Dirk Maxeiner / 11.12.2017 / 09:49 / Foto: Tim Maxeiner / 8 / Seite ausdrucken

Und ewig stirbt der Eisbär

Sie können es nicht lassen. Die Klimakatastrophen-Fraktion wird nicht müde, weiter den Stuss vom in der Arktis dahinsiechenden Meister Petz zu verbreiten. Der Eisbär stirbt angeblich wegen des Klimawandels aus (obwohl er im Laufe seiner Karriere schon wärmere Zeiten klaglos überstanden hat und die Bestände sich in den letzten 60 Jahren kräftig erhöht haben und derzeit stabil sind). Die Verfasser dieser Traktate sind gegen Fakten mindestens so immun, wie die Bevölkerung von Mekka gegen christliche Missionierung.

Jetzt muss mal wieder ein krankes und abgemagertes Tier für die Klimapropaganda herhalten, und ein bisschen Trump-Bashing darf auch nicht fehlen. Auch bei der FAZ, die in ihrer Online-Ausgabe berichtet: „Ein Video des preisgekrönten Naturfotografen Paul Nicklen geht viral: Zu sehen sind laut dem Biologen die letzten Stunden im Leben eines Eisbären. Damit will er die Mauern der Apathie‘ im Hinblick auf den Klimawandel einreißen“.

Man beachte die Formulierung, die lediglich insinuiert, dass diese Szenen etwas mit dem Klimawandel zu tun haben, aber in Wahrheit völlig nichtssagend ist. Was daran stimmt: Ja, Eisbären sterben, besonders wenn sie krank und alt sind. Traurig, aber so ist nun mal das Leben. Das gleiche trifft übrigens auch auf Menschen zu. 

Auch der neben dem Originalvideo stehende (englische) Text des Fotografen Paul Nicklen ist ein Musterbeispiel für faktenfreies Öko-Geraune vom dräuenden Untergang. Und wenn er einen Bestand von 25.000 Eisbären erwähnt, dann sollte er dazu sagen, dass der Bestand nach dem zweiten Weltkrieg bei nur etwa 5.000 Exemplaren lag. Wenn der Eisbär in diesem Tempo weiter ausstirbt, dann müssen wir uns um die Eisbären lediglich insofern Sorgen machen, dass immer mehr Petze vom Aussterben bedroht sind.

Hier sehen Sie das inzwischen über eine Million Mal geklickte Video, eine Zahl, die zeigt, wie gut solch moralisierender Edelkitsch funktioniert. Weniger tränenreich, dafür aber mit ein paar mehr Fakten dieses Video und dieses Video (auf englisch), in denen dargelegt wird, wie es um die Eisbären wirklich bestellt ist.

Und hier lesen Sie, was wir auf der Achse dazu berichteten. Es ist mühsam, redundanten Quatsch immer wieder zu dementieren, man muss es aber trotzdem tun.

Foto: Tim Maxeiner

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Leserpost (8)
Martin Landvoigt / 11.12.2017

‘Faktenfreies Öko-Geraune’ trifft wohl auf die gesamte Empörungsindustrie, aka. Main Stream Medien, zu. Es ist wie die moderne Folklore, bestimmte Behauptungen, die keine Wurzel in der Realität, aber dafür in der Ideologie haben, immer wieder zu rezitieren, gleich tibetanischen Gebetsmühlen, und sich damit Rechtgläubigkeit versichert.

Walter Windisch / 11.12.2017

Und ewig wird gelogen!

Dr. Klaus Rocholl / 11.12.2017

Na klar - die Eisbären sind “stark gefährdet”... Und weil aus ehedem ca. 5.000 gezählten Exemplaren mittlerweile wieder weit über 20.000 geworden sind, sidn sie natürlich noch viel mehr “gefährdet”! 20.000 gefährdete Eisbären sind ja viel mehr als 5.000 gefährdete Exemplare. Weltuntergangspropaganda unter dem Mäntelchen des “Umweltschutzes”...

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