Gunnar Heinsohn / 17.01.2016 / 15:00 / 5 / Seite ausdrucken

Waren die Übergriffe erst der Anfang?

Hier die geöffneten Arme, die lächelnden Münder, die blitzenden Augen, das Darbieten der Speisen und die Ferien-Selfies selbst mit der Kanzlerin. Dort die fremden jungen Männer mit Hunger nach allem. Ein rasanter Empfang durch Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen wird da medial gefeiert. Von der hoffnungsvollen Kommunikationsberaterin über die Happening-geübte Theaterwissenschafterin bis hin zum rüstigen Rentner gibt es Offenherzigkeit und selbst die gelegentliche Einladung direkt in die Wohnung! Das macht Deutschlands Bahnhöfe im Sommer 2015 zu einem globalen Markenzeichen.

Im strengen Islam gibt es keine Freundin

Das Gegenbild zu einem so unteutonischen Willkommen liefert - nur einen Sprung übers Mittelmeer - die Kalifat-Heimat der Neuzuzüger: die Vergewaltigung der Christinnen und Jesidinnen, der Frauenhandel unter den jungen Kriegern, das Köpfen europäischer Männer und immer wieder die herrische Verkündigung an die Kuffar, die Ungläubigen: «Eure Frauen werden unsere Huren, eure Kinder unsere Sklaven!»

Es wäre zu wissen: Im strengen Islam gibt es keine Freundin. Es gibt nur die unberührte Braut oder die Ehefrau. There is no such thing as a girlfriend. Verletzungen dieser Regeln können für die Mädchen mit Ehrenmord und für die Knaben mit Fememord enden. Inzestuöse Übertretungen und andere Abweichungen kommen vor wie überall, ändern aber nichts an der blutig durchgesetzten Gültigkeit dieser uralten Sexualmoral. Weil in den traditionellen Gesellschaften Ehefrauen zugleich nur gewinnen kann, wer Geld für das Versorgen einer Familie aufbringt, stecken viele erfolglose Jünglinge permanent in einem Streuner- und Beutemodus. Sie müssen aggressiv sein; denn wenn in der Heimat hundert Wohlhabende je vier Ehefrauen versorgen, gehen dreihundert andere Männer leer aus.

Das wird auch kaum besser, wenn bei einem Kriegsindex zwischen 3 und 6 (Verhältnis von 15- bis 19-Jährigen zu 55- bis 59-Jährigen – auf einen Alten folgen also 3 bis 6 Jugendliche) in vielen muslimischen Staaten überdies 3000 bis 6000 Jugendliche um die Stellen von 1000 Alten kämpfen. Die Aggressivität steigert sich weiter. Bei Einsicht in die Aussichtslosigkeit der eigenen Lage angesichts der grossen Konkurrenz greifen viele zum Mittel des Kampfes, wobei es von der Kriminalität bis hin zu militärischen Aktionen eine ganze Palette von Optionen gibt. Besonders Kriege aller Heiligkeitsgrade stellen für jeden explosiven Mann eine Lösung bereit. Der Sieg verschafft mitunter die Frauen der Unterworfenen. Und sonst beschert der Heldentod umgehend die versprochenen himmlischen Freuden.

Sozialhilfe höher als ein Topgehalt in der Heimat

Nimmt nun Frankreich oder Deutschland die jungen Muslime zu sich, um sie vor den heroischen Lösungen in deren Stammlanden zu bewahren, lebt innerhalb der Eigengruppe die alte Moral auch im neuen Umfeld weiter. Leichter wird es hierzulande allerdings für Kompetente, die durch Leistung einen Status erringen und sich von ihrer Gruppe lösen. Diese Minderheit schafft Karrieren auch in Politik und Medien und wird bei jeder passenden Gelegenheit als Beispiel für die hohen Gewinne durch Migration präsentiert. Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle solche Fähigkeiten mitbringen? Bei der letzten Schüler-Mathematik-Olympiade (TIMSS), die Südkorea mit 613 Punkten gewann, schafften die Vereinigten Arabischen Emirate, Libanon und Tunesien als beste arabische Länder 456, 449 und 425 Punkte. Nur wenn allein die Allerbesten aus diesen Ländern kämen, liesse sich eine weitere Absenkung des ohnehin rutschenden westeuropäischen Schnitts von rund 500 vermeiden. Doch um solche raren Könner konkurrieren auch Firmen im Nahen Osten und in Nordafrika ohne Unterlass. Ist glaubwürdig, dass dabei gerade die überall gesuchten Innovativen unentdeckt bleiben und unter Todesgefahr wacklige Boote besteigen, um Europa zurück an die Weltspitze zu führen? Die 40 000 Hochqualifizierten unter 1,5 Millionen Neuankömmlingen 2015 in Deutschland – die Zahl stammt vom Osnabrücker Migrationsforscher Jochen Oltmer – beweisen das Gegenteil.

