Gerd Held

Dr. rer. pol. Gerd Held wurde 1951 in Osnabrück geboren. Nach Facharbeiterlehre und Berufstätigkeit ab 1984 Studium der Sozialwisschenschaften (Abschluss Diplom) und der Sozialphilosophie (Abschluss Maitrise) in Hannover und Paris. Wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten in Paris und Valencia (Spanien), Von 1993 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund – dort Promotion und Habilitation, danach dort Privatdozent. 2006 und 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS Erkner/Berlin. Seit 2008 als freier Publizist (u.a. „Die Welt“) und Privatdozent (TU Berlin) tätig. Wohnt in Berlin.

Archiv:
Gerd Held / 14.08.2017 / 06:25 / 9

Sie kommen, um Dein Auto zu holen

Von Gerd Held. Unversehens sind wir in eine Dynamik geraten, an deren Ende das Automobil für die Mehrheit der Menschen als Verkehrsmittel nicht mehr existieren könnte. Doch für seine Verkehrsleistung gibt es keinen realistischen Ersatz. Deshalb droht ein radikaler Einschnitt in die persönlichen Lebensführung und die gesamte räumliche Organisation der Wirtschaft. Die Wahl des Wohnorts und der Arbeitsstätte würden fundamental eingeschränkt. Ein Freiheitsentzug, wie wir ihn uns kaum vorstellen können. / mehr

Gerd Held / 10.08.2017 / 06:20 / 13

Die Belagerung des Rechtsstaates

Von Gerd Held. Vor kurzem sprach die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, folgende Sätze: „Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“ Deutlicher kann man den Wechsel vom Rechtszustand zum Willkürzustand nicht zum Ausdruck bringen. Das ist kein Unfall, sondern tatsächlich beabsichtigt./ mehr

Gerd Held / 26.07.2017 / 06:09 / 12

Seit Hamburg steht die Machtfrage im Raum

Von Gerd Held. Zivilität besteht aus unzähligen, ungeschriebenen, unscheinbaren Formen, die oft selbstverständlich erscheinen, aber ohne die kein größeres soziales Gebilde funktioniert. Das Diktat der Gewalt, das die Gegner des G20-Gipfels zeitweise in der zweitgrößten deutschen Metropole durchsetzten, hat die Bindungen der Stadtgesellschaft nachhaltig beschädigt. Auch das Schutzversprechen, das Gesellschaft und Staat miteinander verbindet, ist beschädigt. Die Menschen fragen sich, ob dies Versprechen noch gilt. Doch einen anderen Zusammenhalt hat niemand zu bieten. / mehr

Gerd Held / 08.07.2017 / 06:27 / 10

G20: Die Trugbilder der Globalpolitik

Von Gerd Held. Beim G20-Gipfel dominiert, unter deutscher Präsidentschaft, die Vorstellung, man müsse sich mit der Welt „als Ganzer“ befassen. Mit dem „Weltklima“, mit der „Weltmigration“, mit der „Weltgesundheit“. Die Fiktion eines Gemeingutes namens „Der Planet“ soll eine besonders umfassende und daher „gute“ Politik begründen. Der linksradikale Gipfelprotest nimmt das als Steilvorlage. / mehr

Gerd Held / 03.06.2017 / 06:14 / 17

Der Generalverdacht gegen alles Militärische

Von Gerd Held. Die Verteidigungsministerin startet eine beispiellose Säuberungsaktion in der Bundeswehr. Die Kampagne gegen den „Rechtspopulismus“ wendet sich nun gegen die Institutionen des Landes. Der Angriff auf die Bundeswehr zielt auf den wehrhaften Kern der Republik. Er soll aufgelöst werden in eine unspezifische staatsbürgerliche Haltung, die so allgemein und beliebig ist, dass sie für alle möglichen öffentlichen Einrichtungen gelten könnte./ mehr

Gerd Held / 07.05.2017 / 06:25 / 0

Das Macron-Fieber: Herr Ober, die Rechnung bitte

Von Gerd Held. Mit seinen Europa-Plänen entpuppt sich der „liberale“ Präsidentschafts-Kandidat als Euro-Sozialist. Die Deutschen werden sich möglicherweise noch wundern: Für eine Vergemeinschaftung der Defizite ist ein Politiker, der das Image des Liberalen hat und daher unter keinem Links-Verdacht steht, die Idealbesetzung. Mit einem Macron-Frankreich wird die Gefahr einer Achsenverschiebung der EU real./ mehr

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