Jesko Matthes

Jesko Matthes ist Arzt und lebt in Deutsch-Evern.

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Jesko Matthes, Gastautor / 04.01.2018 / 17:30 / 7

Warum die Linke nicht mehr sexy ist

Von Jesko Matthes. Es gab Zeiten, da war die Linke sexy. Die Rechte war bieder, prüde, verklemmt. Das war damals, in der guten, alten Zeit, in der Terroristen noch Deutsche waren, Miniröcke noch links, Spießer noch rechts. Aber die Linke wurde alt. Sie begann, die Fleischtöpfe zu verteidigen, die Karrieren zu sichern, den Langen Marsch durch die Institutionen mit dem Bezug von Pensionen und Renten abzuschließen. / mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 26.12.2017 / 16:38 / 3

Die 35 Millimeter der Gerda Taro

Von Jesko Matthes. Ein Jahrestag ist mir 2017 durchgerutscht, der Todestag einer Frau: Gerda Taro. Sie starb vor 80 Jahren, einen Tag, nachdem sie auf der Flucht von einem Panzer der „eigenen“ Truppen überrollt worden war, für die sie in der Rolle arbeitete, die man heute vielleicht die eines embedded photographer nennen würde: im Spanischen Bürgerkrieg./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 25.12.2017 / 06:24 / 2

Der letzte Jedi

Von Jesko Matthes. Haben Sie schon den aktuellen „Star-Wars“- Film, Episode 8, gesehen? Wie sonst auch im täglichen Leben weiß man nicht, ob die Guten die Guten bleiben und die Bösen die Bösen, die „Macht“ ist ein menschlich' Ding, sie hat immer beide Seiten. Gern gehen am Horizont zwei Sonnen auf oder unter, und Spielcasinos sind diesmal eher „retro“ und arm an lustigen Aliens, nur ein kleiner Dicker macht ein bisschen Slapstick./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 24.12.2017 / 16:30 / 1

Das rotnasige Rentier: Aktuell und vergessen

Von Jesko Matthes. Als ich klein war, dankenswerterweise auch noch, als ich schon groß war, da gab es in Berlin etwas, das im Advent einfach „Kult“ war, wenn man das Radio einschaltete. Es handelte sich um das Lied über ein Rentier. Es hieß Rudolph. Hören Sie „Rudolph, the red-nosed reindeer“, bitte noch einmal. Hören Sie genau zu, was ein deutscher Jude im Advent zu seinen Erfahrungen mit den Rentieren zu berichten weiß. / mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 20.12.2017 / 17:06 / 17

Kulturtolerante Weihnachtsfeier am Lüneburger Johanneum

Von Jesko Matthes. Seit 1993 lebe ich, mit einer Unterbrechung von gut vier Jahren, in Lüneburg. Das renommierteste Lüneburger Gymnasium heißt Johanneum, gegründet 1406. Und es vollzieht den Kotau vor einer Schülerin, die offensichtlich noch nicht einmal die heilige Schrift ihrer eigenen Minderheit kennt. Doch die Mehrheit zieht den Schwanz ein und schleicht davon wie ein geprügelter Hund. Und verhöhnt nebenbei die Ziele des niedersächsischen Schulgesetzes./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 19.12.2017 / 10:00 / 3

SPON – oder: Das Gesundbeten des Terrors

Von Jesko Matthes. Alles „wohl nicht so gefährlich wie gedacht“? Das ist die Logik, mit der SPON uns die Bedarfsplanung personell und taktisch überforderter Sicherheitsorgane als seine Beruhigungspille verkaufen will. Und, wie pietätvoll von SPON, das am Vorabend des Tages getan zu haben, an dem sich das Attentat vom Berliner Breitscheidplatz zum ersten Male jährt./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 18.12.2017 / 10:31 / 23

Elf Lacher und ein Tatort

Von Jesko Matthes. Ach, Wotan Wilke Möhring, warum lässt Du Dich für sowas verheizen? Kommisar Falke ermittelt im Zentrum des Rechtspopulismus. Natürlich ist Kommissar Falke in einem Multikulti-Stadtteil voller Harmonie aufgewachsen, vor dreißig Jahren, als er sich dort als einziger Deutscher zum Boxsport angemeldet hat. Das verschafft ihm die nötige Street-Credibility – im Tatort. Im richtigern Leben kann man über so viel Klischees nur den Kopf schütteln. / mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 16.12.2017 / 18:00 / 8

Ein Brief an meine Mutter

Von Jesko Matthes. Mutter, Du wärest zufrieden, wüsstest Du, was ich als Arzt 2015 für Flüchtlinge getan habe. Du wärest entsetzt gewesen ob der Banalitäten, mit denen eine ganze Regierung meinte, uns über die größte Aufgabe seit dem Mauerfall hinweg trösten zu müssen: „Wir schaffen das.“ Auch Du hättest sofort gefragt: „Wir – Wer ist das?“ Spätestens nach dem Attentat des Anis Amri vor einem Jahr hättest du gesagt: „Lass Dich kein zweites Mal missbrauchen. Einmal genügt.“/ mehr

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