Also soll man die Könner nur immer wieder loben. Sie werden in Europa in der Tat gelobt und gewollt, und schon dieser Umstand zeigt die Phraseologie all der pauschalen Vorhaltungen von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, wenn es jemand wagt, über neu Hinzukommende ebenso differenziert zu schreiben wie über hier Geborene. Statistisch jedoch fallen diese Könner mit weniger als 3 Prozent fürs Jahr 2015 kaum ins Gewicht. Was ist mit den Übrigen? Ihre Sozialhilfe oder ihr Lohn in angelernten Jobs hierzulande mag höher liegen als ein Top-Gehalt in der alten Heimat. Gleichwohl verleiht ihnen das keinen sozialen Status. Die Mädchen der eigenen Gruppe kommen weiterhin nur als Ehefrau infrage, was sie als voreheliche Sexpartnerin ausschliesst. Würde eine schwache Ader für Mathematik zu sexuellem Desinteresse führen, bliebe das unproblematisch. Einstellen aber muss man sich auf viele aggressive Jünglinge mit passabler Grundversorgung und Zeit ohne Ende, um bestens vernetzt über Smartphones in ihren Gegenden Bürgerinnen nachzustellen, die sich nicht wehren können und ohne Schutz gelassen werden.

Blick nach Rotherham

Das Musterbeispiel dafür liefert Rotherham bei Sheffield mit 250 000 Einwohnern – unter ihnen gerade einmal 8000 Pakistaner. Denn auch Grossbritannien pflegt seine Willkommenskultur immer noch ohne Berücksichtigung der Trieb- und Aggressionskomponente. Deshalb bahnt die sich naturwüchsig ihren Weg. Auf diesem nimmt die Stadt zwischen 1997 und 2013 in Kauf, dass rund 1400 Mädchen ab elf Jahren – und zumeist in der Unterschicht aufgewachsen – brutal misshandelt werden. Man macht sie mit Alkohol, Drogen und Schlägen für Gruppenvergewaltigung gefügig. Seit 2002 lassen sich Berichte nicht mehr völlig unterdrücken. Aber noch bis 2013 wird vom Bürgermeister bis zum Hausmeister bei der Vertuschung zusammengehalten. Wenn etwas durchsickert, wird niemals von Pakistanern, sondern immer nur von Asiaten gesprochen. Um von jungen Muslimen nicht reden zu müssen, wird ein ganzer Kontinent verdächtigt.

Polizisten hören die Mütter nicht an. Feministinnen, die sonst schon einmal einen weltberühmten Professor mit gefälschten Anklagen aus dem Amt kippen, schweigen eisern. Jetzt haben sie eine Riesenwahrheit, aber wichtig ist nicht das Schicksal der Mädchen, sondern der Fortschrittsnimbus der Ideologinnen. Die Arbeiterpartei mit 57 von 63 Sitzen im Stadtparlament ist bei solchem Internationalismus natürlich mit im Boot. Professionelle Sozialarbeiter geben die Verbrechen nicht an die Öffentlichkeit, weil genau dort Medienleute sitzen, die sie als Neonazis hinstellen und so ihre Existenz vernichten können. Und es heisst pauschal: Nur Phobiker könnten doch behaupten, dass 3,2 Prozent der Einwohner jemals eine Bedrohung würden. Deshalb vergehen achtzehn Jahre, bis im Dezember 2015 erstmals muslimische Täter vor Gericht stehen. Wird sie dieser Umstand befrieden oder ihre Verachtung der Ungläubigen nur noch weiter steigern?

