Archi W. Bechlenberg

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Archi W. Bechlenberg / 08.10.2017 / 06:21 / 0

Das Antidepressivum zum Sonntag: Hallo Taxi!

Von Archi W. Bechlenberg. Verwegene Taxifahrer, tapfere und unerschrockene Männer, versuchten sich aufzulehnen, indem sie sich fortan nur noch einer Sache widmeten: die Straßen frei zu halten von Fußgängern und so den motorisierten Verkehrsteilnehmern ihren natürlichen Lebensraum zurück zu erobern. Meine eigenen Taxifahrten waren nicht selten Erlebnisse, deren nachhaltiger Wert weit über den Transport von A nach B hinaus ging, und an die meisten erinnere ich mich gerne. Ihnen sei dieser Text gewidmet./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 04.10.2017 / 11:49 / 7

Zum Tode von Tom Petty: A Rebel with Clue

Von Archi W.Bechlenberg. Ich habe Tom Petty verehrt. Ich liebte seine schlacksige Gestalt, seine fisseligen Haare und seine näselnde Stimme. Er war für mich einer der Ehrlichen im Musikgeschäft: einer, der spielte, weil er es liebte zu spielen und mit seinem Publikum zu interagieren. Sein Stück „I won't back down“, das, bereits Jahre lang immer wieder gespielt und gecovered, wurde nach dem islamischen Angriff vom 9. September 2001 zur amerikanischen Widerstandshymne. Petty interpretierte es live mit den Heartbreakers beim Gedenkkonzert an die Opfer am 21. September 2001./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 01.10.2017 / 06:27 / 1

Das Antidepressivum zum Sonntag: Hören, bis der Schlaf kommt

Von Archi W.Bechlenberg. Ich liebe Hörbücher. Nichts ist besser geeignet, mich in einen gesegneten Schlaf zu tragen, als einer Lesung oder einem Hörspiel zu lauschen. Selten dauert es länger als eine Viertelstunde, ehe ich den Faden abgebe. Meine bescheidene, altertümliche technische Ausrüstung besteht aus dem MP3 Player von der Größe einer flachgetretenen Streichholzschachtel sowie einem Kopfhörer, der noch per Kabel die Musik aus dem Gerät in meine Ohren transportiert. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 24.09.2017 / 06:21 / 1

Das Antidepressivum zum Sonntag: Dialog mit Django

Von Archi W. Bechlenberg. „Hast du ein Thema?“ „Ich überlege noch. Immerhin ist der 24. September ein bedeutender Tag. In drei Monaten ist Heilig Abend.“ „Ich weiß ein besseres Thema“ sagt Django. „Und zwar?“ „Mich.“ „Schnüss!“ sage ich und versuche vergeblich, ihn mit einem kräftigen Rechtsschwenk der Maus endlich vom Tisch scheuchen zu können. „Niemand wird mir eine sprechende Katze...“ „Kater!“ „Niemand wird mir einen sprechenden Kater abnehmen“, erwidere ich. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 17.09.2017 / 06:15 / 2

Das Antidepressivum zum Sonntag: „Kot am Kilimandscharo“

Von Archi W.Bechlenberg. Der Schriftsteller steht am späten Vormittag auf, frühstückt ein Six-Pack Bier. Danach denkt er sich zwei, drei Gedichte oder Sätze aus und haut sie rasch auf Papier, um sich danach mit Whisky, Gin, Kokain und moralisch fragwürdigen Weibern beziehungsweise Kerlen zu vergnügen. Aber der Schaffensprozess kann auch schmerzhaft sein. Der große Robert Gernhardt meinte: „Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?“ / mehr

Archi W. Bechlenberg / 14.09.2017 / 15:23 / 15

Never Mohr

Von Archi W. Bechlenberg. Die Mohrenkopftorte heißt nicht mehr Mohrenkopftorte, welch ein Erfolg der Streiter für politisch korrekte Sprache. Doch es bleibt noch viel zu tun, denn der Mohr ist in Deutschland noch überall präsent. Nicht nur in den vielen Mohrenstraßen, auch in unzähligen Stadtwappen hat er seinen Platz gefunden. Meist beziehen die sich auf St. Mauritius. Der Heilige wird seit mindestens 1250 dunkelhäutig dargestellt. Müssen alte Ehrungen eines nichtweißen Heiligen nun verschwinden?/ mehr

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