Henryk M. Broder / 19.11.2015 / 20:48 / 12 / Seite ausdrucken

ZDF: Auch Boko Haram hat mit dem Islam nichts zu tun

“Die Boko Haram ist eine Gruppe von Terroristen. Ihr Name heisst übersetzt so viel wie: Westliche Bildung ist Sünde. Die Boko Haram will, dass Kinder in Schulen vor allem nach sehr strikten Regeln des Islam erzogen werden. Menschen, die sich nicht an die strengen Regeln des Islam halten oder eine andere Religion haben, bekämpft die Terror-Gruppe mit Gewalt. Aber: Mit der Religion Islam haben die Terroranschläge der Boko Haram nichts zu tun…”

Wo kommt dieser Dünnschiss, diese Verspottung aller Logik her? Natürlich aus dem ZDF, der Endlagerstätte der deutschen Erziehung, auf dem Mainzer Lerchenberg. Genauer: Aus der Nachrichtensendung für Kinder, Logo im Tivi.. Los geht es mit der Feststellung, in Nigeria käme es immer wieder zu Attacken auf Schulen. Und: “Die Gruppe, die dafür verantwortlich sein soll heißt Boko Haram.” Gruppe klingt schon mal viel besser als Bande, und weil man beim ZDF nicht riskieren möchte, dass Boko Haram eine EV wegen übler Nachrede erwirkt, ist die “Gruppe” nicht für die Überfälle auf Schulen verantwortlich, sie könnte es nur sein. Also, für alle, die noch nie einen Handkäs mit Musik gegessen haben, ganz langsam und zum Mitschreiben. Boko Haram will, dass Kinder in den Schulen nach den strikten Regeln des Islam erzogen werden; Boko Haram bekämpft alle, die sich nicht an die strengen Regeln des Islam halten oder eine andere Religion haben, mit Gewalt. Aber: Mit dem Islam hat das alles nichts zu tun.

Womit dann, Ihr Riesenzwerge? Haben die Boko-Haram-Leute zu heiß gebadet, zu viel Todenhöfer gelesen oder zu oft “Aspekte” gesehen? Fehlt nur noch, dass den kleinen ZDF-Junkies gesagt wird, die Boko-Haram-Gruppe bestehe aus lauter Verzweifelten, deren einzige Hoffnung die Religion sei. Aber das geht nicht, das Argument ist schon verbraucht. Hier

Leserpost (12)
Thomas Blinse / 22.11.2015

@Stefan Weiß “An der Stelle wäre es sicher hilfreich gewesen, die 1:31 Minuten auch zu Ende zu schauen und vollständig zu zitieren.” Habe mir das Filmchen nun zu Ende angeschaut. Mir erschließt sich trotz des Satzes: “Die Gruppe will vor allem nämlich die Macht im Norden Nigerias haben,” Ihr Einwand, verehrter Herr Weiß, nicht, warum der von Broder zitierte Satz “...hat nichts mit dem Islam zu tun…” quasi als abgeschnitten und somit sinnentstellend gelten müsste.  Der Hinweis in dem Filmchen auf Machtergreifung entkräftet ja nicht die blödsinnige Bemerkung, das Ganze hätte nichts mit dem Islam zu tun. Dieser Schwachsinn wird eben nur von Broder dahin gestellt, wor er hingehört: In die Schwachsinns-Ecke. Danke dafür, Herr Broder.

Erika Reinke / 22.11.2015

Nicht nur Sie stören sich an dieser Sendung LOGO. Ich hielt mein Kind bereits vor 8 Jahren von dieser Sendung fern. Leider geht die Indoktrination in der Schule mit der Einschulung schon weiter, setzt sich vor allem in den Gymnasien, Realschulen mit den Schulbüchern fort. Erziehung zu Unterwerfung, Falschdarstellung unserer Geschichte, Weglassen bestimmter Themen wie der Genozid des Islam an anderen Völkern, Zerstörung jeder Identitätsfindung junger Menschen.

Torsten Lange / 20.11.2015

20.11.2015, 17.52 Uhr: In München auf dem CSU-Parteitag spricht Merkel wörtlich vom “islamischen Terror”. Mal sehen, ob das ZDF diese Passage bringt!

Hans Meier / 20.11.2015

Wenn also ein erheblicher Anteil muslimischer Familien nach Europa eingewandert ist, dort eine muslimische Tradition weiter lebt, dann gehen deren Kinder, nicht nur zur allgemeinen staatlichen Schule, sondern auch in die jeweilige Koran-Schule am Wohnort, die sogar kostenlos angeboten wird. Über diese Tatsache wird aber in der Öffentlichkeit eher Stillschweigen bewahrt. Es wird lieber von Hasspredigern gesprochen und nicht von den Lehrern und Lehrerinnen in den Koranschulen, wer sie sind, wer sie finanziert, wer sie dirigiert, bzw. kontrolliert, bleibt völlige Nebensache, firmiert wird unter Religionsfreiheit. Sogar die medial bekannte Koran-Lehrerin Frau Lamya Kaddor, deren Koranschüler aus ihrem Unterricht geradewegs zum IS nach Syrien zogen, wird als Expertin zu telegenen „Talg-Runden“ eingeladen, um verschmizt lächelnd trügerische Bilder zu verbreiten und die praktischen Auswirkungen der Koranschulen zu verschleiern. In den Koran-Schule werden neben arabisch in Wort und Schrift, die Gesetze des Korans, also die Scharia vermittelt. Wie sonst verständigen sich die Muslime verschiedener Länder, mehrheitlich offensichtlich nicht in Englisch, sondern in ihren in der Koranschule erlernten religiösen arabischen Strukturen. Sind die muslimischen Eltern traditionell gläubig, dann wird jährlich zum Opferfest, zumeist ein Schaf, im Kreise der Familie geschächtet. Die Jungs legen mit Hand an und lernen wie man das Messer zum Köpfen gebraucht. Die Töchter sehen was mit Opfern geschieht, die sich aus der Scharia stehlen wollen und in westliche Zivilisation fliehen möchten. Die dummen Jungs sprechen darum in den staatlichen Schulen ihre nichtmuslimischen Klassenkameraden manchmal abwertend mit „hej Du Opfer“ an, wohlwissend, dass sie nicht durchschaut werden. Es sind diese Jungs, die darauf achten, dass ihre Schwestern Schleier tragen, so wie es in den Koranschulen vermittelt wird. Wer eine Integration in unsere Zivilisation nicht unterstütz, wer unsere Werte für minderwertig erachtet, sollte in ein islamisches Land umziehen. Wir haben das Recht unsere Kultur nicht an Barbaren auszuliefern.    

Wolfgang Richter / 20.11.2015

Und laut der verbreiteten Geschichtskenntnisse von “Logo” im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen ist Frankreich am erlittenen Terrorismus selbst schuld, wegen der Kolonien, die man besetzt und ausgebeutet hat. Und dieser “wissenschaftlich” untermauerte Qualitätsjournalismus wird von unseren Zwangsabgaben auch noch lukrativ honoriert. Auf Mindestlohnniveau dürften die mit dem Zusammenstoppeln dieses Unsinns befaßten kaum entlohnt werden. Ich bitte um ein Kontaktformular, mit dem die gepeinigten Zwangszahler*innen seine / ihre Gebühren entsprechend des Verhältnisses von Nichtqualität zu brauchbaren Inhalten im ÖR zurück fordern kann.

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