Manfred Haferburg

Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einigen unbedachten Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKW‘s von innen gesehen, wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht. Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.

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Manfred Haferburg / 28.02.2016 / 16:00 / 2

“Irrationale” Ängste - sie lauern nunmal tief in uns

Die Redensart „Irrationale Angst“ ist ein Widerspruch in sich. Weil die Begriffe einander doppeln. So wie „ein weißer Schimmel“. Der Begriff der Angst soll damit verunglimpft werden. Ratio ist die Vernunft - irrationale Ängste sind demzufolge „unvernünftige Ängste“. Aber hindern sie ein mal Gehirn an solchen Gedanken. / mehr

Manfred Haferburg / 25.02.2016 / 06:30 / 11

Ein Exil-Sachse hat fertig: Zu viel zerreißt den Sack

Produkt-Warnung: Dieser Artikel besteht aus wüstem Populismus, gegrölt von einem sich benachteiligt fühlenden Ossi, der schon immer ein Problem mit der Demokratie hatte. Sie lesen dieses „Ejakulat“ (Sascha Lobo) eines heterosexuellen alten weißen Mannes (Anke Domscheit-Berg) auf eigenes Risiko./ mehr

Manfred Haferburg / 21.02.2016 / 10:30 / 0

Pöbeln war früher lustiger: Richtig zurückschimpfen mit Franz Josef Degenhardt

Die feinen Leute sind eher narzisstische Sensibelchen. Im Austeilen ganz gut, aber beim Einstecken hapert‘s. Da tut es einfach gut, die Gelassenheit und Ausgewogenheit in einem Lied zu spüren, mit dem Franz Josef Degenhardt zurückschimpfte. / mehr

Manfred Haferburg / 20.02.2016 / 10:30 / 14

Ein Nachruf auf das AKW Grafenrheinfeld

Mehr als 30 Jahre hatte der Meiler Grafenrheinfeld zuverlässig, störungs- und CO²-frei die Arbeit von mehr als 3.000 Windrädern an Haushalte und Industrie geliefert, auch bei Windstille. Tausend hochqualifizierte Arbeitsplätze sind futsch, weg mit Schaden. Letztes Jahr war Schluß. Vor dem Kraftwerk fand eine höhnische und bizarre „Abschaltparty“ statt./ mehr

Manfred Haferburg / 18.02.2016 / 06:30 / 13

Zivilcourage und die ganze Härte der Gesetze

„Auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand“. Die hohe See hatte sie nie gesehen. Der liebe Gott war sehr beschäftigt. Mit ihrem Spruch meinte meine Oma ausschließlich die korrupten Richter, mit denen sie ihre Erfahrung hatte./ mehr

Manfred Haferburg / 11.02.2016 / 06:30 / 2

Kanzlerinnen-Knopfdruck: Die Sonnengöttin entfacht das Sonnenfeuer

Im Winter 1973 besuchte der Ministerpräsident der DDR Willy Stoph das Atomkraftwerk Greifswald. Der erste von insgesamt acht Reaktoren ging in Betrieb. Das waren goldene…/ mehr

Manfred Haferburg / 10.02.2016 / 08:03 / 5

Eine Handgranate ohne Zünder geht nach hinten los

Der aangebliche Handgranaten-Anschlag von Villingen-Schwenningen diente Politikern jeglicher Couleur als Beleg der Eskalation von Gewalt gegen Migranten. Niemand wollte das Ergebnis der Ermittlungen abwarten. Jetzt geht die Granate nach hinten los: Anhaltspunkte für eine fremdenfeindliche Tat gibt es demnach nicht. / mehr

Manfred Haferburg / 06.02.2016 / 06:30 / 0

Die Bundeskarnevalssitzung ist eröffnet

Die Präsidentin - auf Lebenszeit und darüber hinaus - des Bundeskarnevalvereins, ihre Närrische Hoheit Angela die Erste, tritt in die Bütt: Tata, Tata, Tata, (Tusch des CDU-Narrenorchesters unter der Leitung von Volker Kauder)/ mehr

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