Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 10.08.2017 / 08:38 / 10

BMW als Attentäter

Von Manfred Haferburg. Ein BMW fährt in einer vornehmen Vorstadt von Paris, drei Kilometer vom Arc-de-Triomphe entfernt, absichtlich in eine Gruppe von Soldaten und verletzt sechs von ihnen – meldet die deutsche Hochqualitätspresse. Verbietet nicht der Pressekodex 12.1 die Nennung der Automarke? Hat BMW jetzt neben Dieselproblemen auch noch Probleme mit dem „autonomen Fahren“? Oder saß vielleicht jemand am Steuer?/ mehr

Manfred Haferburg / 28.07.2017 / 06:08 / 24

Oh, diese Ossis

Von Manfred Haferburg. Für schlappe 129.391,86 Euro erstellte das Göttinger Institut für Demokratieforschung im Auftrage der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD) vom Bundeswirtschaftsministerium eine Studie zum Rechtsextremismus. Wie bestellt, so geliefert: Die von Gleicke in Auftrag gegebene Studie kam im Mai zu dem Schluss, dass rechtsextremes Gedankengut in Ostdeutschland auf besonders fruchtbaren Boden falle. Kurz: die Ossis sind asoziale ungebildete Loser mit Hang zur braunen Farbe. Jetzt will die gute Frau Gleicke nix mehr davon wissen./ mehr

Manfred Haferburg / 27.07.2017 / 06:00 / 18

Wohin will Macron wirklich?

Von Manfred Haferkamp. Ist Frankreich der „kranke Mann Europas" und muß Deutschland nacheifern? Der deutschen Energiewende, der deutschen Griechenlandrettung und der deutschen Selbstdestruktion der Autoindustrie, der weiterhin unbegrenzten Einwanderung? Frankreich ist ziemlich anders. Anders ist nicht notwendigerweise falsch. Und das gilt auch für den neuen Präsidenten Emmanuel Macron. Die deutschen Heiligenschein-Illusionisten werden sich noch über ihn wundern. Das taten sie schon beim Trump-Besuch in Paris./ mehr

Manfred Haferburg / 24.07.2017 / 06:12 / 14

Auch Du arbeitest für die Krawall-Rechnung

Von Manfred Haferburg. Die Hamburger G20-Krawalle sind fast schon wieder vergessen, nur die Rechnung für die Schäden bleibt übrig. Und da kommen etliche Millionen zusammen. Zuerst wurde mit 12 Millionen Euro gerechnet, dann mit 40 Millionen, vielleicht sind es ja auch 52 Millionen. Der Steuerzahler muss es richten. Wenn ich richtig rechnen kann, dann sind 6.500 durchschnittliche deutsche Steuerzahler vom 1. Januar bis zum 18. Juni ausschließlich für die Randale der linken Chaoten in Hamburg arbeiten gegangen/ mehr

Manfred Haferburg / 19.07.2017 / 11:00 / 6

Der wahre Jacob

Von Manfred Haferburg. Eigentlich ist mir zu diesem kleinen Text zuerst die Überschrift „Jacob der Lügner“ eingefallen. Der Titel ist mir einfach zu geläufig. „Jacob der Lügner“ war einer der wenigen sehenswerten DDR-Filme, gedreht im Jahre 1977. Der einzige DDR-Film, der je für einen Oskar nominiert war. Aber um einen solchen Jacob soll es hier nicht gehen. Die Rede ist von einem wohlhabenden Mann, der sich ein selbst unter den Reichen und Schönen ausgefallenes Hobby gönnen kann: das Revoluzzern./ mehr

Manfred Haferburg / 12.07.2017 / 15:54 / 5

Wie geht merkeln?

Von Manfred Haferburg. Kennen Sie Leberecht Hühnchen? Leberecht Hühnchen konnte aus jeder Blüte, und sei sie noch so giftig, einen Tropfen süßen Honigs saugen. Und so, genauso, ist sie, unsere Kanzlerin. Sie hat die hohe Kunst des Merkelns entwickelt, die es ihr erlaubt, unbeschadet aus dem Ring zu steigen, nachdem sich zuvor alle selbst KO geschlagen haben. Das ist nach dem Hamburger G20-Gipfel wieder zu besichtigen./ mehr

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