In Deutschland wird die sich abzeichnende Problematik von Anfang an klarer gespürt als anderswo, doch verunmöglicht die eigene Geschichte eine angemessene Artikulation. Nach dem Fiasko der grossen Rassereinheit im Dritten Reich darf der Traum multikultureller Vermischung bei Verdacht auf alles Eigene nicht auch noch zuschanden gehen. Deshalb kommt es am Kölner Bahnhof am 31. Dezember 2015 zu einer direkten Wiederholung von Rotherham im Schnelldurchgang.

Man überlässt die Bürger einfach sich selbst

Als in Köln das Signal für Raub und sexuelle Gewalt gegen Hunderte von Frauen erging, die überwiegend aus der deutschen Mittelschicht kommen, versteht die Polizei an der Front die Lage sofort. Vor den Augen des Gesetzes laufen Verbrechen ab, Frauen schreien, ihre Freunde empören sich. Die Beamten fordern Verstärkung an, ihre Führung aber lehnt sogar überregionale Hilfsverbände aus Nordrhein-Westfalen ab. Die Beamten am Bahnhof wollen nicht zu den Waffen greifen. Dann hätte es an «dem Abend Tote geben können», räumt in der «FAZ» ein Kommandeur ein. Man überlässt die bedrohten Menschen im Inland schlicht und einfach sich selbst. Ob bald 700 Anzeigen von Frauen das wahre Ausmass der Taten abbilden, kann niemand wissen, weil viele aus Scham schweigen.

Aus Angst vor Rassismusanwürfen und Angst um das eigene Leben überlässt die Staatsgewalt die Bürgerinnen ihrem Schicksal. Einige Frauen finden Schutz in nahe gelegenen Nachtklubs. Die Polizeiführung dagegen hält es mit den Leitmedien. Die öffentlichen Anstalten verheimlichen die Taten, solange es nur geht. Hohe Beamte ziehen mit. Doch das immer noch halbwegs freie Internet macht die Konspiration zunichte. Dennoch kommen die Leute vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) mit der Umdeutung ihrer Wahrheitsunterschlagung zu einer «Fehleinschätzung» ungeschoren davon. Gleichzeitig starten sie Kampagnen gegen Bürger, die auf all das nur gewartet hätten, um die paar Muslime als Gefahr aufzubauschen. Feministinnen werden von beiden grossen Staatssendern (ARD und ZDF) mit Standardattacken auf alles Männliche und dreisten Fälschungen zu Oktoberfest-Übergriffen schützend vor die Täter geschoben. Wer nicht stillhält, wird als Islam-Feind tituliert. Viele Bürger wissen wohl, dass dem Land von der Spitze her Gefahr droht, aber der Kadavergehorsam bis in die untersten Ränge vertieft die Entmutigung.

Während niemand weiss, wann die Frauen in Deutschland sich wieder unbeschwert in den öffentlichen Raum trauen, lernen in jener Silvesternacht auch die hiesigen Männer ihre Lektion, als sie durch schnelle Schläge von ihren Freundinnen getrennt werden. Nachgeborene Brüder aus Syrien zeigen einzigen Söhnen oder gar Kindern, wer hier in Zukunft zu fürchten ist. Auch wenn Medien den Düpierten zu einem Pazifismus gratulieren, der lieber seine bessere Hälfte preisgibt als aufzubegehren, wird das Stillhalten immer als Niederlage in ihnen brennen.

Hunderte von Millionen Migrationswillige

Allein aus den arabischen Ländern wollen gemäss einer Studie des Doha-Instituts nicht mehr – wie noch nach einer Gallup-Untersuchung von 2000 – nur 23, sondern schon 35 Prozent weg. Das wären momentan über 130 Millionen von insgesamt 380 Millionen Menschen. Natürlich sind dies bloss Umfragewerte – angesichts der Dimensionen wirkt diese Relativierung indes reichlich kraftlos.

