Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Seit 2008 als freier Publizist (u.a. „Die Welt“) und Privatdozent (TU Berlin) tätig. Wohnt in Berlin.

Archiv:
Gerd Held / 01.09.2016 / 16:31 / 13

Wir schaffen das: Brennpunkt „Kleiner Tiergarten“ in Berlin

Wer die Entwicklung am U-Bahnhof Turmstraße und am Kleinen Tiergarten in Berlin über einige Zeit verfolgt hat, sieht die grinsenden Wahlplakate auf einmal ganz anders. Inzwischen trauen sich manche Anwohner nicht einmal mehr am Tag in den Park. Dieser neue Brennpunkt in der deutschen Hauptstadt steht in direktem Zusammenhang mit der massenhaften Aufnahme illegaler Migranten. Es ist Merkels Brennpunkt./ mehr

Gerd Held / 08.08.2016 / 06:00 / 15

Im Gefängnis der Worte (3): Spricht hier noch eine Regierung?

Die Bürger erwarten zu Recht vom Staat, dass er sich um ihren Schutz kümmert. Doch die Bundeskanzlerinn scheint davon auszugehen, dass „die Gesellschaft“ die entfesselte Gewalt einfangen muss. Man privatisiert einen Angriff auf unser Land und den Terror. Spricht aus dem Mund von Angela Merkel überhaupt noch eine Regierung?/ mehr

Gerd Held / 20.07.2016 / 06:25 / 22

Im Gefängnis der Worte (2): Die Rede von „den Flüchtlingen“

Im offiziösen Sprachkodex, der die Politik und die Medien in Deutschland bestimmt, werden bis heute - allen zwischenzeitlichen Erfahrungen zum Trotz – die ins Land drängenden Migranten mit dem Oberbegriff „Flüchtlinge“ geführt. Es gibt treffende und irreführende Bezeichnungen. Manchmal darf man von „Lügenworten“ sprechen, wenn sie ganz offensichtlich und wiederholt die wahren Verhältnisse verschleiern. / mehr

Gerd Held / 04.07.2016 / 06:15 / 17

Im Gefängnis der Worte (1): „Fremdenfeindlich“

Indem jemand für „fremdenfeindlich“ erklärt wird, wird er selber zum Feind erklärt. So geschieht eine Unterteilung der politischen Landschaft nach dem Freund-Feind-Schema. Für das politische Leben ist das keine Kleinigkeit. Zwischen Feinden gibt es keine rationale Auseinandersetzung. „Feind“ ist ein totalitärer Begriff, der dem Anderen das Bürgerrecht abspricht./ mehr

Gerd Held / 22.06.2016 / 10:00 / 0

Die britische Revolte gegen die Entstaatlichung

Wo eine Entstaatlichung der Politik stattfindet, wird die Demokratie ausgehebelt. Das alles ist ein schon weit fortgeschrittener Prozess, gegen den sich nun ein wachsender Widerstand richtet. Großbritanniens Votum wird Folgen für Gesamteuropa haben und - so oder so - eine Dynamik auslösen./ mehr

Gerd Held / 18.06.2016 / 06:28 / 3

Brexit: Neue Chancen der Selbstbehauptung

Das „Immer enger vereint“ der EU ist ein Anachronismus. Eine immer stärker durchregulierte, protektionistische Großraumwirtschaft ist nicht etwas ganz Neues „für das 21. Jahrhundert“, sondern ein Wiedergänger von Paradigmen, die sich schon im 20. Jahrhundert erschöpft haben. Der Brexit kann auch als Tür ins Freie gesehen werden./ mehr

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