Archi W. Bechlenberg

Archi W. Bechlenberg, geb. 1953, Bau- und Kunsthistoriker, Journalist und Autor, aber auch Maler und Fotograf.

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Archi W. Bechlenberg / 17.09.2017 / 06:15 / 2

Das Antidepressivum zum Sonntag: „Kot am Kilimandscharo“

Von Archi W.Bechlenberg. Der Schriftsteller steht am späten Vormittag auf, frühstückt ein Six-Pack Bier. Danach denkt er sich zwei, drei Gedichte oder Sätze aus und haut sie rasch auf Papier, um sich danach mit Whisky, Gin, Kokain und moralisch fragwürdigen Weibern beziehungsweise Kerlen zu vergnügen. Aber der Schaffensprozess kann auch schmerzhaft sein. Der große Robert Gernhardt meinte: „Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?“ / mehr

Archi W. Bechlenberg / 14.09.2017 / 15:23 / 15

Never Mohr

Von Archi W. Bechlenberg. Die Mohrenkopftorte heißt nicht mehr Mohrenkopftorte, welch ein Erfolg der Streiter für politisch korrekte Sprache. Doch es bleibt noch viel zu tun, denn der Mohr ist in Deutschland noch überall präsent. Nicht nur in den vielen Mohrenstraßen, auch in unzähligen Stadtwappen hat er seinen Platz gefunden. Meist beziehen die sich auf St. Mauritius. Der Heilige wird seit mindestens 1250 dunkelhäutig dargestellt. Müssen alte Ehrungen eines nichtweißen Heiligen nun verschwinden?/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 10.09.2017 / 08:16 / 4

Das Antidepressivum zum Sonntag: Was bleibt, ist die Musik

Von Archi W.Bechlenberg.Warum bekomme ich diese Jahrzehnte alte Gewohnheit, am Frühstückstisch den Rundfunkempfänger einzuschalten, nicht aus den Fingern? Trotz meiner Verachtung über das Programm? Warum also tue ich mir das doch noch an? Keine Antwort. Retten wir uns in die Musik./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 03.09.2017 / 06:06 / 3

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Endlich September

Von Archi W. Bechlenberg. Endlich. September! Für einen passionierten Vollzeit-Misanthropen wie mich beginnt nun endlich die lebenswerte Zeit der Monate mit R. Keine erwachsenen Männer mit kurzen Hosen mehr in der Öffentlichkeit. Erfreulicher Weise haben sich zumindest einige wenige Musiker des Septembers angenommen. Was sie dazu getrieben hat, man weiß es mal und mal nicht./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 27.08.2017 / 06:19 / 2

Das Antidepressivum zum Sonntag: Gruß aus der Verbannung

Von Archi W.Bechlenberg. Nun hat es mich auch erwischt – Facebook sperrte meinen Account; zwar nur für zwei mal 24 Stunden, aber immerhin: das sind volle 48 Stunden ohne die mich ansonsten Tag und Nacht umher treibende Angst, mein Account könne mal von Facebook gesperrt werden. Ich überlege bereits, eine Verlängerung zu beantragen. Beispielsweise um in die Atmosphäre eines kafkaesken Verbannungsortes einzutauchen. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 20.08.2017 / 06:15 / 4

Das Antidepressivum zum Sonntag: Durch das wilde Bücherregal

Von Archi W.Bechlenberg. Würde er heute noch leben, wäre auch Karl May ein Bürger der neuen Bundesländer. Karl May, das war der sympathische Gauner aus dem sächsischen Ernstthal, dessen überbordende Fantasie ihn zunächst hinter Gitter und später ins wilde Kurdistan führte. Mays Orientzyklus als PDF Datei besitzt einen immensen Vorteil gegenüber richtigen Büchern: Man kann in ihr nach Stichwörtern suchen. Sie werden staunen. Und nicht nur bei Karl May./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 13.08.2017 / 06:27 / 10

Das Antidepressivum zum Sonntag: Können Bücher Wellen schlagen?

Von Archi W. Bechlenberg. Wäre ich, vielleicht als ausgesetzter Meuterer, mit einer Nussschale auf dem weiten Meer unterwegs und hätte zwar kein Ruder, aber vielleicht eine Bibel im Großdruck an Bord, ich würde gewiss den Versuch unternehmen, mich damit an Land zu rudern. Und schlüge damit einige Wellen. Ansonsten ist das schwierig mit dem Wellenschlagen./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 06.08.2017 / 09:30 / 5

Das Antidepressivum zum Sonntag: Dieseleier

Von Archi W.Bechlenberg. Als Ursprungsland der gelben Gefahr wurde Belgien dingfest gemacht, wieder einmal. Von dort kommen auch regelmäßig islamische Gefährder, Biere mit zweifelhaften Zutaten, dickmachende Pralinen und cholesterinschädigende Fritten nach Deutschland. Womit wir zwangsläufig zu der Frage kommen: Was macht eigentlich die Kanzlerin? Sie ist im Urlaub mit Reinhold Messner – dem seit seiner Begegnung mit dem Yeti vor nichts mehr bange ist ./ mehr

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