Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Seit 2008 als freier Publizist (u.a. „Die Welt“) und Privatdozent (TU Berlin) tätig. Wohnt in Berlin.

Archiv:
Gerd Held / 20.07.2016 / 06:25 / 22

Im Gefängnis der Worte (2): Die Rede von „den Flüchtlingen“

Im offiziösen Sprachkodex, der die Politik und die Medien in Deutschland bestimmt, werden bis heute - allen zwischenzeitlichen Erfahrungen zum Trotz – die ins Land drängenden Migranten mit dem Oberbegriff „Flüchtlinge“ geführt. Es gibt treffende und irreführende Bezeichnungen. Manchmal darf man von „Lügenworten“ sprechen, wenn sie ganz offensichtlich und wiederholt die wahren Verhältnisse verschleiern. / mehr

Gerd Held / 04.07.2016 / 06:15 / 17

Im Gefängnis der Worte (1): „Fremdenfeindlich“

Indem jemand für „fremdenfeindlich“ erklärt wird, wird er selber zum Feind erklärt. So geschieht eine Unterteilung der politischen Landschaft nach dem Freund-Feind-Schema. Für das politische Leben ist das keine Kleinigkeit. Zwischen Feinden gibt es keine rationale Auseinandersetzung. „Feind“ ist ein totalitärer Begriff, der dem Anderen das Bürgerrecht abspricht./ mehr

Gerd Held / 22.06.2016 / 10:00 / 0

Die britische Revolte gegen die Entstaatlichung

Wo eine Entstaatlichung der Politik stattfindet, wird die Demokratie ausgehebelt. Das alles ist ein schon weit fortgeschrittener Prozess, gegen den sich nun ein wachsender Widerstand richtet. Großbritanniens Votum wird Folgen für Gesamteuropa haben und - so oder so - eine Dynamik auslösen./ mehr

Gerd Held / 18.06.2016 / 06:28 / 3

Brexit: Neue Chancen der Selbstbehauptung

Das „Immer enger vereint“ der EU ist ein Anachronismus. Eine immer stärker durchregulierte, protektionistische Großraumwirtschaft ist nicht etwas ganz Neues „für das 21. Jahrhundert“, sondern ein Wiedergänger von Paradigmen, die sich schon im 20. Jahrhundert erschöpft haben. Der Brexit kann auch als Tür ins Freie gesehen werden./ mehr

Gerd Held / 31.05.2016 / 06:00 / 4

Dossier: Die Legende von Europas Nahostschuld

Im Zusammenhang mit der Armenien-Abstimmung im Bundestag wird in deutschen Medien eine Verantwortung Europas für die Misere der arabisch-islamischen Welt konstruiert. Diese Legende ist zugleich ein Kern der IS-Propaganda. / mehr

Gerd Held / 27.05.2016 / 06:15 / 8

Europa ist nicht von der Türkei abhängig

Nicht nur Deutschland kann seine Grenze nicht kontrollieren, auch Europa kann es nicht. Erzählen Frau Merkel und ihre Hofschranzen. Wie wird diese Unfähigkeit eigentlich begründet? Was wird an technischen, polizeilichen, militärischen Argumenten vorgelegt? Nichts./ mehr

Gerd Held / 18.05.2016 / 07:35 / 4

Dossier: Die Maut-Affäre als Lehrstück über die EU

Das deutsche Maut-Projekt ist besser als sein Ruf und es ist gerecht, weil es eine bestehende Schieflage zwischen inländischen und ausländischen Autobahn-Nutzern beseitigt. Doch die EU-Kommission lehnt das ab. Sie tut so, als wäre das deutsche Fernstraßennetz schon europäisches Kollektiveigentum. Europäisierung wird so zur Enteignung. Das Ergebnis ist institutionalisiertes Schwarzfahren. / mehr

Gerd Held / 01.04.2016 / 06:29 / 0

Zwangsumtausch und Ablasshandel (Der Migrationsmythos, Teil 11)

Das EU-Türkei-Abkommen reduziert Massenzuwanderung nicht, sondern führt nur einen Zwangsumtausch ein und rückt die Türkei in eine Schlüsselstellung. Da Europa wahrscheinlich noch ein ganzes Jahrhundert unter Migrationsdruck stehen wird, lohnt es sich, in Grenzen zu investieren./ mehr

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