Rainer Bonhorst

Rainer Bonhorst, geboren 1942 in Nürnberg, arbeitete als Korrespondent der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in London und Washington. Von 1994 bis 2009 war er Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen-Zeitung.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Bonhorst

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Rainer Bonhorst / 07.03.2018 / 16:30 / 9

Ein Tatort namens Diesel

Der Clou des Plots: Zwar müssen die Trickser in Amerika saftige Strafen bezahlen, holen die Verluste im gaunersicheren Automilieu Deutschland aber wieder herein. Wie das? Durch drohende Fahrverbote, die Gerichte und Politik hilfreich in Aussicht stellen. Diese Drohung löst bei Dieselbesitzern eine Verkaufs-Panik aus. Die Panik führt zu einem phantastischen Boom an neuen Autokäufen. Wer profitiert? Die Manipulateure. Und schon haben wir die perfekte Gaunerei./ mehr

Rainer Bonhorst / 01.03.2018 / 11:30 / 24

An der Essener Tafel die Zunge verbrannt

Ist das vielleicht die avisierte Obergrenze der Kanzlerin? Eine Hundert-Prozent-Migranten-Tafel? Das wäre zweifellos ein kühnes Konzept. Und es hätte organisatorisch den Vorteil, dass man sich ganz auf Halal-Kost konzentrieren könnte. Kein lästiges Hin und Her mehr zwischen Speck-Kartoffeln und Falafel. Ich persönlich hoffe, dass sich diese Süppchen-Politiker dabei ordentlich die Zunge verbrennen. Und übrigens: das Bundesverdienstkreuz für den Chef der Essener Tafel ist fällig./ mehr

Rainer Bonhorst / 28.02.2018 / 16:00 / 5

Danke Heiko Maas, Retter der Satire!

Es wird wieder nach Herzenslust zensiert, und die Satiriker und Kabarettisten haben wieder eine lohnende Aufgabe. Sie müssen ihre Worte endlich wieder auf die Goldwaage legen, um die Zensoren schlau zu unterlaufen. Eine Kunst, die in Diktaturen ihre höchste Form erreicht hat, hat nun auch bei uns eine neue Chance. Die trickreiche, subversive Satire steht vor einem Comeback./ mehr

Rainer Bonhorst / 14.02.2018 / 17:30 / 15

Donna Clara und das Knie des Anstosses

„Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans?" erzählt von einer sich anbahnenden sexuellen Nötigung. Wenn die Tanzpartnerin im Verlauf des Liedes fragt: „Warum hüpfst du wie ein Floh hin und her?“ ist dies aber so eine Art Unschuldsbeweis. Wer wie ein Floh hin und her hüpft, kann nicht gleichzeitig mit dem Knie Ungebührliches in unmittelbarer Nähe der Partnerin machen. Kurz: Das Knie hat ein Alibi. Aber Bedenken gegen das Lied bleiben./ mehr

Rainer Bonhorst / 12.02.2018 / 15:29 / 17

Das Trauma der Erbleichten

Das Bild eines vor 10.000 Jahren lebenden Briten zeigt einen Menschen von afrikanisch dunkler Haut. Wie konnte es dazu kommen, dass die erst später erbleichten Europäer über lange Zeit hinweg auf die reinrassigen, dunkelhäutigen und modernen Afrikaner herabgeblickt haben? Es muss das tiefsitzende Trauma des Farbverlustes gewesen sein. Wie groß die Sehnsucht nach Farbrückgewinnung ist, sieht man im Sommer an den Badestränden und im Winter in den Sonnenbänken./ mehr

Rainer Bonhorst / 10.02.2018 / 06:25 / 23

Wie man von Hundert auf Null kommt

Der Fall Schulz ist ein Lehrstück, das im Zeitraffer zeigt, wie man in der Politik von Hundert auf Null gebracht werden kann. Wie man sich selbst auf diese steile Rutschbahn bringen kann und wie die Freunde beim Absturz liebevoll nachhelfen. Was soll man dazu sagen: Armer Schulz? Gewiss. Arme SPD? Auch das. Armes Deutschland? Ich fürchte, das vor allem./ mehr

Rainer Bonhorst / 05.02.2018 / 06:03 / 44

Die Achse bricht Tabus. Das ist ihr Job.

Wer der Meinung ist, eine persönliche Kritik an Trump, selbst in einer insgesamt positiven Betrachtung, gehörte nicht auf die Achse, dem muss ich doch vehement widersprechen. Soll es zugehen wie an unseren Universitäten, die abweichende Meinungen nicht hören (oder lesen) wollen? Wie eng soll es denn bitte in einem solchen geschützten Raum der liberalkonservativen Gattung zugehen? Besteht in Richtung Donald Trump ein Liebeszwang? Tut mir leid, ich kann den Mann nicht lieben./ mehr

Rainer Bonhorst / 01.02.2018 / 14:00 / 28

Der Ozean, der Donald und Angela trennt

Donald Trump hat sich selbst gelobt. Donnerwetter. Deutsche Medien finden das ganz furchtbar. Dem entnehme ich, dass Trump der erste und einzige Politiker sein muss, der sich und seine Arbeit lobt. Aber davon mal abgesehen. Es gibt tatsächlich einen krassen Unterschied zwischen den Reden des US-Präsidenten und denen deutscher Poliiker. Es ist der Unterschied zwischen einem Messer und einem nassen Schwamm. Es ist der Unterschied zwischen Amerika und Europa./ mehr

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