Matthias Heitmann

Matthias Heitmann ist freier Journalist, Buchautor, Vortragsredner und Bühnenperformer. Sein Buch “Zeitgeisterjagd. Auf Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens” ist 2015 im TvR Medienverlag Jena erschienen. In all seinen Publikationen, Vorträge und Events geht es ihm immer darum, den pessimistischen Zeitgeist mit guten Gründen für Optimismus aus dem Denken der Menschen, aus Organisationen und Strukturen zu vertreiben - nach dem Motto: “Wer die Welt besser versteht, dem wird sie auch besser gefallen.” Informationen unter http://www.zeitgeisterjagd.de.

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Matthias Heitmann, Gastautor / 07.07.2017 / 13:13 / 1

Der Wochen-Wahnsinn: Der Protest gegen G20 ist mega ranzig!

Von Matthias Heitmann. Hier geht es darum, im Protest die eigene Identität zu inszenieren, und dazu bedient man sich der üblichen Zeitgeisthemen: gegen die Gier, gegen die Reichen, gegen die böse Wirtschaft und die Spekulanten, gegen den Klimawandel, gegen Trump, gegen den Krieg, bestimmt auch gegen Gentechnik und Atomkraft und für eine gerechtere Welt für Eisbären – und Einhörner, versteht sich. Also letztlich ist das alles gar nicht weit von Angela Merkels Kurs entfernt./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 30.06.2017 / 13:00 / 1

Der Wochen-Wahnsinn: Scharf auf den Staat?

Von Matthias Heitmann. Viele Menschen legen heute großen Wert darauf, dass ihre eigene Identität gewissermaßen staatlich anerkannt wird. Für Schwule und Lesben ist die Ehe wie ein staatliches Gütesiegel von hohem Wert. Während bei heterosexuellen Paaren die Ehe ohne Trauschein und die eingetragene Partnerschaft populärer wird, drängen Lesben und Schwule in die Ehe. Merkwürdig, nicht?/ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 23.06.2017 / 16:00 / 1

Der Wochen-Wahnsinn: „Adios, Kohloss!“

Von Matthias Heitmann. Spätestens als Helmut Kohl sich weigerte die Namen der Parteispender zu nennen, war ich dann auf seiner Seite. Ich fand das groß, dass er sein Versprechen hielt und dafür sogar die Ächtung durch die eigene Partei ertrug – immerhin hat er wegen eines Versprechens den Ehrenvorsitz der CDU abgegeben. Ich weiß, es ist heute ungewohnt, wenn Politiker ein Ehrenwort ernstnehmen und sich nicht dem Druck beugen. Mir gefällt sowas./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 09.06.2017 / 13:17 / 10

Der WochenWahnsinn: „I am Millwall!“ statt „Je suis Charlie“!

Von Matthias Heitmann. Roy Larner saß mit einem Kumpel in einer Kneipe, die Terroristen riefen „Das ist für Allah“. Er ist aufgesprungen, auf die Attentäter zugelaufen und hat gerufen: „Fuck you, I am Millwall!“ Zur Erklärung: Der FC Millwall ist ein Londoner Fußballverein, aber mit einer robusten Working-Class-Anhängerschaft. Mit so einer Haltung kommen wir als Gesellschaft wesentlich weiter als mit unserer Opfer- und Schuldkultur./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 03.06.2017 / 14:06 / 5

Der Wochen-Wahnsinn: Schluss mit dem Abschiebe-Wahn nach Afghanistan!

Von Matthias Heitmann. Viele Flüchtlinge bezeichnen sich inzwischen als ehemalige zwangsrekrutierte Taliban-Kämpfer, weil denen heute vonseiten der afghanischen Regierung Folter und Todesstrafe drohen. Und das erhöht die Chancen auf Asyl. Wer kein Taliban ist, läuft Gefahr abgeschoben zu werden. Die Bundesregierung argumentiert, es gäbe in Afghanistan sichere Regionen, in die man abschieben kann./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 29.05.2017 / 14:43 / 5

Gegen die Helenisierung des Fußballs

Von Matthias Heitmann. Es ist wie mit den Balken, die verdecken, was Zuschauer nicht sehen sollen. Diese Balken sind aus demselben Holz geschnitzt wie die Köpfe der Zensoren und die Bretter davor. Das DFB-Pokalfinale von Berlin bot einen ersten Vorgeschmack darauf – nicht wegen des Auftritts von Helene Fischer, sondern wegen des medialen Umgangs mit der laut geäußerten Zuschauerkritik während ihres Auftritts. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 26.05.2017 / 15:00 / 4

Der Wochen-Wahnsinn: Wütend, was denn sonst?

Von Matthias Heitmann. Jeder weitere Anschlag macht mich nur noch wütender – auf diese barbarischen Terroristen, aber auch auf Politiker, denen nichts Besseres einfällt, als wegen irgendwelcher Hassbotschaften im Internet unsere Freiheitsrechte zu beschneiden. Ganz so, als sei unsere Wut auf diese Schlächter das Problem, als seien wir das Problem. Wenn Menschen nach der Ermordung von 20 Jugendlichen auf einem Pop-Konzert nicht wütend und auch hasserfüllt sind, wann denn dann? / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 06.05.2017 / 10:00 / 4

Der WochenWahnsinn: Thomas de Maizières peinliche Lightkultur

Von Matthias Heitmann. Es ist den meisten Leuten völlig schnuppe, ob sich andere zur Begrüßung die Hand, Küsschen oder was auch immer geben. Es glaubt auch niemand, dass man durch Blutwurstessen oder Biertrinken integriert wird. Man sollte endlich aufhören, Leute in kulturelle Schablonen zu pressen. So züchtet man Parallelgesellschaften./ mehr

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