Bernhard Lassahn

Bernhard Lassahn geboren 1951 ist ein deutscher Schriftsteller. Lassahn begann als Liedermacher und Verfasser von satirischer Prosa. Seit den 1990er Jahren schreibt er vorwiegend Kinderbücher. Zusammen mit Walter Moers und Rolf Silber verfasste er Geschichten von Käpt’n Blaubär für Die Sendung mit der Maus. Er lebt in Berlin und tritt dort regelmäßig im Zebrano-Theater auf.

Weiterführende Links:
http://www.bernhard-lassahn.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Lassahn

Archiv:
Bernhard Lassahn / 17.07.2017 / 06:15 / 5

Eine Art Liebeserklärung: Der neue Sokrates

Von Bernhard Lassahn. Jordan Peterson bedeutet mir viel. Freunde von mir machen sich schon Sorgen um mich, weil sie den Eindruck haben, dass ich geradezu süchtig bin. Tatsächlich sehe ich mir jeden Morgen zum Frühsport einen Clip von ihm an. Es gibt ja auch täglich neue. Wer ist denn nun dieser Jordan Peterson? Er ist der Neue Sokrates, der Held der freien Rede – „the hero of free speech“ –, er ist die Neue Vaterfigur auf youtube. Im Ernst. Das sind nicht meine Worte. Ich zitiere nur./ mehr

Bernhard Lassahn / 29.06.2017 / 06:15 / 1

Mein WhatsApp heißt jetzt wart’s ab

Von Bernhard Lassahn. Ich habe eine neue App, die meinem Alter entspricht und meinem Lebensrhythmus besser angepasst ist. Ich nutze nicht mehr WhatsApp, sondern Wart’s-ab, eine App mit eingebauter Verzögerung von mindestens 48 Stunden, mit dem neuen Update ist sie sogar noch langsamer geworden. So werden meine Wünsche und Grüße wieder aufrichtig und persönlich. Aber lesen Sie selbst./ mehr

Bernhard Lassahn / 01.06.2017 / 06:10 / 6

Wer lacht hier? - Die gerechte Sprache kennt keinen Scherz

Von Bernhard Lassahn. „Ich dachte immer“, überlegte Old Shatterhand, „die roten Frauen wären sowieso Nichtraucher ...“ „Nichtraucherinnen“, verbesserte Winnetou. Da erkannte Old Shatterhand den Ernst der Lage. Er war sprachlos, er konnte nicht einmal mehr ein leises „Uff“ hervorbringen. Er musste in Ruhe nachdenken und unterließ es, vorschnell „verstehe“ zu sagen. Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Die gerechte Sprache kennt keinen Scherz. / mehr

Bernhard Lassahn / 28.05.2017 / 13:04 / 6

Das kleine Wörtchen „alle“ lockt alle in die Falle. Die Sprachveränderung (4).

Von Bernhard Lassahn. Es ist ja nicht schlimm, wenn Politiker, Poeten sowie alle anderen, die gerne viel reden, sich mit unwichtigen Dingen befassen, schlimm ist, wenn sie uns zwingen mitzumachen. "Geschlechtergerechte Sprache" spaltet auch da, wo das unterschiedliche Geschlecht zuvor keine Rolle spielte. Das unscheinbare Wort „alle“ hätte uns warnen müssen. / mehr

Bernhard Lassahn / 27.05.2017 / 12:15 / 11

Versteckte Täter in sprachlichen Grauzonen. Die Sprachveränderung (3)

Von Bernhard Lassahn. Im Rahmen des evangelischen Kirchentages gab es eine Debatte unter dem Titel „Für eine sanfte Revolution der Sprache“. Die anderen Diskussionsteilnehmer standen der geschlechter- oder gendergerechten Sprache ausnahmslos positiv gegenüber. Ich sage es deutlich: Ich bin gegen eine gendergerechte Sprache. Sie ist schädlich. Zwei Stunden waren angesetzt, ich hatte gefühlte 6 Minuten Zeit, kritische Anmerkungen zu machen. / mehr

Bernhard Lassahn / 26.05.2017 / 13:26 / 8

In den Wind reden: Die Sprachveränderung (2)

Von Bernhard Lassahn. Nach dem ersten Schritt kommt der zweite. Wir haben A gesagt, nun sollen wir B sagen. Die Stimme im Navi, die uns unablässig ermahnt hatte „Bei der nächsten Gelegenheit, bitte wenden“, haben wir überhört. Wir sind weiter gefahren, die geschlechtergerechte Sprache war eine Zwischenstation. Nun geht es weiter in Richtung gendergerechte Sprache./ mehr

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