Matthias Heitmann

Matthias Heitmann, geboren 1971 in Frankfurt am Main, wirkte 1992 mit bei der Gründung des Magazins „Novo“ (später NovoArgumente) und war bis 2010 in der dortigen Chefredaktion tätig. Seitdem arbeitet er als freier Journalist und Redakteur, Vortragsredner und Buchautor.

Er schreibt für zahlreiche Zeitungen, Magazine und Blogs, zwar nicht über Gott, aber über die Welt und die Gesellschaft im Diesseits, über die Bedeutung von Politik und Politikverdrossenheit, über den Zusammenhang zwischen Opfermentalität und politisch korrekter Verbotskultur, über Sport und Moral, sowie über das ängstliche Mainstream-Denken und den trotzdem begründeten Zukunftsoptimismus.

Im Juli 2015 ist Heitmanns Buch „Zeitgeisterjagd. Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens“ erschienen (TvR Medienverlag, Jena 2015, 197S., EUR 19,90). Die sich über 19 Essays erstreckende Treibjagd auf den bleiernen und misanthropischen Zeitgeist liefert gute Argumente für Optimisten und Humanisten und für all jene, die es werden wollen.

Weiterführender Link:
http://www.zeitgeisterjagd.de/

Archiv:
Matthias Heitmann, Gastautor / 09.01.2017 / 17:00 / 7

Zwei Jahre nach „Je suis Charlie“: Für das Recht auf die falsche Meinung

Von Matthias Heitmann. Das Magazin „Charlie Hebdo“ erscheint zwar mittlerweile auch in deutscher Sprache, doch die Meinungsfreiheit bleibt hierzulande in der Defensive. Hoffnung macht, dass viele Menschen sich nicht mehr von der Regierung vorschreiben lassen wollen, was sie zu denken haben. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 10.11.2016 / 20:00 / 7

Trumps Triumph: fantastisch, furchterregend oder fade?

Der Erfolg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen ist kein epochales Beben, sondern eher ein desorientiertes politisches Achselzucken. Wirklich einschneidende Stimmungsumschwünge hat es nicht gegeben. Die öffentliche Hysterie ist vielmehr das Resultat der zunehmenden Unfähigkeit von Beobachtern und Kommentatoren, politische Veränderungen rational und sachlich und mit der notwendigen Distanz zu verfolgen und zu bewerten./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 20.10.2016 / 14:00 / 6

ARD-Terror: Die Obsession mit dem Ausnahmezustand ist undemokratisch

Das ganze Theater um „Terror“ hat mit einer demokratischen Debattenkultur nichts zu tun. Vielmehr zeigt sich, wie katastrophen- und untergangsfixiert unsere Gesellschaft inzwischen ist. Die alltäglichen Widersprüche unseres Lebens, die wir tatsächlich beinflussen können, blenden wir statt dessen aus, drücken uns um klare Standpunkte und wollen nicht offen miteinander diskutieren./ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 20.09.2016 / 06:15 / 11

Mütter sind keine besseren Menschen! Nicht-Mütter auch nicht

Frauke Petry macht den aktiven Gebrauch der eigenen Gebärmutter in einem Interview zum Verursacher von vorausschauender Politik. Daniela Wakonigg vom Humanistischen Pressedienst springt den kinderlosen Frauen bei: Eine „Mütter sind keine besseren Menschen“. Das ist zunächst mal richtig, aber leider benutzt sie ein genauso hahnebüchendes Argument: Die Forderung des Club of Rome nach Kinderlosigkeit. / mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 17.09.2016 / 06:25 / 1

Im Stadion singe ich, was ich will!

In der englischen Premier League gibt es mittlerweile Kataloge mit zulässigen Fangesängen – gewissermaßen ein politisch korrektes Gesangbuch. Und wer vom Text abweicht, dem drohen Verhaftung und Verurteilung. Upps, habe ich eben im Stillen „Ihr Idioten! Im Stadion singe ich, was ich will!“ gedacht?/ mehr

Matthias Heitmann, Gastautor / 01.09.2016 / 06:20 / 8

Nicht die Urheber, sondern die Empfänger werden in Ketten gelegt

Haben diejenigen Damen und Herren, die bestimmte Inhalte für verbotswürdig halten, sie zuvor selbst auf ihr verhetzendes Potenzial hin überprüft, am eigenen Leibe etwa? Hat es denn Heiko Maas beispielsweise auch verhetzt? Und wenn nicht, warum sollte dieser Effekt bei dem Rest des Volkes eintreten? Oder hält er sich für mündiger als andere?/ mehr

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