Fundstück / 27.01.2013 / 21:26 / 0 / Seite ausdrucken

Willkommen, liebe Massenmörder, in der Berliner Republik!

Deutsche Nahostpolitik dieser Tage sieht so aus: Während man die roten Teppiche für den ägyptischen Präsidenten Mohamed Mursi ausrollt, seine kluge Außenpolitik lobt und antisemitische Ausfälle des Mannes als “nicht hilfreich für den Frieden” abtut, der iranische Außenminister zur Münchner Sicherheitskonferenz geladen wird, bereitet man sich auf die Unterzeichnung eines Abkommens mit dem sudanesischen Regime vor:
Am 29. Januar 2013 lädt das deutsche Außenministerium zu einer Konferenz für die finanzielle Unterstützung der sudanesischen Regierung des
Präsidenten Omar Al-Bashir ein. Die Konferenz findet in Berlin statt, der sudanesische Außenminister wird zu Gast sein.
Deutschland beteiligt sich so am Morden und Foltern der Menschen im gesamten Sudan.
Der sudanesische Präsident Omar Al-Bashir ist ein Verbrecher, der vom internationalen Gerichtshof, gemäß dem Haftbefehl (ICC-02/05-01/09) veröffentlicht am 4. März 2009 und (ICC-02/05-01/09) am 12. July 2010, wegen Genozid, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit in der Region Darfur und im Westsudan, gesucht wird. Auch der sudanesische Verteidigungsminister ist vom internationalen Gerichtshof vorgeladen worden. Daher kann festgehalten werden: der Sudan wird von einer Gruppe Krimineller regiert. Vor dem internationalen Gerichtshof stehen 51 Personen im Fall Darfur unter Tatverdacht. Mehrheitlich sind eben Diese in der Sudanesischen Regierung vertreten, die von der deutschen Regierung stark unterstützt wird.

Diese Zeilen stammen aus einem Demonstrationsaufruf, dem Folge zu leisten eine Frage des moralischen Anstandes ist:
Aufruf zu großen Demonstrationen gegen die staatliche deutsch-sudanesische Kollaboration, gegen die Opfer von Gewalt und den Genozid im Sudan
Am Samstag, 26. Januar 2013
11 Uhr: Presse Konferenz Oranienplatz//Berlin
14 Uhr: Demonstration zur Sudanesischen Botschaft
Am Dienstag 29. Januar 2013
14 Uhr Treffen am Auswärtigen Amt – Weltsaal / Werderscher Markt 10117 Berlin
Es wäre zu hoffen, dass Mohamed Mursi nicht ganz unwidersprochen über die roten Teppiche laufen wird und in München es genügend Leute gibt, die dem iranischen Außenminister zeigen, was man von seinem antisemitischen Henkerregime so hält. http://jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/2030/

Leserpost (0)

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können wir nur innerhalb der ersten zwei Tage nach Veröffentlichung eines Artikels annehmen.

Verwandte Themen
Fundstück / 30.01.2016 / 21:21 / 2

Was erwarten, Majestät!?

 "Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist und wenn der IS im Irak besiegt ist, dass Ihr auch wieder, mit dem Wissen, was…/ mehr

Fundstück / 29.01.2016 / 15:08 / 0

Wie sich der Deutschlandfunk selber manipuliert

Gerd Buurmann darüber, wie der DLF einmal fast die Wahrheit geschrieben hätte, es aber dann vorzog, die Hamas nicht zu kränken. Hier / mehr

Fundstück / 28.01.2016 / 09:32 / 2

Kieler Sprotten gibt es jetzt umsonst

Die Führung der Polizeidirektion Kiel und hochrangige Vertreter der Staatsanwaltschaft haben sich Anfang Oktober 2015 darauf verständigt, Flüchtlinge ohne Ausweispapiere oder behördliche Registrierung bei „einfachen/niedrigschwelligen…/ mehr

Fundstück / 26.01.2016 / 12:22 / 0

Wenn die Einschläge näher kommen…

... geht sogar Claus Kleber ein Licht auf. Hier / mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com