85 Prozent der Araber, so zeigt dieselbe Untersuchung, träumen von der Judenvernichtung. Wer eine Million zu sich holt und dann umverteilen will, möchte die Nachbarschaft mit 850 000 Antisemiten fluten – ein Geschenk so deutsch wie schon lange nicht mehr. Mit der in Rotherham exerzierten Moral streben aus Pakistan 30 Millionen und bis 2050 über 50 Millionen auf der Balkanroute hierher. Aus dem gesamten Rekrutierungsraum von Marokko über Kapstadt bis Indonesien soll es zwischen 2015 und 2050 von 600 Millionen auf fast 1,2 Milliarden Migrationswillige gehen. Und sowie in irgendeinem der Länder mit ausreichendem Kriegsindex 1000 Jünglinge mit dem Töten beginnen, gewinnen 10 oder auch 100 Millionen Mitbürger das Recht auf Schutz oder gar Asyl, wenn sie hiesigen Boden erreichen. An Abwehrgefühlen, für die man in der Islam-Hasser-Ecke landet, wird es auf Jahrzehnte nicht mangeln.

Doch Gegenbewegungen laufen. Skandinavien kontrolliert seit dem 4. Januar 2016 seine 67 Kilometer lange Grenze zu Deutschland. In den alten Kompetenzfestungen zwischen Kanada und Neuseeland, die Pässe nur an Asse geben, verschärft sich der Wettbewerb um Europas bedrängte Jugend. Shinto Abe verspricht am 9. Dezember 2015, Japan zum sichersten Land der Welt zu machen. Wer das moniert, revidiert seinen Groll, als in Köln auch dreissig japanische Frauen dem arabischen Mob ausgeliefert werden. Tokios Konkurrenten müssen nachziehen, denn Köln ist jetzt überall so bekannt wie «Charlie Hebdo». Wird Sicherheit in Wohngebieten bald zum neuen wirtschaftlichen Standortvorteil?

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Neuen Züricher Zeitung hier.

Leserpost (5)
Michael Riepen / 18.01.2016

Sehr geehrter Herr Heinsohn, vielen Dank! Keine Polemik, viel Kontext, wesentliche Zahlen und eine präzise Sprache. Und gerade dadurch macht diese Zusammenfassung der Situation auf mich einen unvergleichlich dramatischen Eindruck. Richtig übel vor Empörung wird mir, wenn ich an die Feministinnen und die Leitmedien denke, die offenbar mehr Wert auf ein sauber gekämmtes Weltbild als auf das Leid von Menschen legen.

Frank Jankalert / 18.01.2016

Sehr treffend. Ich bin schon lange der Meinung, dass Europa absolut gar keine Einwanderung aus den genannten Regionen abzeptieren kann, weil die “Nachzugs”-Folgen und Verflechtungen völlig unkalkulierbar sind. Man kann vielleicht noch auf die europäischen Entwicklungen verweisen. GB steht durch den deutschen Migrationswahnsinn noch näher am EU-Ausstieg. Ich halte ihn für besiegelt. Auch unsere östlichen Nachbarn denken, dass wir verrückt sind. Ebendso die Mehrheit der Höllander und Dänen. Kein Land wird Deutschland einen erkennbaren Teil der Probleme abnehmen. Österreich schiebt schon Panik vor der Grenzschließung. Die Rumänen befürchten, sie werden mit Orientalen und Afrikanern aus West-Europa ausgeschlossen. Es fällt auch auf, dass jetzt immer mehr alteingesessene Migranten große Angst wegen ihrer Akzeptanz bekommen. Es wird in jedem Fall zu großen Verwerfungen kommen. Vieles wird sich dann wohl neu zusammenfinden, national und in Europa.

