Thilo Thielke / 13.01.2017 / 10:51 / 7 / Seite ausdrucken

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

Ich weiß ja nicht, wer die Sozialdemokraten im Wahlkampf berät. Daß sie sich mit ihrem Denunziantentum besonders beliebt machen, wage ich zu bezweifeln. Erst schwärzt ein Werbefuzzi mit SPD-Parteibuch den Journalisten Roland Tichy bei der Plattform Xing an, dann verpfeift der Neusozi und Expirat Christoph Lauer einen Sparkassenmitarbeiter aus Groß-Gerau bei seinem Arbeitgeber.

Jetzt mischt eine Hinterbänklerin aus Calw bei dem Spiel „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ mit und versucht, der Fluglinie Airberlin vorzuschreiben, wo sie werben darf und wo sie‘s zu unterlassen hat. 

Eine Anfrage bei Airberlin läßt erahnen, daß man dort alles andere als glücklich über die sozialdemokratischen Erpressungsversuche ist: „Es ist korrekt, dass die SPD-Abgeordnete Frau Saskia Eskens über Twitter Kontakt mit airberlin aufgenommen hat. Bei dem Blacklisting der genannten Medien handelte es sich um eine unabgestimmte Einzelentscheidung, die nicht unseren üblichen unternehmensinternen Prozessen entspricht. Wir prüfen den Vorgang. airberlin unterstützt uneingeschränkt die Grundwerte einer demokratischen Gesellschaft wie Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz und Gleichberechtigung und ist politisch neutral.“

Darf man dieses Lied eigentlich noch hören – oder hat das Heiko Maas verboten?

Pete Seeger- Die Gedanken Sind Frei

Leserpost (7)
Christian Schulz / 13.01.2017

Google bringt Werbung passend zum Profil des Internetsurfers. Welche Seiten Frau Eskens aufruft, das entscheidet sie selbst. Wenn sie regelmäßig kommunistische Buchshops aufsucht, dann wird auch deren Werbung, persönlich für Frau Eskens, auf den Seiten zu sehen sein, die sie besucht. Wenn sie regelmäßig bei Breitbart liest, dann wird Google ihr passende Produkte anbieten, auch auf sozialdemokratischen Seiten.

Dieetmar Pribyl / 13.01.2017

Liebe Air Berlin dann seit bitte auch politisch Neutral und lacht über den Tweed von Saskia Eskens. Die Politiker sollten aufhören sich in innerbetrieblichen Angelegenheiten zu mischen und dafür bessere Politik zuwege bringen.

Karla Kuhn / 13.01.2017

Ein sehr schönes Lied mit einem wirklich wahren Text. Als ich noch in der DDR lebte (bis1975) war das unsere Lieblingsstrophe: “Und sperrt man mich ein in finstere Kerker das alles sind rein vergebliche Werke. Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei die Gedanken sind frei.”  So langsam gehen wir wieder dieser alten Zeit entgegen. Gesponsert aus Steuermitteln. Danke für den Beitrag Herr Thielke.

Andreas Rochow / 13.01.2017

In der Vor-Handy-Zeit, zudem in der DDR, hat sich unsere achtköpfige Familie im Gewimmel, auf Plätzen, am Strand, auf dem Bahnsteig, mithilfe des Familienpfiffs verständigt, erkannt und wiedergefunden. Zu gGehör kamen die ersten zwei Takte des Liedes “Die Gedanken sind frei”. Pfiff hin, Pfiff zurück -  es funktionierte. Selten mal eine klägliche Fälschung “von fremd”, die leicht zu erkennen war. Obwohl die Melodie von meinem Vater Mitte der 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts mit einer durchaus widerständigen Motivation ausgewählt worden war, sind wir nie ernsthaft angeeckt. Das mag dem Umstand geschuldet sein, dass dieses Lied in der DDR extrem selten zu hören und deswegen quasi unbekannt war. - Wer hätte geahnt, dass dieses schöne Lied heute schleichend wieder zum Unlied werden könnte?

Nico Schmidt / 13.01.2017

Sehr geehrter Herr Thielke, Sie glauben nicht, wie gut es tut, die Achse des Guten zu lesen. Es werden täglich mehr, die sich bei dieser politischen und gesellschaftlichen Bevormundung der SPD und ihrer Kanzlerin nur noch angewidert wegdrehen. MfG Nico Schmidt

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