Rainer Grell

Rainer Grell, geb. 1941, Leitender Ministerialrat a.D., arbeitete 35 Jahre im Innenministerium Baden-Württemberg, zuletzt als Leiter des Referats Staatsangehörigkeitsrecht. Er erarbeitete dort einen „Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden“, der als „Muslim-Test“ bundesweit Kritik auslöste.

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Rainer Grell / 22.08.2017 / 12:00 / 11

Vorsicht mit Bekenntnissen!

Von Rainer Grell. Das islamische Glaubensbekenntnis, die Shahada, ist nicht so kompliziert wie das christliche, sondern von verblüffender Einfachheit. Aber Vorsicht, in der Kürze liegt nicht nur die Würze, die Sache hat auch einen Haken: Kaum hast Du diesen Satz vor zwei gläubigen Muslimen als Zeugen ausgesprochen, bist Du - schwuppdiwupp - selbst Muslim, ob Du willst oder nicht./ mehr

Rainer Grell / 19.08.2017 / 14:30 / 8

Zurück zur Vernunft

Von Rainer Grell. „Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft“, hat Bertolt Brecht einmal gesagt. Wer’s nicht glaubt, braucht sich bloß die seit längerem andauernde Diskussion des Themas „Flüchtlinge“ zu vergegenwärtigen. Versuchen wir, die Brecht’sche Sentenz zu beherzigen und uns dem Thema so ruhig und sachlich wie möglich zu nähern. Das klingt zunächst recht trocken, aber man kommt zu Ergebnissen. Man muss es nur wollen./ mehr

Rainer Grell / 02.08.2017 / 18:59 / 15

Goldene Merkel-Worte – die ultimative Sammlung

Von Rainer Grell. Bisher gab es das nur vom zweiten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Heinrich Lübke (von 1959 bis 1969): „Sauerland bleibt Sauerland: Heinrich Lübkes goldiger Zitatenschatz“. Ist es nicht erstaunlich, dass Vergleichbares bisher noch nicht über die Produktion bemerkenswerter Sätze aus der Angela-Merkel-Werkstatt auf dem Markt ist? Sicher, wenn man sich ein wenig im Netz umsieht, findet man einiges. Aber man muss halt suchen. Diesem Missstand möchte ich mit der folgenden Übersicht abhelfen./ mehr

Rainer Grell / 26.07.2017 / 14:20 / 3

Ein vergessener Artikel des Grundgesetzes – und was er uns erzählt

Von Rainer Grell. Der deutsche Föderalismus ist quasi heilig, aber sind seine Grenzen unverrückbar? Das Grundgesetz wollte die deutsche Politik einst zwingen, die Länder neu zu ordnen. Doch statt ihre Verfassungspflichten zu erfüllen hat die deutsche Politik sich dieser Pflicht lieber nach und nach mit Verfassungsänderungen entzogen. Seitdem wurschtelt man sich mit allerlei Wundersamkeiten durch. Und der politische Wille besteht offenbar darin, dies auch weiterhin zu tun./ mehr

Rainer Grell / 22.07.2017 / 06:17 / 5

„Ich kann zwar kein Ei legen, aber ich weiß, wann eines faul ist“

Von Rainer Grell. „Stellen Sie sich vor, Sie wären Bundeskanzler. Was würden Sie anders oder besser machen?“ Verdammt, damit hatte ich nicht gerechnet. „Also wissen Sie“, setzte ich an, „Frau Merkel hat überhaupt keine Linie. Will nur an der Macht bleiben ...“ „Danke, sehr schön. Aber ich habe Sie nicht nach Frau Merkel gefragt, sondern was Sie täten, wenn Sie die Macht dazu hätten.“/ mehr

Rainer Grell / 17.07.2017 / 12:56 / 5

Die Steinzeit ist irgendwie keine Option

Von Rainer Grell. Der Ameisenforscher Edward O. Wilson hat einmal gesagt: „Wir haben steinzeitliche Gefühle, mittelalterliche Institutionen und eine gottgleiche Technik.“ Diese unvereinbaren Gegensätze stellen den Homo Sapiens täglich vor enorme Herausforderungen. Zurück in die Steinzeit ist dabei keine Option. Jedenfalls nicht für mich. Wie sagte ein elitärer Zeitgenosse so schön: "Es herrsche Luxus um mich herum, auf alles Notwendige kann ich verzichten.“ / mehr

Rainer Grell / 14.07.2017 / 16:08 / 3

Hilfe, eine liberale Moschee!

Von Rainer Grell. Kann es einen liberalen Islam geben? Bislang waren Versuche, einen solchen zu etablieren, recht erfolglos. Vielleicht aber auch deshalb, weil den wenigen liberalen Muslimen kaum Unterstützung zuteil wird, obwohl sie massiv unter Druck stehen und bedroht werden. Politische Verantwortungsträger suchen dennoch lieber die Nähe der konservativen Islamverbände, die sich von Islamisten nicht klar abgrenzen./ mehr

Rainer Grell / 14.07.2017 / 06:01 / 10

Wenn die Bilder Feuer fangen

Von Rainer Grell. Nicht nur der freudsche Versprecher, auch die normale Sprache kann verräterisch sein. Über zwei Begriffe, die im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg immer wieder fielen, bin ich gestolpert: „die Bilder“ und „das Format“. Beide zeigen, wie weit das Fernsehen das politische Geschäft beeinflusst und die politische Debatte gewissermaßen in eine Talkshow verwandelt./ mehr

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