Matthias Lenke / 17.01.2016

Heinsohn mal wieder auf den Punkt. Ich frage mich, warum der bekannteste und renommierteste Wissenschaftlicher auf dem Gebiet Demographie & Co. von Politikern nie um Rat gebeten wird. Helmut Schmidt hat seinerzeit in schwierigen Zeiten immer die Diskussion mit Experten und Fachleuten gesucht. Warum macht das Frau Merkel nicht ? Die Antwort ist wohl leider die: Sie wäre intellektuell ganz offensichtlich überfordert und würde kein Wort verstehen. Danke jedenfalls an Heinsohn mal wieder für eine weitere profunde Facette der Problematik. Gruß nach Danzig.

Stefan Schneider / 17.01.2016

Sehr geehrter Herr Heinsohn, den Nagel auf den Kopf getroffen und sehr prägnant zusammengefasst! Und nun bleibt wieder die unangenehme Frage: warum waren all diese Fehlentwicklungen hier über Jahre und Jahrzehnte möglich, und es geht sogar noch munter weiter? Es ist doch so: Im wesentlichen waren die (ernsthaften) Probleme schon lange klar erkennbar, und zwar auch ohne wissenschaftlichen Hintergrund. Jemand, der mit Rationalität und Blick für Realität durch Deutschland ging, konnte das unmittelbar spüren, den aggressiven Zerfall des Landes, in Parallelgesellschaften und sonstiges Ungemach. Die Erklärung, dass zB die öffentlich-rechtlichen Medien eine Scheinwelt für den Informationssuchenden aufbauen, reicht eben nicht aus. Diese Scheinwelten sind oft so in sich selbst widersprüchlich, dass man durch logisches Schließen schon mehr Wahrheit erkennt, als es die Propagandaverbreiter möchten. Ich befürchte, die ernüchternde Wahrheit ist die folgende: Den Leuten und Wählern wird ein X für ein U vorgemacht, aber sie lassen sich es dummerweise auch willig eintrichtern. Besser irgendeine Orientierung, als gar keine Führung. Das Höchstmaß an Rebellion bei denjenigen, denen immerhin ein paar Zweifel und ein Wille zur Selbstbestimmung dämmern, ist der Rückzug. Aber nicht einmal entschlossener Rückzug, sondern ein Rückzug in’s Desinteresse (und Nichtwählen). Eine Richtschnur für den Bürger, auch für einen Simpel, trotz beschränktem Durchblick dem Falschen zu widerstehen und zum Vernünftigen und Geordneten zurückzukehren, ist Kultur. Ein lebensdurchdringende Kultur mit starken und verbindlichen Werten. Die bürgerliche Kultur, wie es sie früher einmal gab. Diese ist verloren. Grün & Co haben es in epochaler Anstrengung erreicht, die bürgerliche Kultur nicht nur zu eliminieren, sondern auch noch durch abstruse Scheinkulturen wie “Multikulti” zu ersetzen. Was bleibt dem desorientierten und geschichtslosen neuen Normsimpel noch übrig außer den Anweisungen zum Neudenk zu folgen.      Und so verbleiben die Machthaber unangefochten, so lange bis sie eben selber alles zum Einsturz bringen, und damit endlich auch sich selbst. Deprimierende Aussichten.     

Max Wedell / 17.01.2016

Der Autor hat die Ergebnisse von TIMSS (2011) für Mathematik (Klasse 8) für Südkorea (613), Vereinigte Arabischen Emirate (456), Libanon (449) und Tunesien (425) genannt. Ergänzend seien noch die Werte für Deutschland (502, allerdings von 1995, da 2011 nur für die 4. Klasse erhoben) sowie Syrien (380) genannt. Die 502 Punkte Deutschlands wurden damals weithin als äußerst schlechte Ergebnisse bezeichnet (sie entsprachen einem Rückstand von 2 Schuljahren zu den Spitzenländern)... jetzt hören wir oft, daß Einwanderer aus einem Land (Syrien), dessen Schulsystem hier 380 Punkte erreicht, angeblich überdurchschnittlich gut gebildet sind. Der Anteil der Schüler in der 8.Klasse, die sich in Mathematik und Naturwissenschaften auf Grundschulniveau befinden, ist - laut einer OECD-Veröffentlichung, die PISA mit TIMSS in Relation setzte - in Deutschland 16% und in Syrien 65%.

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