Jesko Matthes

Jesko Matthes ist Arzt und lebt in Deutsch-Evern.

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Jesko Matthes, Gastautor / 17.02.2018 / 17:32 / 3

Die neue Zeit durch eine alte Linse betrachten

Weder im Leben noch in der Fotografie soll jemand für mich entscheiden. Scharf stellen will ich selbst, die Blende wählen auch, wie früher. Die lustige neue Technik, die mir das Denken abnimmt, soll auf das reduziert bleiben, was ich will: das Ergebnis selbst bestimmen. Das rate ich auch allen Freunden der Politik wie denen der klassischen Fotografie: Die neue Zeit durch eine alte Linse betrachten. Solche Aufnahmen werden einfach schöner. Und plausibler./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 09.02.2018 / 16:30 / 0

Genießen Sie den Augenblick!

Derzeit steige ich gern aus aus dem Alltag der Koalitionsspielchen, der Gender-, Energie-, Europa-, Donald-Trump-Diskurse und Migrationsdiskussionen. Dabei hilft mir die Fotografie. Die Kamera und das Sehen, das Hinsehen, das Einfühlen, das Nachdenken. Die Fotografie hat eine sehr seltsame, eigenartige Besonderheit. Sie hält etwas fest, das aussieht oder klingt, als wäre es gestern gewesen. Dabei ist es ewig her. / mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 02.02.2018 / 18:00 / 3

Mut im Wendland: Warum wir? Warum nicht Springer?

Aus welchem rechtsradikal pegida-populistischen Portal stammt dieser Satz: "An der öffentlichen Denuziationskampagne sind die Mainstream-Medien federführend beteiligt." Lassen Sie sich überraschen, wir sind im Wendland! Und bewundern Sie das Rückgrat, mit dem man dort drohenden Gewalttätern entgegen tritt./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 26.01.2018 / 11:43 / 22

Anpfiff zum Bruch des Grundgesetzes

Inzwischen wird schon in zwei namhaften Fußballvereinen diskutiert, wie man die eigenen Reihen mit Unvereinbarkeitsbeschlüssen von AfD-Wählern säubert. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass im Grundgesetz auch von der freien Entfaltung der Persönlichkeit die Rede ist, und davon, dass niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Derartige Versuche sind deshalb exakt so mutig, wie es ein wohlfeiler Aufruf zum Bruch des Grundgesetzes eben sein kann./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 22.01.2018 / 16:03 / 6

Der längste Arztbesuch Ihres Lebens

Planen Sie schon mal voraus! Wenn Sie 2019 zum Arzt gehen, könnte es der längste Arztbesuch in Ihrem Leben werden. Denn ab dann ist für die Ärzte die neue Telematik-Infrastruktur der Kassen verbindlich. Die dürften künftig womöglich mehr Zeit mit Support-Hotlines verbringen als mit Patienten. Es ist mit Wartezeiten zu rechnen – ähnlich denen auf die Eröffnung des BER. / mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 21.01.2018 / 12:00 / 15

Ich vermisse Willy Brandt

Der Kniefall von Willi Brand in Warschau wurde zur ikonografischen Geste. Inzwischen gefällt sich das SPD-Spitzenpersonal darin, Polen und auch Repräsentanten andere Länder zu beschimpfen oder als "Hetzer" zu verunglimpfen. So etwas hätte sich vor ein paar Jahren noch verboten. Die SPD scheut sich noch nicht einmal, die Gedankenfreiheit über Bord zu werfen. Wie werden diese Leute denn weiter regieren, wenn sie sich dazu entschließen? Und wie könnten diese Leute je Opposition machen? / mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 17.01.2018 / 15:39 / 3

Unwort des Jahres und Unregierung des Jahres

Bestimmt sollte das Unwort des Jahres, „alternative Fakten", eher deren Urheber im Weißen Haus anprangern. Obwohl es ein importiertes Unwort ist, so passt es doch gut in das Deutschland der Gegenwart. Es hätte zwar noch eine ganze Reihe ähnlich passender Unworte gegeben, aber was passt besser zur Grundlage einer neuen „Großen Koalition" als dieses Wortpaar? Irgendwie beschleicht mich das belustigende Gefühl, ich solle von „alternativen Fakten“ am Ende sogar regiert werden, mögen sie nun Angela Merkel, Martin Schulz oder Horst Seehofer heißen./ mehr

Jesko Matthes, Gastautor / 08.01.2018 / 10:34 / 4

Und wo lassen Sie diskriminieren?

Von Jesko Matthes. Wenn der Staat selbst nicht bereit ist, zu urteilen und zu sortieren, an seinen Grenzen nicht trennscharf arbeitet und funktioniert, dann delegiert er diese Staatsaufgabe automatisch nach unten, auch an jene, die wahrscheinlich weniger kompetent sind. Dann diskriminieren die Bürger, oft genug ohne jede Trennschärfe. Der Staat züchtet so Misstrauen und gegenseitigen Hass und produziert eine gespaltene Gesellschaft./ mehr

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