Wolfgang Röhl / 03.02.2017 / 09:15 / 5 / Seite ausdrucken

Weitere Hintergründe noch unklar

Aus dem online-Auftritt der „Hamburger Morgenpost“ vom 2.2. 17: „Harburg. Zwei Männer wollten am Donnerstagmorgen eine Spielhalle in der Buxtehuder Straße überfallen.“

Aus dem Presseportal der Polizei Hamburg vom 2.2. 17: „Die Tatverdächtigen, ein 21-jähriger Türke und ein 20-jähriger Litauer, werden dem Haftrichter zugeführt.“

Aus „mopo.de“ vom 2.2. 17: „Ehezoff in Eppendorf eskaliert. Mann (26) geht mit Messer auf seine Frau (28) los.“

Aus dem Presseportal der Hamburger Polizei vom 2.2.17: „Ein 26-jähriger Afghane soll am Mittwochabend seine getrennt lebende Ehefrau mit einem Messer angegriffen und verletzt haben.“

Aus „mopo.de“ vom 1.2.17: „Gegen 16 Uhr fuchtelt ein Mann laut Zeugen mit einem Messer an der Ecke Bremer Reihe herum. Zwei Prostituierte laufen in Angst zu einem Zivilpolizisten, der sich in der Nähe befindet. Als dieser die Situation klären will, geht der Messer-Mann auf ihn los. Der Polizist kontert mit  Pfefferspray, der Täter flieht in Richtung der Kneipe „Zum Frühaufsteher“. Der Beamte läuft hinterher, bringt den Angreifer zu Boden. Der Mann kann sich offenbar befreien. Dann versucht er laut Polizei erneut, den Polizisten mit dem Messer anzugreifen. Der Beamte (46) zieht seine Waffe und schießt mehrfach. Mit drei Schüssen ins Bein wird der Angreifer nach MOPO-Informationen gestoppt. Kurz darauf eskaliert die Lage. Mehrere Männer, offenbar Bekannte des niedergeschossenen Mannes, rücken an, rufen ‚This is not America!’. Mit einer Hundertschaft bringt die Polizei die aufgebrachte Meute unter Kontrolle. Weitere Hintergründe sind noch unklar.“

Aus dem Presseportal der Polizei Hamburg vom 1.2. 17:

„Der aus Ghana stammende Mann wurde verletzt und nach medizinischer Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.“

Aus „mopo.de“ vom 1.2. 17: „Die brutale und feige Tat schockierte ganz Hamburg: Zwei schlafende Obdachlose sollen in der Nacht zu Dienstag Opfer eines heimtückischen Brandanschlags geworden sein. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen geschnappt. Wie die Polizei auf MOPO-Nachfrage bestätigte, wurde am Mittwoch ein 29-Jähriger festgenommen.“

Aus dem Presseportal der Polizei Hamburg vom 1.2. 17: „Heute Mittag ist ein 29-jähriger Rumäne vorläufig festgenommen worden.“

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Leserpost (5)
Heidrun Hüller / 03.02.2017

Niemand sollte nun auf die Idee kommen, das Wort “Lügenpresse” in den Mund zu nehmen. Damit wäre den zarten, wohlmeinenden Seelchen, die ihr beeindruckender Gratismut,  ihre turmhohe moralische Überlegenheit und ihre allen Wirklichkeitssinn auskegelnde Selbstgerechtigkeit zur Erziehung Anders- Selbst- und überhaupt noch Denkender befugt, bitte bitter Unrecht getan! Wer es gut meint, kann gar nicht lügen.

Georg Dobler / 03.02.2017

Wenn dem so ist, wie dargestellt, dann bitte ich doch, die Polizei in Hamburg (und auch woanders?) von Informations-Verhinderungs-Vorwüfen auszunehmen und festzustellen dass es die Presse und die Medien selber sind, die ihren Kodex strikt so auslegen und anwenden dass die Bevölkerung möglichst wenig über Hintergründe von Verbrechen erfährt.

Mario Bernkopf / 03.02.2017

Wenn man absichtlich wichtige, zum Verständnis notwendige Teile der Wahrheit wegläßt, ist das auch gelogen. Das passiert heutzutage in den MSM flächendeckend. Deswegen ist der Begriff Lügenpresse in solchen Fällen gerechtfertigt.

Michael Schütte / 03.02.2017

Man darf den Ausländer nicht mehr Ausländer nennen, da ist merkelsche Selbstzensur die Lösung der Medien. Wir sind mit großen Schritten auf dem Weg zum Endsieg: Der Wiederauferstehung der merkelschen Wunsch-DDR!

Arne Busch / 03.02.2017

Das ist doch nun wirklich nichts neues. Unter diesem “Morgenpost-Syndrom” leiden nahezu alle Mainstream-Medien. Das Virus, welches dieses Syndrom verursacht ist in Pressekreisen sehr weit verbreitet und hat auch einen Namen. Das Virus heißt “Pressekodex”. Dieses Virus ist übrigens kein natürliches Virus. Es ist relativ jung und wurde in der Giftküche der Retorte erzeugt.  Dieses “Forschungsteam” hat sich ungefragt selbst erschaffen und wurde von niemanden legitimiert. Das Gegenmittel gegen das (hoch aggressive und virolente) Virus ist selbstständiges Denken und strickte Vermeidung von infizierten Medien.

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