Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Seit 2008 als freier Publizist (u.a. „Die Welt“) und Privatdozent (TU Berlin) tätig. Wohnt in Berlin.

Archiv:
Gerd Held / 31.12.2016 / 06:20 / 4

Religiöser Nihilismus - und wie man damit umgehen muss

Von Gerd Held. Das Berliner Attentat war kein gewöhnliches Verbrechen und auch kein bloßer „Missbrauch“ von Religion. Es war ein Übergriff religiöser Absolutheitsansprüche. Wir müssen uns mit einem Islam im Radikalisierungsmodus auseinandersetzen und uns gegen den wachsenden nihilistischen Strom, den er in die Welt bringt, zur Wehr setzen. Politisch und juristisch passiert in Deutschland aber eher das Gegenteil. / mehr

Gerd Held / 24.12.2016 / 06:29 / 8

Für Weihnachten kämpfen

Von Gerd Held. Das Weihnachtsfest des Jahres 2016 in Deutschland ist ein verletztes Fest. Auch ein von nun an bedrohtes Fest. Der Terrorangriff auf den Weihnachtsmarkt in Berlin ist ein Angriff auf die Religion, die unsere Zivilisation und unsere Geschichte geprägt hat. Weihnachten gehört nicht zu einer der vielen Minderheitskulturen im Lande, sondern zur deutschen Mehrheitskultur. / mehr

Gerd Held / 06.12.2016 / 12:08 / 6

Asylkrise: Nichts ist geregelt. Gar nichts.

Von Gerd Held. Erdogans Drohung, Millionen Migranten in die EU durchzulassen, wirft ein grelles Schlaglicht auf die Schwächen der europäischen Politik: Die Außengrenzen der Gemeinschaft sind löchrig, das Asylrecht wird willkürlich überdehnt und das Völkerrecht ausgehöhlt. Das Verhältnis zur Türkei muss dringend auf eine neue, geregelte Grundlage gestellt werden. Auf dem heutigen CDU-Parteitag werden statt dessen Nebelkerzen beklatscht. / mehr

Gerd Held / 05.11.2016 / 06:15 / 3

Politik als Dünkel der besseren Stände (2)

Die gute Gesellschaft, so wird behauptet, sei von einer Bewegung der Ungebildeten bedroht. Doch kommen die angeblich Gebildeten in Deutschland aus einem leistungsfeindlichen, wirklichkeitsfernen und ideologisch befrachteten Bildungssystem, das dem realen Leben oft nicht gerecht wird. Im „Populismus“ zeigt sich der Widerstand gegen diese Fehlentwicklung./ mehr

Gerd Held / 04.11.2016 / 06:10 / 6

Politik als Dünkel der besseren Stände (1)

Wenn sie politisch nicht wie gewünscht reagieren, werden Lebensformen, Aussehen und überhaupt das Dasein bestimmter Bevölkerungsgruppen verächtlich gemacht. Wer andere als provinziell, dumm und hässlich disqualifiziert, nimmt für sich selbst in Anspruch, zum weltgewandten, gebildeten und attraktiven Bevölkerungsteil zu gehören./ mehr

Gerd Held / 21.10.2016 / 06:15 / 5

Und es gibt es doch – das Volk

Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ verfolgt ein verdecktes Ziel. Das Volk selber soll zum Verschwinden gebracht werden. Einen Verfassungsstaat ohne Staatsvolk gibt es aber nicht. Der Artikel 20 des Grundgesetzes ist in dieser Hinsicht eindeutig. Deshalb ist es durchaus klug, dass viele Menschen das angeblich so dumme Volks-Wort im Munde führen. Kein Tabu wird verhindern, dass es immer mehr werden. / mehr

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