Erik Lommatzsch

Dr. Erik Lommatzsch ist Historiker und lebt in Leipzig.

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http://erik-lommatzsch.com/

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Erik Lommatzsch, Gastautor / 15.03.2018 / 11:30 / 10

Sigmar Gabriel, der stillgelegte Hansdampf

Einer, der aus dem Amt geschieden ist und kein vergleichbares mehr in Aussicht hat, kann jetzt auf seine Karriere zurückblicken: Partei-Pop-Beauftragter, Parteivorsitzender, Bundesminister. Er konnte Wähler beschimpfen und verschiedene Meinungen gleichzeitig vertreten. Als das Ende der Amtszeit nahte, hieß es plötzlich, er sei der beliebteste Minister gewesen. Warum?/ mehr

Erik Lommatzsch, Gastautor / 12.03.2018 / 11:00 / 8

„Dead White European Male“ – schon wieder in Dresden

Zwei Frauen haben sich für DWEM entschieden. Falls Sie es nicht wussten: DWEM ist ein Akronym für „Dead White European Male“, wahlweise auch „Man“ statt „Male“. Und der tote weiße europäische Mann ist nun wahrlich nichts Gutes. Doch der DWEM hat jüngst in Dresden Verteidigerinnen gefunden: Eine Autorin und eine Buchhändlerin, von der sie zu einer Lesung eingeladen wurde. War das ein Ausflug an die Grenzen der akzeptierten Meinungsvielfalt?/ mehr

Erik Lommatzsch, Gastautor / 09.01.2018 / 06:06 / 24

Wenn das Ende kommt: Wer malt Angela Merkel?

Deutsche Bundeskanzler lassen sich nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt von einem bekannten Künstler porträtieren und dieses Porträt wird dann in der Ahnengalerie im Kanzleramt aufgehängt. Ist es nicht langsam an der Zeit, darüber nachzudenken, wer geeignet wäre, das Bild von Angela Merkel zu gestalten? Es gibt aber auch historische Analogien, die über ein klassisches Merkel-Bild hinausweisen./ mehr

Erik Lommatzsch, Gastautor / 28.12.2017 / 14:55 / 2

Aufheiterung und Zuversicht auf dem Zentralfriedhof

Von Erik Lommatzsch. Es handelt sich eigentlich um eine Stadt. 300.000 Behausungen, jedes Jahr zählt man 4.000 Zuzüge. Die Einwohner des Wiener Zentralfriedhofs sind zudem multikulturell bis zum Gehtnichtmehr. Und im Museumsshop kann man sich inmitten origineller Geschenke „für den kleinen und großen Bestatter von morgen“, wie dem Bastelfriedhof oder der historischen Lego-Leichentram, trefflich vom realen Irrsinn der friedhofsfern Lebenden erholen./ mehr

Erik Lommatzsch, Gastautor / 25.10.2017 / 09:29 / 8

Kleines Karo im größten Parlament

Von Erik Lommatzsch. Der Präsident des Deutschen Bundestages – immerhin nach dem Bundespräsidenten der zweithöchste Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland – stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die eine oder andere Klippe in der Geschichte dieses Amtes verdient es, aus der Versenkung geholt zu werden. Vieles ist gar nicht so neu – und auch der bislang größte deutsche Bundestag beweist Kontinuität im kleinen Geist./ mehr

Erik Lommatzsch, Gastautor / 08.10.2017 / 10:26 / 6

CSU: Die Geschichte der Bettvorleger

Von Erik Lommatzsch. Hätte Horst Seehofer nicht selbst den Vergleich der heutigen Gespräche mit der Schwesterpartei zum Kreuther CSU-Trennungsbeschluss von 1976 gezogen, würde man ihm diesen ersparen. Offenbart er doch eine gewisse Tradition des Auftrumpfens mit großem Theaterdonner mit späterem stillen Einknicken vor der großen Schwester. Oder wollte der CSU-Vorsitzende damit genau das ankündigen?/ mehr

Erik Lommatzsch, Gastautor / 30.09.2017 / 18:20 / 2

Vor 35 Jahren: Kohl Kanzler

Von Erik Lommatzsch. Was war das für eine Zeit? Als "konservativ" bezeichnet zu werden, hatte noch nichts Anrüchiges. Der Deutsche Bundestag stand kurz vor dem Einzug einer neuen Partei, mit der die alteingesessenen Fraktionen noch eine ganze Weile fremdelten. Niemand hätte die Phantasie aufbringen können, sich eine Jamaika-Koalition vorzustellen. Vor 35 Jahren, am 1. Oktober 1982, begann die noch längste Amtszeit eines deutschen Bundeskanzlers./ mehr

Erik Lommatzsch, Gastautor / 11.09.2017 / 16:56 / 7

Zeitschriften: Nach Cicero jetzt Cato

Von Erik Lommatzsch. Cicero ist schon viele Jahre lang Namensgeber einer deutschen Zeitschrift. Jetzt wurde auch der Name seines Zeitgenossen Cato zum Zeitschriftentitel. Ein passender Name? Ein altrömischer, nerviger Meckersack war er, dieser namensgebende Cato . Man hätte ihn seinerzeit allerdings mal nicht nur reden lassen, sondern ihm auch zuhören sollen. Zum republikanischen Gemeinwesen und dessen Verfall hatte er das eine oder andere zu sagen, angekommen ist es nicht so recht. / mehr

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