwendig, ich weiß ja selbst, dass die Mopeds gern frisiert oder gestohlen wurden, dass oft kein Führerschein vorhanden ist./ mehr

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